Rodewischer machen's spannend

Die Handballwölfe haben in die 1. Bezirksklasse den fünften Sieg in Folge erst in der Schlussphase sichergestellt. Gegen den Vorletzten tat man sich vor allem im Angriff schwer.

Rodewisch.

Die Rodewischer Serie hielt auch am letzten Spieltag der Hinrunde: Die Mannschaft landete am Sonntag mit dem 28:26 (13:11) gegen den TSV Claußnitz den fünften Sieg nacheinander und verbesserte sich damit auf Rang 3. Damit führen jetzt drei vogtländische Mannschaften die Tabelle der 1. Bezirksklasse an. Der Rodewischer Rückstand zum Spitzenreiter Einheit Plauen III beträgt nur einen Punkt und nächste Woche kommt es zum Spitzenspiel beim punktgleichen SV Oberlosa III.

Obwohl die Claußnitzer als Tabellenvorletzter in die Göltzschtalhalle kamen, waren die Wölfe gewarnt. Fünf Spiele, die nur mit einem oder zwei Toren Unterschied verloren gingen und der Punktgewinn gegen Tabellenführer Plauen zeigten, dass der Gegner nicht wie ein typisches Kellerkind auftritt. Das bewahrheitete sich auch gleich zu Beginn des Spiels. Denn während die Rodewischer mit ungewohnter Aufstellung starteten, agierte Claußnitz sehr aggressiv und nutzte ungenaue Pässe, schlechte Abschlüsse und zu wenig Bewegung der Gastgeber ohne Ball zur 5:2-Führung nach elf Minuten.

Bei diesem Spielstand zog Wölfe-Trainer Detlef Lumpe die Reißleine. Seine Auszeit zeigte schnell Wirkung, denn beim 6:6 war der Ausgleich hergestellt. Die Vogtländer nutzten die Fehler der Gäste effizienter und zogen bis auf 12:8 davon. Zur Pause stand es 13:11. Doch auch nach dem Seitenwechsel musste um jedes Tor hart gerungen werden. Als Claußnitz mit 18:17 wieder die Führung übernahm, drohte das Spiel zu kippen. Rodewisch blieb aber dran und setzte sich selbst auf 23:21 ab.

Die letzte Sicherheit brachte das aber nicht. Bis zum 25:23 lag man vorn, ehe eine Unterzahl und zwei Fehlwürfe beim 25:26 zum erneuten Rückstand führten (55.). Doch die Rodewischer legten rechtzeitig den Hebel um. In der Abwehr, die vorher einige Male zu zaghaft agierte, unterband man jetzt die Fernwürfe besser und was dennoch durchkam, hielt der eingewechselte Markus Kämpfer stark. So sollte den tapfer kämpfenden Gästen kein Treffer mehr gelingen, während die Rodewischer noch dreimal trafen. (sebt)

Rodewisch: Kämpfer, Zuber, Groß (3 Tore), Kistner (1), Kretzschmar (2), Lippold (8), Lösel (1), Meisinger, Schnabel (13/5).

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