Veranstalter zaubert genügend Schnee her

Bei der Sachsenmeisterschaft der jüngsten Skispringer und Kombinierer gingen einige Medaillen nach Klingenthal. Die Funktionäre freuten sich über gute Bedingungen und Leistungen.

Johanngeorgenstadt.

Bei den Sachsenmeisterschaften der jüngsten Skispringer und Nordisch Kombinierer - sie wurden am Samstag vom WSV Johanngeorgenstadt ausgetragen - konnten sich einige Vogtländer ganz vorn platzieren. Aus Sicht des VSC Klingenthal waren zehn Sportler am Start, diese gewannen einige Medaillen.

In der Nordischen Kombination der Schüler 8 über einen Kilometer erkämpfte sich Elias Schröter Gold, Hannes Teller wurde Zweiter. Bei den Schülern 9 über einen Kilometer holte sich Pepe Schönherr Bronze. In der Altersklasse Schüler 11 (zwei Kilometer) lief der Klingenthaler Fritz Ungethüm zu Silber. Teamkollege Nick Seidel wurde Dritter, Marit Lehmann Zweite. 47 Sportler kamen in die Wertung.

Auch beim Sprungwettkampf, wo sich 58 Aktive in die Ergebnisliste eintrugen, konnten die VSC-Sportler einiges abräumen. Hannes Teller gewann das Springen, Elias Schröter wurde Zweiter bei den Schülern 8 von der 13-Meter-Schanze. Bei den Schülern 11, die von der 20,5-Meter-Schanze sprangen, sicherte sich Nick Seidel Gold, Fritz Ungethüm wurde Dritter. Bei den Mädchen 2 - sie sprangen ebenfalls von der 20.5-Meter-Schanze - sicherte sich Marit Lehmann die Silbermedaille. Trainer Bernd Glaß: "Der WSV hat hervorragende Arbeit geleistet. Was die Sportler angeht, so sieht man trotz der schwierigen Bedingungen in diesem Winter, das es vorwärtsgeht und eine Entwicklung stattfindet."

Seitens der WSG Rodewisch waren ebenfalls Sportler am Start, die aber keine Medaillenränge belegen konnten. Emma Kießling (Mädchen 1) landete beim Springen von der 13-Meter-Schanze auf Platz 8. Henry Strohbach (Schüler 8) belegte Rang 7 und wurde in der Nordischen Kombination über einen Kilometer Vierter. Keno Georgi sprang von der größeren Schanze auf Platz 5.

WSG-Übungsleiter Alexander Rink: "Für diesen Winter sind es sehr gute Bedingungen, mehr kann man nicht erwarten. Bei Emma und Henry war es nicht das Optimum, aber die beiden haben das Beste rausgeholt." Seitens des Sächsischen Skiverbandes war man froh, dass es der WSV Johanngeorgenstadt den Wettkampf ermöglichte. Generalsekretär Derrick Schönfelder sagte: "Johanngeorgenstadt ist für uns eine sichere Bank. Es ist aller Ehren wert, welcher Aufwand betrieben wird, um die Wettkämpfe durchführen zu können und gerade den Jüngsten die Möglichkeit zu geben, auf Schnee zu springen." Diesen Winter seien sehr viele Wettkämpfe ausgefallen. "Uns war es wichtig, nach den Landesjugendspielen wenigstens noch einmal auf Schnee zu stehen." Für die Altersklasse, die in Johanngeorgenstadt um Weiten und Zeiten gewetteifert hat, steht zum Abschluss noch das Finale vom Sachsenpokal als Vielseitigkeitslauf an. Der Wettbewerb soll am 21. März in Oberwiesenthal ausgetragen werden.


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