Wölfe zeigen gegen den Tabellendritten richtig Biss

Handball: Rodewisch holt mit 34:27-Sieg gegen Chemnitz II wichtige Punkte für den Verbleib in der 1. Bezirksklasse

Rodewisch.

Na es geht doch: Die Rodewischer Handballwölfe haben ihr erstes Heimspiel in der Rückrunde der 1. Bezirksklasse gewonnen. Die Vogtländer kamen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu einem 34:27-Erfolg gegen den Tabellendritten SG Chemnitzer HC II und fuhren damit wichtige Punkte für den Klassenverbleib ein. In der zwölf Mannschaften starken Staffel sind die Wölfe jetzt Achter.

Nach der 20:23-Niederlage im Hinspiel hatten sich die Rodewischer einige Varianten für die offensive und aggressive Deckung der Chemnitzer zurechtgelegt. Den besseren Start in die Partie erwischten allerdings die Gäste. Im Angriff war einfach zu wenig Bewegung ohne Ball, sodass die SG-Abwehr den Spielfluss stets unterbrechen konnte. Zudem unterliefen einige technische Fehler, und auch die Abstimmung in der Abwehr fehlte ohne Abwehr-Chef Christian Lippold in den ersten 15 Minuten (7:7). Als die Rodewischer dann nach gleich zwei Zeitstrafen vier Minuten in Unterzahl agieren mussten, schienen die Vorteile wieder beim Gast zu liegen. Aber die Mannschaft kämpfte vorbildlich um jeden Ball und verhinderte so einfache Treffer der Gäste in Überzahl. Vielmehr kam Rodewisch ab diesem Zeitpunkt besser im Angriff zurecht. Die Wölfe nutzten dies und lagen zur Pause 14:13 vorn.

Der zweite Durchgang begann mit einer weiteren Zeitstrafe gegen die Wölfe. Aber auch diesmal half dies den Gästen nicht weiter. Rodewisch erhöhte zunächst auf 19:17. Und ab der 40. Minute bekamen die Hausherren das Spiel immer besser in den Griff. Trotz weniger Wechselmöglichkeiten konnte man des Tempo noch etwas erhöhen. Zudem hatte sich die Deckung gut auf die individuellen Stärken der SG-Angreifer eingestellt und auch Markus Kämpfer steigerte sich und hielt wichtige Bälle. So gelang es, den Vorsprung von 20:18 auf 24:20 in der 44. Minute auszubauen. Chemnitz stemmte sich gegen die drohende Niederlage, doch mit einem Lauf in den letzten sieben Minuten (sechs Tore bei zwei Gegentreffer) machten die Rodewischer den Sieg klar. (sebt)

Rodewisch: Kämpfer - Groß (5 Tore), Günther (2), Kistner, Maslo (7), Meisinger, Schnabel (10/3), Walter (8), Zuber (1).

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