VFC-Präsident Fischer tritt zurück

Der Oberligist aus Plauen gerät erneut in Schieflage. Nach der Demission des Vereinschefs und zweier weiterer Vorstandsmitglieder ist nur noch Dagmar Baumgärtel im Amt.

Plauen.

Fußball-Oberligist VFC Plauen kommt einfach nicht zur Ruhe. Wie der Vorstandsvorsitzende Ulrich Fischer mitteilte, ist er mit Wirkung zum 30. Juni zurückgetreten. Der VFC-Präsident war erst am 19. Februar 2019 zum Vereinschef berufen worden.

Über die Gründe wollte sich Ulrich Fischer nicht öffentlich äußern. "Ich möchte aber betonen, dass ich weder aus familiären, noch aus gesundheitlich und auch nicht aus persönlichen Gründen diesen Schritt gehe", fügte der VFC-Präsident hinzu. Wie zudem bekannt wurde, hatte Eric Holtschke als zweiter Vorstand am vergangenen Mittwoch seinen Rücktritt erklärt. Vorstandsmitglied Frank Speer ist am Sonntagabend offenbar ebenso zurückgetreten. Damit würde nur noch Dagmar Baumgärtel im Vorstand verbleiben. Ulrich Fischer beendete seine Ausführungen mit den Worten: "Ich gehe seit 56 Jahren ins Vogtlandstadion. Ich werde dem VFC Plauen auch weiterhin die Treue halten."

Am Freitagabend hatte der VFC im Testspiel gegen den Chemnitzer FC vor 381 Zuschauern 1:8 (1:3) verloren. Zum Trainingsauftakt konnte der VFC nur neun eigene Spieler aufbieten, weil Trainer Falk Schindler fünf Ausfälle zu beklagen hatte und nur 14 Kicker gültige Verträge besitzen. Verletzungsbedingt fehlten Samba Fatajo, Aleksandrs Guzlajevs und Tim Sluga sowie berufsbedingt Tim Wüstenhagen und aus persönlichen Gründen Patrick Grandner. Die Plauener füllten die Lücken mit Jan Hübner und Eric Ranninger auf. Beide verlassen den VFC zum 30. Juni und haben bereits neue Vereine gefunden. Außerdem kamen vier Probespieler zum Einsatz, von denen James Kevin Nahr (zuletzt aktiv für UN Käerjéng in Luxemburg) den Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 (24.) erzielte. "Am Ende trennen beide Mannschaften derzeit Welten", bewertete VFC-Trainer Falk Schindler. "Schon unter normalen Umständen wäre es schwer, gegen einen solch brutal starken Gegner. Mit unserem Miniaufgebot war es logisch, dass wir keine 90 Minuten mithalten können."

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