Rodewischer Wölfe holen ein Remis

In der 1. Handball-Bezirksklasse haben die Gastgeber beim 31:31 gegen den HC Glauchau-Meerane II einen Punkt gewonnen.

Rodewisch.

Im ersten Heimspiel hatte sich die Personalsituation gegenüber der Vorwoche zwar entspannt, aber mit Tony Maslo und Chris Dathe fehlten zwei Alternativen. Mit nur zwei Wechselspielern ging Rodewisch die schwere Aufgabe gegen den Vorjahresfünften an.

Die ersten Minuten verliefen sehr zerfahren, Fehlwürfe und Ungenauigkeiten prägten das Spiel. Die Gäste rissen die Partie an sich. Bis zum 3:4 konnten die Wölfe Anschluss halten. Ab der 8. Minute lief bei ihnen fast nichts mehr zusammen. Glauchau netzte kontinuierlich ein, nach 15 Minuten stand es 10:4 für die Gäste.

Nach einer Umstellung im Rückraum wurde nun das Angriffsspiel der Wölfe zielstrebiger. Allerdings änderte sich zunächst nichts am Abstand, weil auch Glauchau seine Angriffe weiter erfolgreich abschließen konnte. Erst nach dem 8:14 (20.) festigte sich die Rodewischer Abwehr, auch Markus Kämpfer im Tor fand besser in die Partie. Wie ausgetauscht spielten nun die Wölfe und holten mit einen 4:0-Lauf deutlich auf. In den letzten fünf Minuten bis zur Pause verkürzten die Vogtländer weiter. Mit einem für nicht möglich gehaltenen, knappen 16:17-Rückstand ging es in die Kabine.

Anders als in der Vorwoche verschliefen die Wölfe den Start in den zweiten Durchgang nicht. Nach langer Zeit im Rückstand übernahmen sie beim 18:17 die Führung. Ab der 35. Minute folgte die beste Phase der Gastgeber. Weil hinten nicht viel anbrannte, legten die Wölfe zum 24:20 vor. Bis zum 26:23 (48.) verteidigten die Einheimischen den Vorsprung, begannen aber langsam dem Kräfteverschleiß Tribut zu zollen.

Die Gäste hingegen konnten ihre breite Bank nahezu ohne Qualitätsverlust zum Wechseln nutzen. Und so holten sie langsam auf und schafften den 28:28-Ausgleich (55.). Wenigstens behielt Rodewisch in den letzten fünf Minuten im Angriff die Nerven und legte stets ein Tor vor. Beim 31:31 hatten die Wölfe für die letzten 20 Sekunden Ballbesitz, brachte aber keine vernünftige Abschlussaktion mehr zustande.

"In Anbetracht des ersten Spielabschnittes und der Personalsituation kann man von einem gewonnenen Punkt sprechen", sagte Routinier Steffen Schnabel. "Mit großem kämpferischen Einsatz haben wir uns am Ende belohnt." (sebt)

Rodewisch: Kämpfer, Groß (1), Günther (4), Kistner (3), Lippold (4), Meisinger, Schnabel (10/2), Walther (6), Zuber (3). Strafwürfe: 3 (2 verwandelt). Zeitstrafen: 2.

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