Zehn Talente segeln aufs Podest

Beim Sachsenpokal der Skispringer und Kombinierer in Rodewisch haben die Vogtländer eine gute Figur abgegeben. Für den Ausrichter gab es noch mehr Grund zur Freude.

Rodewisch.

68 junge Skispringerinnen und Skispringer haben am Samstag die gut 200 Zuschauer am Fuße der Rodewischer Steinbergschanzen immer wieder aufs Neue zum Staunen gebracht. Denn was die Talente im Alter von acht bis 16 Jahren beim Sachsenpokal im Skispringen und der Nordischen Kombination zeigten, war aller Ehren wert. Grüna, Oberwiesenthal, Sohland, Klingenthal, Rodewisch - die Liste der teilnehmenden Vereine war lang. Umso mehr freuten sich die jungen Sportler, wenn es für eine Medaille oder Urkunde reichte.

Die vogtländischen Talente hielten prima mit. In den jüngsten Schülerklassen (AK 8/9) der Skispringer belegten Marc Tropsch (VSC Klingenthal) und Lenny Grünert (WSG Rodewisch) jeweils den zweiten Platz. Bei den Mädchen ging für Klingenthal Marit Lehmann an den Start, die auf der 12-Meter-Schanze den ersten Platz belegte. Bei den Jungen der AK 10 schafften es zwei Vogtländer aufs Podest. Nick Seidel (Klingenthal) wurde Zweiter vor Keno Georgi (Rodewisch). Und bei den Schülern der AK 11 segelte Moritz Bastek aus Rodewisch zu Silber.

Auf der 45-Meter-Schanze konnten sich Ludwig Manz bei den Schülern 13 und Jennifer Wagner (beide Rodewisch) bei den Mädchen bis 16 jeweils den zweiten Platz sichern. In der Nordischen Kombination wiederholten Marit Lehmann und Marc Tropsch die Plätze 1 und 2. Bei den Schülern der AK 1o holten Fritz Ungethüm und Nick Seidel Silber und Bronze. Und in der AK 11 war es Conny Nehls aus Rodewisch, der den Silberrang erlief und ersprang. Für die Kombinationswertung war am Vormittag ein Crosslauf im Trollpark ausgerichtet worden.

Als Tagesbeste wurden Björn Kupke (Lok Eilenburg), Thea Häckel (Spitzkunnersdorf) und Timo Aßmann (Oberwiesenthal) mit Pokalen geehrt. Sichtlich zufrieden war auch Karl Tiepmar als Vereinschef und Trainer der WSG Rodewisch: "Wir haben den Wettkampf mit etwa 20 Helfer organisiert. Ihnen gilt ein besonderer Dank. Alles verlief reibungslos und es war ein sehr gut organisierter Sprunglauf" Wie es für die jungen Athleten weiter geht, verriet Tiepmar auch: "Der nächste sächsische Sachsenpokal findet in Kottmar, in der Oberlausitz statt. "

Es war also eine Menge los an der Rodewischer Schanze. Im Rahmen der Siegerehrung machte die Erfal Stiftung der WSG Rodewisch noch eine große Freude. Der Verein gehört zu den Gewinnern eines Stiftungspreises und durfte sich über einen 750-Euro-Scheck freuen, der von Jürgen Petzold und Hubert Engelhardt vom Stiftungsbeirat gemneinsam mit Bürgermeisterin Kerstin Schöniger überreicht wurde. Das Geld soll für ein Trainingslager in Schmiedefeld (Thüringen) verwendet werden. Es war ein toller Abschluss eines rundum gelungenen Wettkampfes.

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