Verband verlängert Spielpause bis Jahresende

Fußball: Sachsen kämpft um Freigabe des Trainings für den Nachwuchs - Regionalligaentscheidung erwartet

Plauen.

Auf Grundlage der Entscheidung von Bund und Ländern, die beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu verlängern, setzt der Sächsische Fußball-Verband (SFV) im Jahr 2020 keine Pflichtspiele mehr an. Diese Entscheidung teilte er diese Woche seinen Vereinen mit. Sie gilt für den gesamten Landesspielbetrieb aller Altersklassen. Der Vogtländische Fußball-Verband hatte bereits vor drei Wochen beschlossen, den Spielbetrieb bis Jahresende auszusetzen.

Volkmar Beier, der Vorsitzende SFV-Spielausschusses, sagte: "Damit soll für die Vereine zumindest für den Monat Dezember Planungssicherheit geschaffen werden. Ob, wann und wie es weitergeht, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorhersehen." Hermann Winkler, der Präsident des Landesverbandes, ergänzt: "Die behördlichen Verfügungen lassen in diesem Jahr keine Spiele mehr zu. Als Präsident werde ich bei den politischen Entscheidungsträgern aber weiter ganz besonders für die Freigabe des Trainingsbetriebs für unsere Kinder und Jugendlichen kämpfen und hoffe, dass wir im neuen Jahr so schnell wie möglich wieder auf die Plätze zurückkehren dürfen."

Mit einer Entscheidung, wie es in der Regionalliga Nordost und damit auch für den VfB Auerbach weitergeht, wird am heutigen Freitag gerechnet. Das Präsidium das Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) will in einer Videokonferenz dazu beraten. Ursprünglich hatte der NOFV eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes zum 4. Dezember ins Auge gefasst. Dagegen regte sich allerdings Widerstand. So untersagte das Bundesland Berlin Regionalligaspiele komplett. (pj)

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