Zwei Wahl-Vogtländer triumphieren

Bei Turnieren in Warschau trumpften Ringer aus Markneukirchen und Pausa auf. Inzwischen besteht auch Klarheit über die Austragung der WM.

Markneukirchen/Pausa.

Während in Deutschland der Sportbetrieb derzeit ruht, suchen die Auswahlringer der vogtländischen Vereine Herausforderungen auf internationaler Ebene. Dabei waren einige von ihnen zuletzt sehr erfolgreich. So gewann Razvan Kovacz vom AV Germania Markneukirchen des hochkarätige Waclaw-Ziolkowski-Turnier in Warschau im leichtesten Limit bis 57 Kilogramm. Er gehörte in der polnischen Hauptstadt ebenso der rumänischen Freistil-Auswahl an wie sein Markneukirchener Teamkollege Stephan Coman. Kovacz, der bei den drei Bundesligabegegnungen für Germania einen starken Eindruck hinterließ, bezwang im Finale den Moldawier Petru Craciun. Schwer hatte es dagegen Coman im stark besetzten Limit bis 70 Kilogramm. Am Ende stand für ihn der achte Platz zu Buche. Beim ebenfalls in Warschau ausgetragenen Pytlashinski-Turnier der Spezialisten im griechisch-römischen Stil siegte im Limit bis 67 Kilogramm der Pole Gevorg Sahakyan, der beim KSV Pausa unter Vertrag steht. Der Vizeeuropameister von 2019 setzte sich im Finale gegen den starken Türken Enes Basar durch. Schwergewichtler Rafal Krajewski, dessen Lizenz ebenfalls noch bei den Pausaern liegt, erreichte auf heimischen Matten Platz 5. In seiner Kategorie siegte der Türke Muhammet Bakir.

Inzwischen ist auch klar, dass Mitte Dezember in Belgrad statt einer Mannschafts- eine Einzel-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Da viele Verbände große Probleme mit stark erhöhten Infektionszahlen haben, konnten die Maßgaben des Ringer-Weltverbandes, mit mindestens acht der zehn besten Nationen aus der WM 2019 im kasachischen Nur-Sultan kämpfen zu wollen, nicht erreicht werden.

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