VSV Oelsnitz spielt erst im Tiebreak furios auf

Die Regionalliga-Volleyballer haben es gegen den VC Dresden II unfreiwillig spannend gemacht. Erst der Entscheidungssatz wurde eine klare Sache.

Oelsnitz.

Der VSV Oelsnitz hat seine Erfolgsserie ins neue Jahr hinübergerettet: Mit 3:2 (25:20, 20:25, 25:20, 23:25, 15:3) wurde am Samstagabend vor 251 Zuschauern der VC Dresden II besiegt. Das Team revanchierten sich mit ihrem achten Erfolg hintereinander für die mit dem gleichen Resultat zu Buche stehenden Hinrundenniederlage. Die Oelsnitzer bleiben damit Zweiter der Regionalliga-Tabelle

Mit einem furiosen ersten Satz setzten die Männer von VSV-Trainer Alexander Krug gleich mal ein Zeichen. Auch durch gute Blockarbeit erarbeiteten sich die Sperken einen beträchtlichen Vorsprung, 14:6 und 17:9 lauteten die Zwischenstände, bevor Youngster Ben Becher den Ball nach 23 Minuten zum 25:20-Satzerfolg versenkte. Der zweite Spielabschnitt verlief komplett gegensätzlich. Trotz zweier Auszeiten konnte der Oelsnitzer Trainer seine Mannschaft einfach nicht wieder auf Linie bringen. Neun Zähler lagen die Landeshauptstädter zwischenzeitlich vorn, bevor die Hausherren dann doch eine kleine Aufholjagd starteten. Dabei kamen sie aber nicht näher als auf vier Punkte heran. Mit dem 25:20 feierten die Dresdener den 1:1-Ausgleich.

In Satz Nummer 3 lagen beide Teams lange auf Augenhöhe, bevor sich der VSV in der Schlussphase straffte und auf vier, fünf Zähler davonzog. Zum dritten Mal in Folge stand es am Satzende 25:20, diesmal wieder für die Vogtländer. Die lagen im vierten Durchgang bis zum Schluss aussichtsreich im Rennen. Doch dann sorgte eine umstrittene Entscheidung der Referees selbst beim bekannt fairen Oelsnitzer Publikum für viel Unmut und ein eher unerwartetes 25:23 für die Dresdener, welches das 2:2 bedeutete.

Im folgenden Tiebreak ließen die nun furios aufspielenden Sperken aber nichts mehr anbrennen. 10:0 führten sie bereits gegen konsternierte Dresdener, denen bis zum Ende gerade einmal drei Zähler gelingen sollten. Erneut war es Ben Becher, der nach ziemlich genau zwei Stunden Spielzeit den Deckel draufmachte und mit dem 15:3 den Schlusspunkt unter ein denkwürdiges Finale setzte.

"Ein 3:1 wäre mir zwar lieber gewesen, aber letztlich bin ich doch sehr zufrieden", meinte ein erleichterter VSV-Trainer Alexander Krug. "Wir hatten sehr gut ins Spiel gefunden, im zweiten Satz aber die Ordnung verloren. Die Dresdener haben unsere Fehler lange hervorragend ausgenutzt. Aber im Tiebreak kamen sie mit uns und auch den Aufschlägen von Jürgen Hanitzsch gar nicht mehr klar."

VSV Oelsnitz: Becher, Singer, Preußner, Claus, Sehr, J. Hanitzsch, Neuber, Heinig, Meinhold, Schannwell, J. Krug, Masur.

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