Vier sind für Startelf gesetzt

Mit einem 4:0 bei Carl Zeiss Jena II hat der VfB Auerbach die Vorbereitung auf die neue Saison der Fußball-Regionalliga abgeschlossen. Einige Fragen bleiben aber noch.

Auerbach.

Die Wochen der Ungewissheit sind für den VfB Auerbach bald vorbei. Die Vogtländer haben bereits am Freitagabend ihre Vorbereitung auf die neue Saison in der Fußball-Regionalliga beendet und mit einem 4:0-Erfolg beim FC Carl Zeiss Jena II nochmals ein Ausrufezeichen gesetzt. "Ich bin zufrieden", sagte VfB-Coach Sven Köhler, "außer mit dem ersten zehn Minuten."

In denen hatte Auerbach einige Probleme mit dem Oberligisten, fing sich anschließend und zog unaufhaltsam davon. Allerdings stellt sich am Ende der wochenlangen Testphase stets die Frage: Wo steht der VfB tatsächlich? Wie aussagekräftig sind vier erfolgreiche Testspiele in Serie? "Natürlich nehmen wir etwas aus der Vorbereitung mit. Sie stimmt mich zuversichtlich", sagt Köhler. Die Spiele in Plauen (3:2) gegen Halle (2:2), Inter Leipzig (3:1) und Jena II zeigten, dass Auerbach eine gute Form haben könnte, um beim Regionalliga-Start am Samstag, 13.30 Uhr gegen Aufsteiger Lichtenberg den ersten Sieg einzufahren.

"Ein Aufsteiger ist immer eine Wundertüte", sagt Köhler. Es sei eine undankbare Aufgabe. Da anschließend mit Altglienicke und Hertha BSC II noch zwei weitere Berliner Klubs folgen, gegen die Auerbach nicht chancenlos ist, muss der Start passen. Zumal danach mit Erfurt und Cottbus zwei Hammerspiele folgen. "Da müssen wir zu Beginn ein paar Punkte holen", sagt der VfB-Coach.

Köhler lässt sich noch nicht in die Karten schauen, wie seine Startformation aussieht. "Die Startelf in Jena ist nur beschränkt aussagekräftig" sagt er. "Es könnte auch zu Veränderungen kommen." Fest dass Marcel Schlosser, Thomas Stock, Amer Kadric und Marc-Philipp Zimmermann, der in Jena erneut einen Doppelpack nachlegte, von Beginn an spielen. Von gesetzten Spielern will Köhler trotzdem nicht sprechen.

Vor allem in der Defensive hat Köhler noch einige offene Positionen. Nachdem Marcin Sieber zuletzt stets angeschlagen war, in Jena aber immerhin auf der Bank saß, könnte es in der letzten Reihe zu den stärksten Veränderungen im Vergleich zur Vorsaison kommen. Wohl auch, weil dort die höchste Anzahl an Abgängen zu verzeichnen war. "Die neuen Spieler scheinen die abgewanderten ersetzen zu können", sagt Köhler. Auch hätten sie sich menschlich gut integriert. Aber: "Wir werden in Auerbach natürlich Misserfolge erleben. Und das ist dann der Gratmesser für eine Mannschaft. In der Vorbereitung nehmen viele Spieler auch noch hin, wenn sie mal nicht spielen. In Punktspielen ist das anders."

Statistik Auerbach: Rosenkranz - Baude, Müller, Träger, Seb. Schmidt - Tarczal, Wurr - Kadric, Schlosser, Stock - Zimmermann. Eingewechselt: Sauer, Herold, Ctvrtnicek, Luderer, Morosow, M. Schmidt, T. Sieber, M. Sieber. Tore: 0:1 Stock (15.), 0:2, 0:3 Zimmermann (20., 55.), 0:4 Kadric (58.). SR: Bartnitzki (Erfurt). Zuschauer: 50.

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