SVV im Freibad gefordert

Vielleicht zum letzten Mal schnüren die Plauener Wasserballer am Samstag die Badekappen in der Bundesliga. In Stuttgart geht es für sie um den fünften Platz.

Esslingen.

Im Hinspiel der Best-of-Three-Serie um den fünften Platz der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga in Plauen hatte sich der SVV knapp am 27. April 10:9 gegen den SSV Esslingen durchgesetzt. An dieses gute Ergebnis will er am Samstag beim Rückspiel in Stuttgart anknüpfen. Die Zielstellung der Plauener ist klar formuliert: Spiel gewinnen und die Serie vorzeitig beenden.

Bis es soweit ist, steht den Plauenern aber ein hartes Stück Arbeit unter erschwerten Bedingungen bevor. Zum einen muss Trainer Jörg Neubauer auf seinen angeschlagenen Torgaranten Tamas Korpasci verzichten, der die Saison aufgrund einer Verletzung an der Wurfhand beenden musste. SVV-Youngster Jiri Bohutinsky hat einen Einsatz mit der tschechischen Nationalmannschaft. Coach Neubauer erklärt, wie sein Team mit diesen Herausforderungen umgeht: "Wir wollen an die guten beiden ersten Viertel des Heimspiels anknüpfen und wieder von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft sein. Dazu haben wir das vergangene Spiel gegen die Esslinger ausführlich analysiert und sind taktisch gut aufgestellt. Die Ausfälle von Tamas und Jiri werden die anderen Spieler kompensieren."

Nicht nur die Personalsituation ist für den SVV nicht optimal, auch ein Blick auf die Wettervorhersage für das bevorstehende Wochenende verspricht nichts Gutes. Zum ersten Mal in dieser Saison werden die Vogtländer im Freiwasser empfangen. Sie haben großen Respekt vor dieser Umstellung. "Wir haben die ganze Saison in der Schwimmhalle gespielt, da sind diese letzten Spiele im Freibad für uns schon mit einer Umgewöhnung verbunden. Das Becken ist zwar beheizt, dennoch ist es gerade für die Auswechselspieler nicht leicht, auf Betriebstemperatur zu kommen. Zudem soll das Wetter nicht so gut werden, da wird keine Freibadstimmung aufkommen."

Dennoch springen die Plauener hoch motiviert und fokussiert ab 15.30 Uhr, vielleicht zum letzten Mal in dieser Konstellation, in das kalte Wasser des Freibades auf der Neckarinsel.

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