Verein ehrt verdiente Mitglieder

Mit dem KSV-Pokal, den Mannschaftskämpfen und in diesem Jahr auch wieder der Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Ringen hat der KSV Pausa das Jahr über alle Hände voll zu tun. Gut, wenn man viele fleißige und treue Helfer hat.

Pausa.

Gut gefüllt war der Versammlungssaal der Agrargenossenschaft Weidagrund im Ortsteil Unterreichenau, wohin die Ringer des KSV Pausa zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung eingeladen hatten. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde eine schöne Tradition fortgesetzt, die Auszeichnung verdienstvoller Vereinsmitglieder mit Ehrennadeln.

Karl-Heinz Scheffler und Reiner Jacob erhielten diesmal die goldene Ehrennadel des Vereins für ihre Verdienste rund um den Ringkampfsport in der Stadt Pausa geehrt. Chronist Horst Steinert freute sich für die beiden ehemaligen Recken, bemängelte jedoch zugleich: "Diese Auszeichnungen wurden zuletzt etwas vernachlässigt, sind aber eine schöne Sache für jene, die sich im Verein engagieren." Der Vereinsvorsitzende Ulrich Leithold nahm den Ball gerne auf, bezog sich in der Jahresauswertung dabei einmal mehr auf die vielen Helfer im Verein, die beim KSV-Pokal, bei den Mannschaftskämpfen und darüber hinaus bei Deutschen Meisterschaften, die zuletzt alle zwei Jahre in Plauen ausgetragen wurden, anpacken und die Wettkämpfe für Athleten und Sportler sowie Funktionäre zu einem Erlebnis werden lassen. So waren es bei den jüngst ausgetragenen nationalen Titelkämpfen der Junioren im griechisch-römischen Stil in der Plauener Einheit-Arena erneut über 100 Ehrenamtler, die einen reibungslosen Ablauf samt schönem Umfeld sicherstellten.

Bei der Mitgliederversammlung blickte man vor allem auf die kommende Saison, in der die erste Männermannschaft in der Regionalliga mit vielen Eigengewächsen und einem neuen Trainerteam neu starten will. Derbys mit Mannschaften aus dem Erzgebirge, aber auch gegen Lokalkonkurrent Markneukirchen sollen die Fangemeinde in der neuen Sporthalle begeistern. Der Nachwuchs will sich in der reformierten Jugendliga unter den nunmehr sieben gemeldeten Mannschaften wieder an die Spitze kämpfen.

Der erste, große Höhepunkt steigt am 7. September mit dem KSV-Pokal. Dort werden zum Saisonauftakt wieder viele Nachwuchsringer erwartet, während am Abend der Regionalliga-Heimauftakt gegen den RSK Gelenau ansteht.

Doch der Blick geht auch schon über 2019 hinaus. 2020 steht das 111. Jahr des Bestehens eines Ringervereins in Pausa an. "Dazu sammeln wir jetzt schon zahlreiche Ideen, dieses Jubiläum gebührend zu feiern", sagt der Chronist und langjährige Kampfrichter Horst Steinert. Mit seinen Kameraden von den Alten Pausaer Athleten hat er schon einige Aktionen im Hinterkopf, die es anzupacken gilt.


Medaillen gehamstert

Die E- und D-Jugendlichen des KSV Pausa sind mit Medaillen behangen von den sächsischen Landesmeisterschaften aus Werdau zurückgekehrt. Auch die Ringer der beiden Plauener RSV und ASV zeigten dort starke Leistungen.

Zwei Sachsenmeistertitel gab es für den KSV Pausa bei den E-Junioren zu bejubeln. Henri Hocke und Georg Gomer setzten sich jeweils in ihren Gewichtsklassen durch. Pepe Gärtner holte Bronze, Enzo Elias wurde Fünfter. Bei den D-Jugendlichen holte sich Carl Hocke den Sachsenmeistertitel. In der Teamwertung belegte Pausa den fünften Rang.

Auf Platz 7 der Vereinswertung ging der Plauener RSV über die Ziellinie. Bei den D-Jugendlichen belegte Mihai Barbieru den zweiten Platz, Magomed Abdurashidov wurde Dritter. Im schwersten Limit erreichte Yassin Fechner vom RSV Silber. Bei den E-Jugendlichen fügte Oskar Stephan der Bilanz des RSV noch eine Silbermedaille hinzu. Der ASV Plauen war mit zwei Athleten in Werdau vertreten. Emil Beckert gewann bei den E-Jugendlichen die Silbermedaille, Myakhdi Gaytukaev schied bei den D-Jugendlichen nach zwei Niederlagen aus. (rjö)

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