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Konzert zum Jubiläum wird auf 2022 verlegt

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Jugendblasorchester Auerbach verzichtet auf Open-Air an Schlossarena

Auerbach.

Anfang des Jahres hatten die Verantwortlichen des Jugendblasorchesters Auerbach noch hoffnungsvoll geklungen: "Noch planen wir für den 10. Juli ein Open-Air-Konzert in der Schlossarena", hatte Simone Löschner, Vorsitzende des Orchester-Förderverein gesagt. Doch mit jedem Monat ohne Probemöglichkeit schwanden die Chancen, dass die jungen Musiker zum 50-Jährigen Bestehens des Orchesters gemeinsam auf der Bühne stehen würden. Die Absage des Konzertes ist deshalb nur folgerichtig - jedenfalls für das Jubiläumsjahr.

Denn aufgehoben ist das Konzert des Jugendblasorchesters nicht, sondern auf 2022 verschoben. Man wolle das Jubiläum im nächsten Jahr gebührend nachholen. "Als Termin ist der 9. Juli 2022 anvisiert", kündigte Orchesterleiter Andreas Schmidt an. Der Plan für das Jubiläumskonzert samt Fest an der Schlossarena seien dieses Jahr einfach nicht umzusetzen. "Die Coronapandemie hat auch durch diesen Plan einen dicken Strich gemacht. Seit mittlerweile 15 Monaten konnten keine Proben mehr stattfinden", so Schmidt. Zudem sei weiter ungewiss, ab wann mit einem musikalischen Neustart und dem regelmäßigen Unterrichts- und Probenbetrieb begonnen werden könne.

Das Jugendblasorchester Auerbach hatte am 1. Mai 1971 seinen ersten Auftritt auf dem Auerbacher Neumarkt. Die künstlerische Arbeit leitete Gottwald Thielemann. An seiner Seite stand als organisatorischer Leiter Peter Gerber, damals Musiklehrer der Goethe-Schule. An dieser Schule hatte das neue Orchester bis 1991 seinen Sitz, erinnert der heutige Orchesterleiter und Dirigent an die Gründungsphase.

Das Orchester bereichert seit 50 Jahren das Kulturleben der Stadt Auerbach, die es als Träger materiell unterstützt. Seit 1991 kümmert sich ein Förderverein um die organisatorischen Belange des Orchesteralltages. Seinen neuen Sitz hat das Orchester seitdem an der Oberschule "Geschwister Scholl".