Kühe überqueren die Treuener Straße

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Trieb.

Auf Behinderungen müssen sich die Kraftfahrer ab nächstem Jahr viermal täglich an der Treuener Straße des Falkensteiner Ortsteiles Trieb einstellen. Dann überqueren dort die rund 250 Kühe des Milchgutes Trieb morgens und abends die Straße, um zum Melkstand und wieder zurück auf die Weide zu gelangen. "Wir stellen eine Ampel auf. Ein Schild allein reicht nicht. Die Kühe überqueren die Straße hinter einer Kurve", erklärt Milchgut-Geschäftsführer Steffen Luderer. Ihm ist klar, dass für Fahrzeugführer, die diese Strecke regelmäßig nutzen, damit eine neue Situation entsteht. Das dreieckige, rot umrandete Verkehrsschild "Achtung Viehtrieb" sei fast aus dem Straßenbild verschwunden gewesen. Doch nicht nur das Schild ist ungewohnt, auch die damit verbundene Wartezeit. "Wir schätzen, dass jede Straßenüberquerung fünf bis acht Minuten dauert", so Luderer. Hintergrund ist die Umstellung des Landwirtschaftsbetriebes auf Biomilch. Die Kühe stehen dann auf einer sogenannten Kurzrasenweide. Das ist ein System, bei dem die Tiere eine große Fläche überweiden und der Zuwachs an Gras der Menge entspricht, die die etwa 250 Tiere fressen. Die angestrebte Kuhzahl ist dabei an die zur Verfügung stehende Fläche angepasst. (sia)

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