Bombendrohung in Plauen war offenbar Schülerstreich

Die bisherigen Ermittlungen führten die Polizeibeamten zu einem 16-jährigen Schüler. Das Handy, von dem der Drohanruf erfolgte, gehört einem Mädchen.

Plauen.

Die Bombendrohung am Montagmorgen in Plauen war offenbar ein Schülerstreich. Das teilte nun die Polizei mit. Die bisherigen Ermittlungen führten die Polizeibeamten zu einem 16-jährigen Schüler. Dieser steht nun im Verdacht, das Handy einer Mitschülerin ohne ihr Wissen an sich genommen und damit die Straftat telefonisch angedroht zu haben. Das Handy wurde noch am Montag von Polizeibeamten sichergestellt und zweifelsfrei als jenes identifiziert, von dem der Anruf um kurz nach 8 Uhr am Montagmorgen bei der Rettungsleitstelle in Zwickau erfolgte. Gegen den 16-Jährigen wird nun wegen des Androhens von Straftaten ermittelt. Wegen der Bombendrohung waren die Dr.-Christoph-Hufeland-Oberschule und die Grundschule Am Wartberg in Plauen evakuiert worden. Rund 590 Schüler und 40 Lehrer kamen zeitweise in der Festhalle unter. In der Folge durchsuchte die Polizei die Oberschule an der Anton-Kraus-Straße mit einem Sprengstoffspürhund. Da bei der Suche keinerlei gefährliche Gegenstände oder Substanzen aufgefunden wurden, wurde am Mittag Entwarnung gegeben. Schüler und Lehrer kehrten zurück in die Gebäude. (em)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...