Rodewisch macht immer die gleichen Fehler

Handball, 1. Bezirksklasse: Wölfe unterliegen in Beierfeld deutlich 28:37

Beierfeld.

Neues Spiel, altes Leid - so lässt sich der Auftritt der Rodewischer Handballwölfe beim SV Beierfeld zusammenfassen. Zwar musste das Schlusslicht der 1. Bezirksklasse im Gegensatz zu den Vorwochen nur auf den verletzten Olaf Meisinger verzichten, doch in den entscheidenden Phasen konnten die Fehler aus den vorangegangenen Spielen nicht abgestellt werden.

Dabei verlief der Start durchaus vertretbar. Nachdem jeweils die Führung der Hausherren ausgeglichen werden konnte, übernahm Rodewisch ab dem 3:3 das Spielgeschehen und führte sogar 8:5. Die erste eigene Überzahl wurde zum ersten Knackpunkt der Partie. Vorn verwarfen die Gäste, hinten agierte die Abwehr zu halbherzig und es gab zwei Gegentreffer. Zwar lag Rodewisch noch einmal 11:9 vorn, dann aber geriet der Angriff ins Stocken und Beierfeld drehte das Spiel zum 13:11. Eine Auszeit brachte zwar zunächst den Anschlusstreffer, doch das ohnehin angekratzte Selbstbewusstsein der Vogtländer weiter schwand. Würfe wurden völlig freistehen vergeben, die leichten Konter nutzte Beierfeld zum 21:16-Pausenstand.

Deutlich gefestigter kam Rodewisch aus der Kabine. Im Angriff hatte man sich besser auf die Deckung der Beierfelder eingestellt und auch die Abwehr arbeitete zunächst stabiler. Bis zum 24:27 in der 42. Minute konnte man den Rückstand etwas verkürzen. In den folgenden fünf Minuten gab der Gast das Spiel ganz aus der Hand. Vor allem nach vorn passierte nichts mehr. Beierfeld nutzte die Fehler der Wölfe zum vorentscheidenden 30:24 in der 49. Minute. Den Rest besorgte die Vogtländer wieder in eigener Überzahl und vergaben, was man nur vergeben konnte. Beierfeld schraubte seinen Vorsprung kontinuierlich nach oben und feierte am Ende eine sicheren 37:28-Sieg. Rodewisch trifft am kommenden Sonntag nun in eigener Halle im Kellerduell auf den ebenfalls noch sieglosen HC Einheit Plauen III. Vor allem die Köpfe muss die Mannschaft frei bekommen. Zu Saisonanfang hatte man ja gezeigt, dass man gegen die Spitzenteams mithalten kann.

Rodewisch: Kämpfer, Zuber - Groß (6 Tore), Günther (2), Kistner (5), Lippold (2), Maslo (3), Schnabel (7/davon 4 Siebenmeter), Walter (3). (sebt)

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