Rodewischer rücken auf Platz 5 vor

Handball: Heimsieg trotz Personalsorgen

Rodewisch.

Mit einem 33:28-Erfolg gegen die als Tabellennachbarn angereiste HSG Aue/Schneeberg II haben sich die Rodewischer Handballwölfe am Sonntag auf den fünften Platz der 1. Bezirksliga verbessert. Dabei waren die Gastgeber mit gemischten Gefühlen ins Spiel gegangen. Zum einen stellt der Gegner eine Art Wundertüte dar, da er auf einen großen Kader Schneeberger und Auer Spieler zugreifen kann. Andererseits bedeutete das Fehlen von drei Stammkräften Überstunden für einige Akteure aus dem vorherigen Spiel der zweiten Mannschaft. Dieser Umstand schien Rodewisch aber nicht zu beeinflussen.

Nur in der Anfangsphase konnten die Gäste mithalten. Dies lag aber bis zum 4:4 in der 8. Minute mehr an der zu halbherzigen Abwehrarbeit. Besonders die Abstimmung zwischen Torwart und Mittelblock gegen die Schlagwürfe der Gäste ließ zunächst zu wünschen übrig. Doch die Hintermannschaft stellte diese Schwäche schnell ab. So wurde gut im Verbund gearbeitet und der Spielfluss der Gäste oft unterbunden. Obwohl die Wurfquote verbesserungswürdig blieb, baute Rodewisch den Vorsprung bis zum 10:5 in der 20. Minute aus. Die Gäste versuchten ihre Angriffe lang auszuspielen, fanden aber nur selten den direkten Weg zum Tor. Aus dem Rückraum scheiterten die Erzgebirger wiederholt am gut aufgelegten Sandro Zuber im Tor. Bis zur Pause setzte sich Rodewisch auf 17:10 ab.

Nach Wiederanpfiff benötigten die Wölfe einige Minuten, um den Spielfaden wiederzufinden. Die keineswegs aufsteckenden Gäste kamen so auf 20:15 in der 38. Minute heran. Wie schon in Halbzeit eins legten die Wölfe ab da den Schalter um. Solide in der Abwehr agierend, zwang man den Gegner zu Fehlern und nutzte diese konsequent. Bis zur 51. Minute bestimmte man das Spielgeschehen deutlich und sorgte beim 30:20 für die Vorentscheidung. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch zeigte die Mannschaft bis dahin eine geschlossene Leistung und hatte stets die richtige Antwort auf die Veränderungen der Gäste. Erst als die Konzentration im Abschluss fehlte, konnten die Gäste ein halbes Dutzend leichte Tore im Gegenkonter zur Ergebniskosmetik nutzen. Der Rodewischer Sieg geriet aber nicht in Gefahr.sebt

Rodewisch: Zuber, Groß (9 Tore/1 Siebenmeter), Bretschneider (1), Jakesch (1), Kretzschmar (3), Lösel, Meisinger (5), Schnabel (10), Walter (4/1).

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