Nazi-Aufzug verschreckt Firmen

Plauen.

Die Vorfälle vom 1. Mai in Plauen wirken nach. "Es gibt konkrete Anfragen von Firmen, die besorgt sind", antwortete Plauens Wirtschaftsförderer Eckhard Sorger in der jüngsten Sitzung des städtischen Wirtschaftsförderungsausschusses auf eine Frage von Stadtrat Lars Legath (Linke). Unter Hinweis auf den Marsch der rechtsextremistischen Partei Der Dritte Weg durch Plauen sprach Legath das Medienecho an. "Plauen hat es sogar in die ,New York Times‘ geschafft", erklärte der Linken-Stadtrat. Das dürfte wohl kaum ohne Folgen bleiben. Zur "Freien Presse" sagte Sorger, der Nazi-Aufmarsch vermittle "ein völlig falsches Bild vom Vogtland". Eine kleine Gruppe, verstärkt durch etliche auswärtige Teilnehmer, habe ebenso üble wie einseitige Bilder produziert, die jetzt die Runde machen. (ur)

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1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    1
    UweG
    08.05.2019

    "Es gibt konkrete Anfragen von Firmen, die besorgt sind"
    Schön wäre es zu wissen, welche Firmen das sind um diesen Artikel auch richtig einordnen zu können.
    Oft genug wird von wirtschaftlichem Schaden gesprochen wo gar keiner oder nur geringer entstanden ist.
    Beispiel: Nicht jeder der sich im Ausland ein "Marken"-T-Shirt für einen Euro kauft würde das auch in Deutschland für 50 Euro kaufen.



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