Coach kommt aus eigenen Reihen

Bei den Handballern des HC Glauchau/Meerane ist eine wichtige Personalentscheidung gefallen. Der Vorstand schenkt Mario Schuldes das Vertrauen.

Glauchau/Meerane.

Mario Schuldes wird beim HC Glauchau/Meerane befördert. Der 36-Jährige übernimmt in der neuen Saison die Verantwortung für die erste Männermannschaft, die in der Sachsenliga spielt. Momentan ist Mario Schuldes für das in der Verbandsliga angesiedelte Reserveteam verantwortlich. Die Personalentscheidung hat Vereinschef Frank Blauhut verkündet. Die Suche nach einem neuen Coach wurde erforderlich, da Spielertrainer Felix Kempe in der Sommerpause zum Oberligisten HSG Freiberg wechselt.

Seit Herbst 2017 sitzt Mario Schuldes als Trainer beim HC Glauchau/Meerane II auf der Bank. Er musste in den letzten Monaten oft mit einem kleinen Kader arbeiten und Talente aus dem eigenen Nachwuchs integrieren. Trotzdem nimmt die Mannschaft mit einer Ausbeute von 14:20 Punkten gegenwärtig den sechsten Platz in der Tabelle ein. Das Angebot, die erste Mannschaft zu übernehmen, sei vom Vorstand an ihn herangetragen worden. "Das ist natürlich auch eine Bestätigung meiner Arbeit in den letzten Jahren", sagt Mario Schuldes, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem für den HSV Glauchau und den SV Hermsdorf in der Regionalliga gespielt hat. Aufgrund von Knieproblemen musste er seine Karriere allerdings schon früh beenden.

In der neuen Saison wird Mario Schuldes von Co-Trainer Oliver Pflug, Teamchef Jens Rülke und Physiotherapeut Maximilian Kleber unterstützt. Das steht nach den letzten Gesprächen fest. "Parallel dazu treiben wir die Kaderplanungen voran. Das Gerüst der Mannschaft bleibt zusammen", sagt Frank Blauhut. Bisher stehen mit Felix Kempe (Freiberg) und Lars Lindner (Karriereende) zwei Abgänge fest.

Offen ist bisher noch, in welcher Spielklasse das HC-Team in der Saison 2019/20 startet. Die Mannschaft steht aktuell auf dem dritten Platz in der Sachsenliga. Wenn der Spitzenreiter EHV Aue II und der Tabellenzweite Koweg Görlitz noch patzen sollten, wäre auch ein Aufstieg in die mitteldeutsche Oberliga möglich. Unabhängig von der Spielklasse will Mario Schuldes vor allem durch eine kompakte und stabile Abwehr den Grundstein zu Erfolgen legen. "Dort brauchen wir die Ballgewinne. Danach muss es schnell nach vorn gehen", beschreibt der ehemalige Rückraumspieler, der als Kundenbetreuer im Außendienst tätig ist, seine Handball-Philosophie.

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