Wasserballer unterliegen im ersten Pflichtspiel

Nach dem freiwilligen Abstieg des SVV Plauen aus der Bundesliga hat sich einiges verändert. Gegen Poseidon Hamburg schenkten die Vogtländer den möglichen Sieg im letzten Viertel her.

Plauen.

Neuer Trainer, neue Mannschaft, neue Regeln, es gibt viel auf das man sich neu einstellen muss, wenn man als Spieler seine Kappe für den SVV Plauen schnürt. Am Samstag hatten die Jungs von SVV-Coach Tamás Korpácsi zum ersten Mal die Gelegenheit, sich unter den neuen Bedingungen zu präsentieren. Im Deutschen Wasserballpokal bestritt das neu formierte Team des SVV Plauen das erste Pflichtspiel und unterlag am Ende mit 11:14. Trotzdem waren schon einige gute Szenen zu bestaunen.

Die Hamburger hatten sich in der ersten Runde des Pokals souverän gegen die SGW Brandenburg durchgesetzt und feierten in der Liga bereits Erfolge gegen Krefeld und Uerdingen. Dieses Team ist längst im Spielbetrieb angekommen. Im Vogtland ist man von diesem Zustand noch etwas weiter entfernt, allerdings ist es Spieler-Trainer Tamás Korpácsi innerhalb kurzer Zeit gelungen, aus den ehemaligen drei Plauener Teams eine spielfähige, gut abgestimmte Mannschaft an den Start zu bringen. Das stellten die Vogtländer in Hamburg unter Beweis, als die Gastgeber in der ersten Hälfte zwischenzeitlich mit 7:3 in Führung lagen, aber die Plauener sich bis Mitte des dritten Viertels auf 7:7 zurückkämpften.

"Die Mannschaft hat in dieser Phase sehr gut gekämpft, überlegt und konzentriert gespielt. Die Verteidigung stand sicher und wir haben mit viel Überblick gespielt", so Korpásci. Trotz sicherer Verteidigung gerieten die Plauener häufig in Unterzahlsituationen, welche die Hamburger nutzten. Bis auf Center-Spieler Felix Üblacker und Keeper Johann Gruber wurde jeder SVV-Akteur mindestens einmal des Wassers verwiesen. Nicht ganz unschuldig daran ist die jüngste Regelreform, die ein hartes, körperbetontes Spiel früher bestraft und Schwimmaktionen belohnt.

Mit 10:9 in Führung liegend, gingen die Vogtländer ins letzte Viertel. Trotz vieler Chancen wurden die Plauener immer nachlässiger. Die Gastgeber fanden zur anfänglichen Stärke zurück und entschieden das Spiel mit 14:11 für sich.

Statistik Plauen: Gruber, Soltesz (3 Tore), Üblacker, Kaminke (1), Bielefeld, Nagy, Korpácsi (2), Wolf, Beuchert, Roßner (4), Klaubert, Schneider (1)

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