Vogtländer bringen ihr Wissen ins Erzgebirge

Radsport: Deutsche Enduro-Meisterschaft auf dem Rabenberg

Schöneck/Breitenbrunn.

Radsportler kämpfen am Wochenende um den Deutsche Meistertertitel im Mountainbike-Endurofahren. Ausrichter ist schon wie 2014 und 2016 der Verein Vogtland Bike. Diesmal nutzt er dafür den Sportpark Rabenberg in Breitenbrunn im Erzgebirge. Laut Vereinschef Derrick Schönfelder sei der Bund Deutscher Radfahrer mit dem Wunsch nach einem anderen Austragungsort an den Verein herangetreten: "Wir wollten gerne noch einmal Ausrichter sein und haben diese Bedingung erfüllt. Wir haben uns gesagt, es wäre schön, wenn wir über den Tellerrand hinausschauen und die Events nicht immer nur im Vogtland starten." Für eine Meisterschaft müssen Voraussetzungen erfüllt sein, die nicht an jeder Ecke gegeben sind, sagt er.

Los geht's heute, 10 bis 16 Uhr mit dem freien Training. 19 Uhr beginnt der Prolog, es folgen Siegerehrung und Riders-Party. Bereits um 14Uhr startet ein Kinderrennen. Am Sonntag ist 9 Uhr Beginn für das Rennen zur Deutschen Meisterschaft. Mit der Siegerehrung rechnet der Ausrichter gegen 16 Uhr. Laut Schönfelder liegen 300 Anmeldungen vor: "Ich denke, es kommen noch einige hinzu. Wir hoffen, dass wir auf knapp 400 Starter kommen." Gefahren wird in verschiedenen Kategorien: Lizenz Elite Frauen, Lizenz Elite Männer, Lizenz Pro Masters Men und Lizenz Junior Male. Für Hobbyfahrer gibt es die Klassen Open Women, Open Men, Open Masters und Open Junior Male. Im Elitefeld der Frauen startet auch die Jößnitzerin Mirjam Kuhn, in der Hobby-Kategorie wird Thomas Männel aus Wernesgrün mit von der Partie sein.

Sven Röber, Geschäftsführer des Sportparks Rabenberg, sagt: "Es ist das erste Mal, dass eine Deutsche Meisterschaft auf dem Rabenberg ausgetragen wird. Die Meisterschaft hat einen hohen Stellenwert, sie ist der Höhepunkt im Jahr und rundet es ab." Röber freut sich auf das Wochenende und ist guter Dinge: "Es ist erstmalig, dass wir als Rabenberg mit dem Verein Vogtland Bike zusammenarbeiten. Doch beide haben Erfahrung, die Vogtländer in der Durchführung und wir, was den Rahmen angeht."

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