Volleyballer hoffen auf Rückkehr zur Normalität

Regionalligist VSV Oelsnitz hat diese Woche das Training aufgenommen. Das erste Pflichtspiel wartet am 12. September.

Oelsnitz.

Seit Dienstagabend stehen die Regionalligavolleyballer des VSV Oelsnitz wieder im Training. Nach einer Zwangspause von fünf Monaten - die Vorsaison war Mitte März zwei Spieltage vor dem Ende abgebrochen worden - kehrten die Männer von VSV-Trainer Alexander Krug wieder aufs Parkett zurück. Krug kann in der kommenden Spielzeit auf einen zwölfköpfigen Kader zurückgreifen, in dem auch ein neues Gesicht zu finden ist. Johannes Kübsch, ein Dresdener mit Regionalligaerfahrung, den es ähnlich wie einst VSV-Spielführer Tim Neuber beruflich ins Vogtland verschlagen hat, wird die Oelsnitzer Offensive verstärken. Abgänge gibt es keine.

Nach über einem Jahr Verletzungspause ist Stephen Sehr wieder mit voller Kraft ins Training eingestiegen. Beim zweiten Langzeitverletzten sieht es dagegen nicht so gut aus: Sascha Singer, seit dem abschließenden Testspiel der Vorsaison ausgefallen, laboriert immer noch an seiner Verletzung. "Wir hoffen sehr, dass es für ihn nicht das komplette Aus ist und hoffen, dass er wiederkommt", sagt Krug. "Er hat sich jetzt ein Jahr gequält, aber hinter seinem Comeback steht immer noch ein Fragezeichen."

Für die fitten Akteure stehen sieben schweißtreibende Wochen der Vorbereitung an. Krug: "Wir werden diesmal kein Trainingslager beziehen, aber ein Intensiv-Wochenende in eigener Halle ist ebenso geplant wie das eine oder andere Testspiel." Mit Sicherheit dürfte der Stamm-Sparringspartner aus Marktredwitz zu einem Match gastieren.

Ernst wird es am 12. September. Dann steht beim TSV Leipzig das erste Punktspiel an. Der erste Heimauftritt ist für den 10. Oktober angesetzt. Ob dann vor der gewohnten Kulisse gespielt werden kann, weiß Krug noch nicht: "Wir hoffen natürlich, dass bis dahin in dieser Beziehung wieder Normalität einkehrt. Im Moment wären lediglich 50 Zuschauer zum Spiel zugelassen."

Die kommende Saison hält für den VSV-Anhang mehr Partien als üblich parat. Die zuletzt durch den Erfurter Rückzug auf neun Teams geschrumpfte Regionalliga-Staffel Ost wird auf zwölf Mannschaften aufgestockt. "Der Verband hat den Vereinen, die beim Abbruch noch Aufstiegschancen besaßen, die Möglichkeit eingeräumt, eine Klasse höher zu spielen", erklärt Alexander Krug. "Vier Mannschaften haben dies wahrgenommen."

Neu hinzu kommen mit Zschopau II und Krostitz die beiden Erstplatzierten der Landesliga Sachsen sowie aus Thüringen Gotha II und Nordhausen. Absteigen muss lediglich Markkleeberg. Da keines der vorn platzierten Teams in die 3. Liga aufsteigen wollte und auch keines von dort kommt, umfasst die Liga nun zwölf Mannschaften. Ziel der Oelsnitzer ist es, einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu ergattern.

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