RFC bleibt weiter im Tabellenkeller

Viel vorgenommen hatten sich die Reichenbacher Fußballer in Schneeberg. Am Ende unterlagen sie beim FC Concordia aber mit 2:4.

Schneeberg.

Die sportliche Situation beim Reichenbacher FC wird angespannter. Auch bei einem ausgesprochenen Lieblingsgegner (fünf Siege und ein Remis aus den letzten sechs Vergleichen) bezog er eine Schlappe. Es war die zweite in Folge und bereits die vierte in diesem Spieljahr. Mit fünf Punkten aus sieben Runden verbleibt Reichenbach im Tabellenkeller und hat durch das kommende spielfreie Sachsenpokal-Wochenende erst in 14 Tagen Gelegenheit, dies zu ändern.

Dem RFC gehörten die Anfangsphasen beider Halbzeiten, in denen jeweils auch ein eigener Treffer gelang. Hinte köpfte zur frühen Führung am langen Pfosten einen Eckball ein. Ein Standard führte auch zum zwischenzeitlichen Ausgleich, als Schmelzer einen Freistoß kurz vor der Strafraumlinie in den Winkel setzte. Doch die Tore von Concordia zeigten Wirkung.

"Das ist auch augenblicklich unser großes Manko. Kaum kassieren wir einen Gegentreffer, gehen die Köpfe nach unten und es gelingt nach vorn nicht mehr viel", urteilte RFC-Trainer Steve Gorschinek. "So war auch diese Niederlage letztlich verdient, weil die Fehlerquote im Vergleich zu den Hausherren einfach zu hoch war." Es fehlte die Qualität beim letzten Pass, um den vorhandenen Ballbesitz in Chancen umzuwandeln. In der eigenen Hälfte boten die Reichenbacher zu viele Lücken an und befanden sich in den Zweikämpfen zu oft in der Zuschauerrolle. "Bei allen Gegentoren sahen wir recht alt aus. Da wurde der Ball vor dem eigenen Strafraum unnötig quergespielt, dann gelingt einen Schneeberger auf engsten Raum ein Seitfallzieher, ein langer Abschlag springt in Ping-Pong-Manier auf dem Kunstrasen über die Köpfe über unserer Abwehr, wo dann ein Schneeberger zur Stelle war. Und als wir gegen Ende noch einmal alles versuchten, konterte uns der Gegner klassisch aus", so Gorschinek. In der 75. Minute hätte Concordia den Sack bereits zubinden können, doch ein Elfmeter landete neben dem Pfosten. "Vielleicht ist es sogar gut, dass wir jetzt eine Pause haben. Bis in 14 Tagen zu Hause gegen Rapid Chemnitz müssen wir die Köpfe wieder frei bekommen.", hofft Gorschinek auf baldige Besserung. (omh)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...