VFC-Nachwuchs misst sich mit Leistungszentren

Fußball: Plauener U 13 hat den Sprung in die Meisterschaftsrunde der sächsischen Talenteliga geschafft

Plauen.

Die U 13 des VFC Plauen hatte vor der Saison hohe Ziele. Zufrieden mit dem bisher Erreichten, trifft der VFC-Nachwuchs nun in der Meisterschaftsrunde der Talenteliga auf die besten Fußballer ihres Alters in Sachsen. Allein mit den kommenden Gegnern Dynamo Dresden, Rasenballsport Leipzig und Erzgebirge Aue trifft man auf Aushängeschilder des sächsischen Jugendfußballs. Die erste Niederlage gab es am vergangenen Wochenende. Gegen die Talente vom Chemnitzer FC gingen die VFC-Kicker mit 1:7 baden.

Auch wenn das Ergebnis gegen Chemnitz deutlich scheint, sah es lange anders aus. "Zur Pause haben wir 1:0 geführt. Danach gab es aber einen Bruch, und wir haben innerhalb kürzester Zeit die Gegentore bekommen", erzählt Trainer Ingo Wappler. Einer der Gründe für die unterschiedlichen Halbzeiten ist die Verletzung von Maurice Wagner. Der Gastspieler vom VfB Pausa ist derzeit mit 14 Treffern Führender in der Torschützenliste der Talenteliga und verletzte sich in der ersten Hälfte am Knie. "So etwas knickt natürlich die Spieler. Außerdem passieren Tore sehr schnell auf dem verkürzten Großfeld mit großen Toren, da die Zwölfjährigen einfach noch nicht die körperliche Größe haben", so Wappler.

Die Talenteliga ist in Vor-, Zwischen- und Endrunde unterteilt. Im ersten Abschnitt belegte Wapplers Mannschaft, die von den beiden Oberligaspielern Alexander Morosow und Edvardas Lucenka unterstützt wird, den vierten Platz. Mit drei Siegen und drei Niederlagen zog man hinter Chemnitz, Rasenballsport und Lok Leipzig in die Zwischenrunde ein. Dort holten die Nachwuchskicker in fünf Spielen sechs Punkte, was in der Endabrechnung zum dritten Platz reichte und für die Meisterschaftsrunde qualifizierte. Nach der deutlichen Niederlage gegen den Chemnitzer FC steht der VFC nun vorerst auf dem letzten Platz und bekommt es am Wochenende mit den jungen Bullen von RBLeipzig zu tun. Anpfiff ist zu Hause am Sonntag 12.30 Uhr.

"Chemnitz und RB Leipzig zählen auf alle Fälle zu den Titelkandidaten in dieser Liga. Für meine Jungs wird es am Wochenende wieder ein Mentalitätsspiel, in dem sie nicht nur als Fußballer reifen, sondern auch lernen, nach Rückschlägen immer weiter zu machen", sagt der Trainer. Sein Team könnte zwar phasenweise mit den Spielern der Leistungszentren mithalten, aber nicht über die zu spielenden 60 Minuten. Dennoch hat sich der Trainer schon einen Plan für das Wochenende bereitgelegt: "Wir müssen hart gegen den Ball arbeiten und den einen oder anderen Konter fahren um vielleicht ein Tor zu schießen."

Nicht nur in der Talenteliga kann Trainer Ingo Wappler mit seiner Mannschaft zufrieden sein. Im Sachsenpokalwettbewerb hat die U 13 mit einem 5:0-Sieg über den VfB Auerbach das Viertelfinale erreicht. Das wird am 18. Mai gespielt. In einem Turnier wird dann ermittelt, wer den Pokal des Sächsischen Fußball-Verbandes gewinnt. Im ersten Spiel trifft die U 13 des VFC auf den Chemnitzer FC, dem man am Wochenende in der ersten Halbzeit zeigte, dass man mit dem Plauener Nachwuchs rechnen kann. (czi)

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