Treffen der Treffsichersten

Das Topspiel der Fußball-Vogtlandliga steigt am achten Spieltag zwischen Fortuna Plauen und Schreiersgrün. Am Tabellenende geht es bereits um überlebenswichtige Punkte.

Plauen.

An der Spitze der Liga haben sich zwei Teams abgesetzt. Mit fünf Zählern Vorsprung eilen der VfB Auerbach II und der SV Fronberg Schreiersgrün dem Feld davon, wobei die Schreiersgrüner noch ein Nachholspiel gegen den Dritten Irfersgrün in der Hinterhand haben. Bisher gaben die Fronberg-Kicker noch keinen Punkt ab, nun gastieren sie im Topspiel beim Tabellenvierten FC Fortuna Plauen. Der Aufsteiger hat erst zwei Partien verloren, die letzten beiden gewonnen und dabei zwölf Tore erzielt. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass bei diesem Spiel die besten Angriffsreihen aufeinander treffen. Fortuna hat mit 24 die meisten Tore erzielt, Schreiersgrün traf 21-mal.

Weitaus leichter scheint die Aufgabe für den VfB Auerbach II, der den Vorletzten SG Rotschau zu Gast hat. Während die VfB-Reserve erst ein Spiel verlor und nur ein Gegentor kassierte, konnte Rotschau nur am ersten Spieltag gewinnen. Seitdem gab es nur noch einen Punkt.

"Ja, die Ergebnisse stimmen bei uns derzeit nicht, die Moral aber schon", sagt Rotschaus Coach Immo Tröger und verweist auf das 5:6 gegen Fortuna Plauen, bei dem seine Elf trotz Rückständen von 0:4 und 2:5 fast einen Punkt ergatterte. "Es klingt zwar abgedroschen, aber uns fehlt das nötige Quäntchen Glück." Auch immer mehr Ausfälle habe sein Team zu verkraften. "Doch wir schauen auf die letzte halbe Stunde des Fortuna-Spiels und die gute Leistung beim 5:0 im Pokal gegen Schreiersgrün", so Tröger. Mit einem Punkt gegen Auerbach wäre er sehr zufrieden: "Die haben eine ehrgeizige, gute Truppe zusammen. Respekt!"

Der dritte Rang gehört aktuell dem BSV Irfersgrün, der bei Grün-Weiß Wernesgrün ran muss und dort Favorit ist. Die Grün-Weißen sind auf Rang 11 und möchten nach zwei Niederlagen wieder punkten. Gleiches gilt für Irfersgrün, das aus den vergangenen beiden Partien nur einen Zähler mitnehmen konnte. Auf den sechsten Platz hat sich Kottengrün vorgepirscht. Vier Zähler wurden aus den jüngsten beiden Partien geholt, gegen den 1. FC Rodewisch soll ebenfalls gepunktet werden. Der ist Zehnter, ging in seinen letzten beiden Begegnungen leer aus. Das muss sich ändern, will man nicht weiter abrutschen.

Denn hinter Rodewisch lauert zum Beispiel der 1. FC Wacker Plauen (Platz 12) mit nur zwei Punkten weniger. Wacker wartet seit vier Spielen auf einen Dreier und gastiert nun beim Aufsteiger SG Unterlosa, der als Siebenter eine beachtliche Platzierung erreicht hat. Selbst Schlusslicht VfB Lengenfeld liegt noch in Schlagdistanz zu den vor ihm platzierten Teams. Mit einem Heimsieg gegen den VfB Mühltroff (Platz 9) könnte Lengenfeld am Sonntag unter Umständen sogar zwei Plätze gutmachen.

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