Fahrplanauskunft endet im Gefängnis

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Plauen/Zwickau.

Bei einem 31-jährigen Algerier, einem in Plauen lebenden abgelehnten Asylbewerber, klickten in der Nacht zum Mittwoch auf dem Zwickauer Hauptbahnhof die Handschellen. Als er kurz nach Mitternacht eine Streife der Bundespolizei ansprach, um sich nach einem Zug nach Plauen zu erkundigen, nahmen die Beamten intensiven Marihuana-Geruch wahr. Bevor die Streife den Mann kontrollierte konnte, ergriff er die Flucht. Dabei stürzte er auf einer Bahnsteigtreppe. Die Bundespolizisten konnten ihn festnehmen und fanden im Rucksack des Mannes rund 60 Gramm Marihuana. Außerdem stellten sie fest, dass der Algerier wegen mehrerer Straftaten gesucht wurde und ein Haftbefehl wegen Erschleichens von Leistungen vorlag. Weil der Mann vorgab, sich bei dem Sturz verletzt zu haben, kam er zunächst zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Es wurde nur eine Bagatellverletzungen diagnostiziert. Inzwischen ist der 31-Jährige im Gefängnis. (bju)

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