BSV-Mädels ziehen Trier früh den Zahn

2. Handball-Bundesliga: Zwickau gewinnt 25:21

Zwickau.

Die Zweitliga-Handballerinnen des BSV Sachsen Zwickau haben sich am Sonntag im wichtigen Auswärtsspiel bei den Trierer Miezen vom frühen 0:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ganz im Gegenteil: Petra Nagy, Josepha Kallenberg (je 2 Tore) und Jenny Choinowski brachten ihr Team innerhalb von sechs Minuten selbst mit 5:2 in Führung und stellten mit diesem Zwischenspurt wohl schon die Weichen. Am Ende leuchtete mit dem 25:21 (10:8) der dritte Zwickauer Auswärtssieg in Folge von der Anzeigetafel. "Trier war wie erwartet ein sehr unangenehmer Gegner, sodass wir uns auch mit drei, vier Toren plus in der zweiten Halbzeit nie sicher sein konnten. Aber die Mannschaft hat das diesmal diszipliniert zu Ende gespielt", freute sich Trainer Norman Rentsch.

Er sah von Beginn an einen sehr fokussierten Auftritt seiner Mannschaft. "Wir sind mit den fünf Toren am Stück gut in unseren Rhythmus reingekommen und den Weg dann mit einigen wenigen Abstrichen konsequent weitergegangen", sagt der Trainer. Für ihn war gestern die Abwehrarbeit (nur acht Gegentore vor der Pause) der wichtigste Schlüssel zum Erfolg. Dazu kam zum Beispiel, dass Josepha Kallenberg (fünf Tore) die krankheitsbedingt fehlende Fabienne Kracht auf Rechtsaußen sehr gut ersetzte und die gesamte Mannschaft mit mehr Emotionen zu Werke ging. Beste Werferinnen vor gut 300 Zuschauern in der Arena Trier waren Petra Nagy und Jenny Choinowski mit je sechs Treffern. "Es hätten vorn noch ein paar mehr Tore herausspringen können und wäre vielleicht ohne die unnötigen Zwei-Minuten-Strafen auch ein deutlicherer Sieg geworden. Aber da gilt es, im Training und auch in den nächsten Spielen dranzubleiben", fordert Norman Rentsch. Er ist sich sicher, dass in Trier in dieser Saison noch der eine oder andere Verein Punkte liegen lassen wird.

Der BSV Sachsen Zwickau konnte mit seinem Erfolg den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf drei Zähler vergrößern. Doch die letzten fünf Teams liegen weiter dicht beisammen. Bremen und Lintfort haben ihre Spiele am Samstag zwar verloren, das bisherige Schlusslicht Gedern/ Nidda konnte aber mit einem 25:20 gegen den Tabellenfünften Waiblingen überraschen. Am Samstag haben es die Zwickauerinnen selbst in der Hand, den nächsten Schritt in Richtung Tabellen-Mittelfeld zu machen. Mit TuS Lintfort ist 17 Uhr der unmittelbare Tabellennachbar zu Gast. Und nach drei Auswärtssiegen soll es endlich auch daheim wieder mit zwei Punkte klappen. (tyg)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

    Lesen Sie auch
    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...