Sieg soll Luft im Abstiegskampf bringen

Der HC Einheit Plauen bekommt es am Samstag in der Mitteldeutschen Handball-Oberliga mit Köthen zu tun. Oberlosa will seine Erfolgsserie in Oebisfelde ausbauen.

Plauen.

Auf den SV 04 Oberlosa wartet am Samstag, 18.30 Uhr, mit der Partie beim SV Oebisfelde das dritte Auswärtsspiel in Folge. Nach zwei Unentschieden will der HC Einheit am Samstag die Punkte in der eigenen Halle behalten.

HC Einheit Plauen - HG Köthen: Mit zwei Unentschieden starteten die Plauener in die Rückrunde. Zuletzt gab es ein 17:17 bei der SG Pirna/Heidenau. Doch im Einheit-Lager ist man sich einig, dass nur Siege Luft im Abstiegskampf verschaffen. Am Samstag, 16 Uhr hat der HC Einheit daheim gegen Köthen die nächste Gelegenheit dazu.

Ein Sieg ist mehr als wichtig, weil auch die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf zuletzt gewannen. Nur der HBV Jena ist mit erst sechs Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Besonders Aue II überraschte mit einem 30:24-Sieg bei Titelaspirant HSV Bad Blankenburg und ist jetzt Neunter. Es bleibt eng, keiner kann sich zurücklehnen. Vier Punkte beträgt die Differenz zwischen Platz 6 und dem ersten Abstiegsrang. Auch Aschersleben überraschte mit einem 34:28-Auswärtssieg bei der HG Köthen, die nun nach fünf Niederlagen und nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen ebenfalls im Abstiegskampf steckt. "Aschersleben hat in diesem Spiel Köthens Fehler eiskalt bestraft. Eine Ausnahme, denn Köthen spielt sonst schnellen, technisch sauberen Ball. Ein Team, das uns nicht liegt und das sich rehabilitieren will", so Richter.

Köthens Rechtsaußen Steven Just: "Es wird für uns in Plauen schwer. Wir werden uns aber am Samstag ganz anders präsentieren. Wir spielen auf Sieg". Können die Plauener das angeschlagene Team bezwingen? "Wir wollen und müssen gewinnen. Aber wer will das in dieser Liga, wo jeder jeden schlagen kann, nicht", sagt Richter.

SV Oebisfelde - SV 04 Oberlosa: Der SV 04 Oberlosa hat den bisherigen Tabellenführer Delitzsch deklassiert, verlor zuvor aber unter anderem gegen den Viertletzten Apolda und den Drittletzten Aschersleben. Wie passt das zusammen? Diese Frage beantwortet SV-Trainer Petr Hazl vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenvorletzten in Oebisfelde so: "Die Liga war in ihrer Geschichte noch nie so eng beieinander. Jede Minute, jeder Wurf, jede Kleinigkeit kann für eine Überraschung sorgen. Wer am besten mit dieser Konstellation klarkommt, der wird am seltensten überrascht."

Unerwartet deutlich mit 31:17 gewannen die Schwarz-Gelben, die sich mit 16 Punkten auf Platz fünf der Tabelle nach vorn gearbeitet haben. Am Samstag (Anwurf 18.30 Uhr) geht es zum SV Oebisfelde, der gegen den Abstieg spielt. Zwei Drittel der Liga müssen noch um den Klassenerhalt bangen - auch Oberlosa. Oebisfelde versucht, die Punkte für den Klassenerhalt vorwiegend in heimischer Halle zu sammeln. In der Vorwoche setzte die Mannschaft von Trainer Christian Herrmann dieses Vorhaben in die Tat um und bezwang den HBV Jena mit 28:27.

Der Oberlosaer Abteilungsleiter Rico Michel verrät: "Die Oebisfelder Achillesferse scheint der Angriff zu sein. Mit 367 erzielten Toren liegt man in dieser separaten Wertung auf dem vorletzten Platz." Für den SV 04 Oberlosa gilt es demnach, sich mit einer guten Deckung vorzubereiten. Zuletzt feierten die Plauener zwei Auswärtserfolge nacheinander. In Jena (25:21) und Delitzsch (31:17) stand die Abwehr gut. "Drei Auswärtssiege in Folge einzufahren, das ist gerade in dieser Saison fast nicht möglich. Ich hoffe sehr, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren und uns die vielen äußeren Einflüsse nicht verrückt machen", pocht Trainer Petr Hazl auf die mentale Stärke.

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