Spitzenspiel fällt Kirmes zum Opfer

In der Fußball-Vogtlandliga haben die Verfolger am Wochenende die Chance, zumindest vorübergehend dem Führungsduo auf die Pelle zu rücken. Wernesgrün wartet noch auf den ersten Sieg.

Plauen.

Der 9. Spieltag der Fußball-Vogtlandliga steht am Wochenende an. Doch statt der geplanten sieben Spiele finden nur sechs statt. Grund dafür: In Erlbach ist Kirmes und dieser fällt das Spitzenspiel zum Opfer. In Erlbach wäre am Wochenende der zweitplatzierte BC auf Tabellenführer FSV Treuen getroffen. Das Spiel ist auf 31. Oktober verlegt. Da die ärgsten Verfolger gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte antreten, könnte das Feld an der Spitze enger zusammenrücken. Im Tabellenkeller trifft Wacker Plauen auf Rodewisch und Wernesgrün auf Kottengrün.

VfB Auerbach II (9.) - SC Syrau (4.): Seit der Niederlage am zweiten Spieltag in Treuen ist der SC Syrau ungeschlagen, musste sich in den vergangenen fünf Partien aber auch dreimal die Punkte teilen. Die zweite Mannschaft aus Auerbach startete stark in die Saison, übernahm sogar für zwei Spieltage die Tabellenspitze. Nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Spielen ist der VfB aber auf den 9. Platz abgerutscht. Gegen den amtierenden Meister soll die Wende gelingen.

1. FC Wacker Plauen (13.) - 1.FC Rodewisch (12.): Vorige Saison holte Wacker Plauen in der kompletten Hinrunde nur fünf Punkte. Jetzt sind schon sechs auf dem Konto der Plauener. Das wollen sie nach Möglichkeit am Wochenende gegen Rodewisch aufstocken. Zwar verlor Wacker die beiden Spiele zu null, musste da aber auch gegen Erlbach (0:5) und Treuen (0:3) ran. Die wichtigen Punkte holt man gegen direkte Kontrahenten, wie der 1. FC Rodewisch einer ist. Die Rodewischer haben mit einem Sieg und einem Unentschieden den Sprung von den Abstiegsrängen geschafft, stehen dort aber punktgleich mit Plauen.

Grün-Weiß Wernesgrün (15.) - SV Kottengrün (11.): Die personell angeschlagenen Kottengrüner müssen am Sonntag zum Tabellenletzten. Nur einen Punkt holten die Wernesgrüner bisher, Kottengrün siegte dreimal in den jüngsten fünf Spielen. Will Wernesgrün nicht gänzlich den Anschluss verlieren, muss am Sonntag gepunktet werden. "Ein Unentschieden reicht langsam nicht mehr, um dranzubleiben", analysiert Trainer Ronny Singer. Er weiß um die schwierige Situation seiner jungen Mannschaft. "Klar haben wir mehr erwartet. Uns fehlt einfach das Quäntchen Glück, wodurch wir auch zurecht dort hinten drin stehen", erklärt Singer. Dennoch habe sein Team oft gut mitgehalten und durch Kleinigkeiten verloren. "Unser Verhältnis von Toren zu Gegentoren passt einfach nicht. Bei uns zu Hause ist es das Ziel, einen Sieg zu holen. Dafür müssen wir defensiv gut stehen."

SG Rotschau (3.) - FC Fortuna Plauen (10.): Rotschau sorgt für ein Kuriosum in der Tabelle. Mit einer Tordifferenz von minus sieben steht der Pokalsieger auf dem dritten Platz und empfängt am Wochenende den Finalgegner Fortuna Plauen. Der kommt mit Wut im Bauch, will zum einen die Finalniederlage vergessen machen, zum anderen den verkorksten Saisonstart geraderücken. Tore dürften garantiert sein. In den Spielen der SG Rotschau gab es bereits 37 Treffer zu sehen. Das ist Ligatopwert. In dieser Statistik folgt die Fortuna mit 34Toren direkt dahinter.

FC Werda (5.) - SG Jößnitz (14.): Rein rechnerisch gesehen könnte Werda noch auf Platz 2 rutschen. Mit zwei Spielen weniger stehen die Werdaer fünf Punkte hinter Erlbach. Um einen Angriff auf die Tabellenspitze zu starten, muss der BC zu Hause Jößnitz schlagen. Nach dem Derbysieg in Kottengrün sollte das Selbstvertrauen dafür da sein. Aufsteiger Jößnitz kann nicht zufrieden sein. Als Vorletzter holte die SG zuletzt zwei Unentschieden in Folge, stellt mit nur vier Treffern den schlechtesten Sturm. Sie hat aber mit lediglich sechs Gegentreffern gemeinsam mit Treuen auch die beste Abwehr der Liga.

SV Fronberg Schreiersgrün (8.) - SG Unterlosa (6.): Die Tabellenplätze lassen Mittelmaß vermuten, doch könnten beide Teams mit einem Sieg zu den ersten drei aufschließen. Generell trennen den Dritten von Platz 11 lediglich vier Punkte, was aber auch der verzogenen Tabelle verschuldet ist. In vier Duellen ging Unterlosa als Sieger vom Platz, nur einmal konnten die Schreiersgrüner gegen die SG gewinnen.

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