VFC Plauen klettert zehn Plätze hoch

Fußball: Tabellenführer im Vogtland zu Gast

Plauen.

Anstelle des erwarteten Abstiegskampfs hat der VFC Plauen bereits zehn Tabellenplätze gutgemacht. Gestartet war man als Schlusslicht. Tabellenführer Luckenwalde scheint noch einen Zacken stärker. Und genau gegen dieses Team tritt der VFC Plauen jetzt an. Im Vogtlandstadion ist am Samstag also alles möglich. Der Ball rollt ab 14 Uhr. Und dann hofft man beim Fußball-Oberligisten endlich einmal wieder auf 500 Zuschauer. VFC-Pressesprecher Volker Herold kennt die gelb-schwarze Leidensgeschichte der letzten Jahre: "Unser Verein hat einfach zu oft schon die Fußballfreunde enttäuscht. Es wird dauern, bis man den VFC wieder als gut für Plauen wahrnimmt."

Dass da in Haselbrunn etwas Neues entsteht, kann aus der Ferne noch niemand sehen. Nach fünf Siegen in Folge aber übernahm beim VFC Plauen Marian Albustin als Wortführer das Kommando. Den 2:1-Sieg beim FC Grimma ordnete der Antreiber so ein: "Wir wissen, dass uns nur ein kleiner Kader zur Verfügung steht. Wir sind froh, dass wir im Verein endlich Ruhe haben. Wir haben keinen Grund, jetzt große Töne zu spucken." Der VFC Plauen sieht seine Zukunft als "Verein der kleinen Schritte", nicht im Angriff auf die Tabellenspitze. Dabei wäre das ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer möglich. Gegen Luckenwalde kündigt Albustin an: "Wir werden wie jede Woche alles geben. Auf dem Papier ist Luckenwalde haushoher Favorit. Ich bin sehr gespannt, ob man das auch auf dem Spielfeld sieht." Philipp Dartsch ist inzwischen eine Art VFC-Leitwolf geworden. Der Spielmacher sagt: "Luckenwalde hat zuletzt Merseburg mit 8:1 abgeschossen. Wir haben zwar einen Lauf. Aber im kommenden Spiel gibt es nur einen Favoriten." (kare)

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