Impfstützpunkt in Eich: Unbekannte schlagen Glastür ein

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Die Polizei sucht nach Zeugen.

Eich War es purer Vandalismus, oder steckt mehr dahinter? Wie die Polizei jetzt meldet, ist das aktuell als Impfpunkt genutzte frühere Spectrum-Gebäude in Eich erneut attackiert worden. Eine Glastür an der Rückseite wurde eingeschlagen, der Vorfall ereignete sich bereits vergangene Woche zwischen Dienstagmittag und Donnerstagnachmittag. Ab Donnerstagvormittag war der Impfpunkt in Betrieb - der Schaden wurde also nicht gleich festgestellt. "Es sah aus, als hätte ein Stein eingeschlagen", sagt Andy Feig vom DRK. Hinter dem Glas befinde sich aber noch das Rolltor, ein Einbruchsversuch wäre also vergeblich gewesen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 1000 Euro beziffert.

Unklar ist, ob der mutmaßliche Steinwurf etwas zu tun hat mit den früheren Attacken auf das damalige Impfzentrum. Im Januar und März waren Parolen wie "Giftlager" und "Giftzentrum" geschmiert worden, die in Kreisen von Coronaleugnern und Impfgegnern üblich sind. Im September folgte der bisherige traurige Höhepunkt: Mehrere Personen schleuderten Molotowcocktails mit brennbarer Flüssigkeit gegen das Gebäude und flüchteten in die Nacht, zum Glück zündeten die Brandsätze nicht richtig. Zu möglichen Ermittlungsergebnissen in diesen Fällen gab es bisher keine Informationen. (bap)

Mögliche Zeugen des Vorfalls am Impfpunkt werden gebeten, sich unter 03744 2550 im Revier Auerbach-Klingenthal zu melden.

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