Pleißentaler paddeln mit dem Kanu auf der Weißen Elster

Gemeinsam unterwegs sein macht Spaß, ob im Boot oder auf dem Rad. Die Freizeitsportler haben ihre Touren genossen.

Langenhessen.

Zwei aktive Wochenenden liegen hinter den Mitgliedern des Kanu- und Freizeitsportvereins Pleißental, die ihr Domizil an der Koberbachtalsperre haben. Ende Juli wurde die 19. Sächsischen Kinder- und Jugendfahrt auf der Weißen Elster von Berga nach Wünschendorf veranstaltet. Am vergangenen Sonnabend fand eine Radtour statt, die in diesem Jahr durch den Werdauer Wald führte.

Für die rund zehn Kilometer lange Kanutour auf der Weißen Elster hatte man in Unterhammer ein kleines Picknick eingeplant. Zum einen zur Stärkung, und zum anderen, um die schöne Landschaft zu genießen. Auf der Wiesenfläche unmittelbar neben dem Fluss befand sich eine größere Weidefläche, auf der Ziegen das saftige Futter genossen.

An der Wasserwanderung nahmen auch Paddelfreunde aus Glauchau, Altenburg, Leipzig, Chemnitz und Ebersbrunn teil. Mit insgesamt 37 Teilnehmern, darunter Eltern und Großeltern der Kinder und Jugendlichen, startete man bei reichlich Wasserstand die abwechslungsreiche Fahrt. Den acht Kindern bereitete es natürlich großen Spaß, dem nassen Element so nahe zu sein und dennoch trocken zu bleiben. Dem 22-jährigen Daniel Aldana Bravo, der aus Spanien kommt und derzeit als Austauschschüler in Crimmitschau ins Berufsleben schnuppert, machte diese Tour besonders viel Freude. Auf der Strecke befand sich auch ein Wehr, das befahren werden konnte. Doch es gehört schon eine gehörige Portion Geschick dazu, diese kleine abschüssige Strecke ohne Kenterung zu meistern. Nach gut vier Stunden traf man dann in Wünschendorf an der Klosterschänke ein. Dort bekam man vom ansässigen Kanuverleih die Unterstützung, um die Boote wieder an Land zu bringen und auf den speziellen Hängern zu verladen.

Am Sonnabend starteten die Vereinsmitglieder zu ihrer traditionellen Radtour, die dieses Jahr durch den Werdauer Wald führte. Der Vereinsvorsitzende Wilfried Matschke hatte die Strecke im Vorfeld abgefahren und in der Gaststätte "Holzfällerklause" Sorge Settendorf ein Mittagessen bestellt. 9.30 Uhr brachen die 24 Radler, darunter Gäste aus Chemnitz und Altenburg, zur 42 Kilometer langen Tour auf. Dabei ging es nicht um das Aufstellen von Geschwindigkeitsrekorden, sondern eher darum, die recht angenehmen Temperaturen im Wald und die gesunde Luft zu genießen. "Da einige unserer Vereinsmitglieder schon Ü 60 sind, hat in den letzten Jahren bei dem einen oder anderem das E-Bike Einzug gehalten. Jene, die früher immer das Schlusslicht bildeten, radeln nun auch mal vornweg", berichtet Wilfried Matschke schmunzelnd. An der Landesgrenze zu Thüringen wurde in der "Weidmannsruh" gerastet. Gegen 15.30 Uhr erreichte man wieder das Vereinsdomizil an der Koberbachtalsperre. Neben den 42 gefahrenen Kilometern, bei denen kein Plattfuß zu verzeichnen war, zeigte das Display auch an, dass auf der gesamten Strecke insgesamt 500 Höhenmeter überwunden wurden. Der gesellige Ausklang am Abend stand im Fokus eines besonderen Jubiläums. Man kann nämlich in diesem Jahr auf das 70-jährige Bestehen des Vereins zurückblicken. Dieses Jubiläum soll aber noch gesondert gefeiert werden.

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