Verpuffung am Rande der Erlbacher Kirwe: Mann schwer verletzt

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Bei dem Vorfall wurde der Wohnwagen eines Schaustellers beschädigt. Dieser war zum Glück nicht unmittelbar auf dem Festplatz abgestellt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Markneukirchen.

Zu einem gefährlichen Vorfall kam es am Freitagabend im Markneukirchener Ortsteil Erlbach. Im Wohnwagen eines Schaustellers bei der Kirwe wurde ein 40-jähriger deutscher Staatsbürger durch eine Verpuffung schwer verletzt, er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 1000 Euro beziffert. Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Markneukirchen und Erlbach sicherten den Unglücksort.

Die Kriminalpolizei nahm noch am Freitag Ermittlungen wegen des "Verdachts der vorsätzlichen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion" auf. Wie ein Polizeisprecher dazu auf Anfrage erläuterte, sei dies in solchen Fällen Routine. Tatsächlich können nach aktueller Rechtssprechung des Bundesgerichtshofes zum Beispiel auch Mischungen von Gas und Sauerstoff als "Sprengstoff" im Sinne des entsprechenden Paragrafen gelten. Ein größere Gefahr für andere Personen bestand offenbar nicht, weil der Wohnwagen nicht unmittelbar auf dem Festplatz aufgestellt war. Das Opfer war laut Polizei der Angestellte eines Schaustellers, zu seinem Gesundheitszustand gab es am Sonntag keine neuen Angaben. (bap/eso)

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