Siegesserie ausgebaut: Chemnitzer FC gewinnt in Meuselwitz

Meuselwitz.

Der Chemnitzer FC hält sich in der Fußball-Regionalliga weiter schadlos. Am Sonntag gewann das Team von Cheftrainer David Bergner beim Tabellenvorletzten ZFC Meuselwitz 5:0 (2:0) und bleibt damit mit 13 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten Berliner AK Spitzenreiter der Staffel Nordost. "Wir haben  gemerkt, dass uns in der Liga auch weiterhin nichts geschenkt wird. Aber der Sieg geht - auch in dieser Höhe - in Ordnung", sagte Bergner.

In  Sachen Aufstellung gab es beim CFC keine Überraschungen, Bergner schickte die erwartete Elf auf den Rasen der Blue-Chip Arena. Und diese elf Herren hielten sich vor 2.246 Zuschauern nicht lange bei der Vorrede auf und hatten in der 9. Minute Grund zum jubeln. Der erste Treffer war eine Co-Produktion des Chemnitzer Sturmduos. Nachdem sich Dejan Bozic auf der rechten Seite durchgesetzt hatte, verwertete Daniel Frahn seine Eingabe zum 1:0. Danach machten die Himmelblauen weiter Druck, ohne sich zunächst weitere zwingende Chancen zu erarbeiten. Nach einer knappen halben Stunde zog Dennis Grote aus der Distanz ab. Der Torwart konnte das Spielgerät noch parieren, doch Bozic staubte per Kopf zum 2:0 ab. Kurz darauf verfehlte Grote mit einem Schuss nur knapp den gegnerischen Kasten. Glück hatte Chemnitz, als der Meuselwitzer Romarjo Hajrulla eine große Chance vergab. Zuvor hatte der Tabellenführer in der Abwehr zu sorglos agiert.    

Im zweiten Durchgang waren wenige Minuten gespielt, als sich Tobias Müller die nächste Möglichkeit bot. Doch sein Ball stellte für den Meuselwitzer Keeper schließlich kein Problem dar. Die Gastgeber gingen nun in der Offensive aber engagierter zur Sache und beschäftigten die CFC-Abwehr etwas mehr als im ersten Durchgang. "In der zweiten Halbzeit brauchten wir sicherlich etwas Zeit, das Spiel anzunehmen", schätzte Bergner ein. Doch der Chemnitzer Defensivverbund hielt. Nach einer Stunde schloss Frahn einen Konter des Tabellenführers ab, doch sein Ball ging knapp am Pfosten vorbei.  Auf der anderen Seite war es der Ex-Chemnitzer Alexander Dartsch, der Torhüter Jakub Jakubov zu einer Parade zwang. In der 71. Minute machte Frahn schließlich seine zweite Kiste, anschließend trafen noch Dennis Grote und Erik Tallig zum Endstand. (kbe)

Bewertung des Artikels: Ø 4.3 Sterne bei 6 Bewertungen
6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    malm
    04.11.2018

    Die Dörfer heißen unter anderem Erfurt, Leipzig, Berlin. Wein bisschen informieren darf man sich ja schon, bevor man postet.

  • 4
    2
    osgar
    04.11.2018

    Allein aus dem Dorf Berlin sind es doch fast ein halbes Dutzend Mannschaften.
    Und was sagen wohl Leipzig, Babelsberg oder Bautzen dazu Frau Blackadder.
    Dagegen ist Aue tatsächlich ein Dorf.

  • 0
    8
    Blackadder
    04.11.2018

    Boah. 11000! Das sind ja 4% der EW von Chemnitz.

  • 4
    6
    mathausmike
    04.11.2018

    @Blackadder,"dass muß man schon richtig einordnen!"
    Meuselwitz ist eine Stadt mit 11000 Einwohner.
    In der Regionalliga Nordost spielt keine einzige "Dorfmann-schaft"! (*_*)

  • 4
    6
    Blackadder
    04.11.2018

    Das muss man schon richtig einschätzen, der CFC spielt in der Regionalliga ja nicht gegen Dresden oder Aue, sondern gegen irgendwelche Dörfer. Und Geld bringt das auch nicht.

  • 4
    10
    mathausmike
    04.11.2018

    Hat man solch Siegesserie schon eimal gesehen?
    Nichtsdestotrotz läßt die Stadt,
    den Club untergehen!
    (anstatt ihn zu retten)



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