Fraureuth verliert deutlich

Eine unerwartete und klare 16:29-Niederlage gab es für die Bezirksliga-Handballer gegen die USG Chemnitz. Nicht nur die Laufbereitschaft fehlte bei den Gastgebern.

Fraureuth.

Die erste Saisonniederlage für die Bezirksliga-Handballer des HC Fraureuth fiel am Samstag gleich deutlich aus. Beim 16:29 (7:15) gegen die USG Chemnitz war in keiner Phase des Spiels eine Fraureuther Mannschaft in der Erich-Glowatzky Halle zu erkennen. Sogar kampflos schienen sich die Gastgeber ihrem Unheil zu ergeben. Die Konsequenz war die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage.

Die Hausherren starteten mit der gewohnten offensiven Deckungsvariante in die Partie. Doch bereits in den Anfangsminuten wurde klar, dass dem Team die notwendige Laufbereitschaft fehlte. Immer wieder überspielten die Chemnitzer die Fraureuther Spieler und kamen so zu einfachen Chancen. Dass den Gästen in den ersten zehn Minuten nur zwei Tore zum 2:1 gelangen, lag auch daran, dass sie mit dem harzfreien Ball zunächst leichte Probleme hatten. Im eigenen Angriff fehlte dem HC der nötige Biss und das Durchsetzungsvermögen, um daraus Kapital zu schlagen. Auch zwei Strafwürfe blieben in dieser Phase ungenutzt. Nach dem 5:2 der Chemnitzer in der 14. Minute versuchte Fraureuths Trainer Gerd Jüngling, mit einer Auszeit den Spielfluss der Gäste zu unterbinden. Sein Team wechselte nun das Deckungsverhalten und variierte anschließend praktisch auf allen Angriffspositionen. Alles ohne Erfolg - das Fraureuther Spiel blieb praktisch kopflos und ohne den nötigen Biss. So konnten die Chemnitzer fast mühelos ihren Vorsprung bis zur Pause auf acht Tore (7:15) ausbauen.

Mit drei Treffern in Serie gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit keimte bei den Gastgebern noch einmal etwas Hoffnung auf. Diese hielt jedoch nicht lange an und schnell verfiel Fraureuth in den alten Trott aus der ersten Halbzeit. Tor für Tor wuchs der Rückstand. Denn entweder scheiterten die Hausherren schon vor dem Torabschluss oder dann kläglich beim Torwurf, in dem das Tor komplett verfehlt oder der Ball Beute des gegnerischen Torhüters wurde. Die dritte Auszeit der Fraureuther in der 49. Spielminute beim Stand von 12:24 konnte man schon als Debakel-Bremse deuten. Schließlich war die Partie da schon lange entscheiden und auch keine Wende in Sicht. In den letzten Minuten wurde es noch etwas ruppig. So wurde der Fraureuther Fritz Raimer in der eigenen Abwehr unglücklich gerammt und musste anschließend ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Mannschaft hat nun zunächst drei Wochen Zeit, die deutliche Niederlage im Training aufzuarbeiten. Denn erst Anfang November steht bei der zweiten Mannschaft des ZHC Grubenlampe das nächste Spiel auf dem Programm. (gjü)

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