RFC wittert morgen seine Pokal-Chance

Fußball: Laubegast kommt ins Wasserturm-Stadion

Reichenbach.

Der Reichenbacher FC scheint nach zwei Siegen mit insgesamt sechs Toren in der Fußball-Landesklasse angekommen zu sein. Die Wende ist eingeleitet, jetzt muss der RFC weiter ackern. Doch bevor es um Punkte weitergeht, wartet morgen, 14 Uhr im Sachsenpokal-Heimspiel die reizvolle Aufgabe gegen den FV Dresden-Laubegast 06. Bereits zwei Hürden (Lichtenstein und Naunhof) hat die Mannschaft von Steve Gorschinek gemeistert und steht damit zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte in Runde 3. Bei einem Weiterkommen winkt ein Schwergewicht von der überregionalen sächsischen Fußballkarte. Bis zur dritten Liga sind alle Großen des Freistaates am Start.

Große Aufmerksamkeit verspürte der Reichenbacher FC dabei schon einmal: In der dritten Runde 2016/17, als der damalige Drittliganeuling FSV Zwickau vor knapp 1000 Zuschauern am Wasserturm aufkreuzte und die Gastgeber sich mit einem 1:4 ordentlich aus der Affäre zogen. Einen solchen Kracher bekam der RFC diesmal bei seinem zweiten Versuch, ins Achtelfinale vorzustoßen, nicht zugelost. "Laubegast spielt wie wir in der Landesklasse. Natürlich kann man schlecht Quervergleiche anstellen, weil man sich überhaupt nicht kennt und auch mit der Staffel des Gegners keine Erfahrung machte. Die Aufgabe hätte aber viel schwerer sein können. Eine Tatsache, die man in Dresden wohl genauso sieht. Auf alle Fälle ist die Gelegenheit nicht die schlechteste, um vielleicht doch noch eine Runde weiterzukommen", hofft Trainer Steve Gorschinek auf einen Verbleib im K.o.-Wettbewerb. Er ist neben Maik Strobel (mit dem FSV Zwickau in der Landesliga) der einzige, der bereits gegen die Elbflorenzer selbst auf dem Rasen stand. Das war einst mit dem VfB Auerbach in der Landesliga.

Laubegast schaffte vor Auerbach den Sprung in die Oberliga und hielt sich dort drei Jahre. 2005 stieg man ab, vier Jahre danach folgte sogar der Rutsch in die Bezirksliga bzw. Landesklasse. Im Sachsenpokal stand Laubegast schon einmal an der Tür zum Endspiel (2004), schied im Halbfinale beim VFC Plauen (0:1) aus. Beim RFC wird sich personell gegenüber der Vorwoche nicht viel ändern. Gündel, Demmler, Seidel, Fügmann und Rahm fallen wegen Verletzung oder Erkrankung aus. "Wir haben das gegen Schneeberg schon gut gemeistert. Ich hoffe natürlich , dass diese Leistung keine Eintagsfliege war und wir gegen Laubegast und in den nächsten Punktspielen daran anknüpfen können", meint Gorschinek. (omh)

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