Nach Großbrand bei Glitzner: Alle aus dem Krankenhaus entlassen

Schneidenbach.

Die drei Mitarbeiter, die nach dem Großbrand bei der Müllfirma Glitzner im Krankenhaus behandelt wurden, konnten inzwischen die Klinik verlassen. Das teilte das Landratsamt des Vogtlandkreises mit. Auch der über Kopfschmerzen klagende Feuerwehrmann, der vorsorglich im Krankenhaus beobachtet wurde, konnte nach Hause zurückkehren. Vier Mitarbeiter wurden ambulant behandelt.

In der Nacht haben die Freiwilligen Feuerwehren aus Reichenbach und Heinsdorfergrund weitere Brandnester gelöscht. Mit schwerer Technik wurde das zum Teil eingestürzte Hallendach und die Tragkonstruktion entfernt, damit weiter gelöscht werden konnte. Der Platz wurde dazu durch das Technische Hilfswerk Reichenbach sowie der Freiwilligen Feuerwehr Jößnitz über Nacht ausgeleuchtet. Heute gegen 7 Uhr wurden die bis dahin tätigen Feuerwehrleute abgelöst. Insgesamt waren bis dahin 51 Helfer inklusive Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Nun müssen Brandreste, Müll und Schutt beseitigt werden. Mitarbeiter der Firma Glitzner beginnen, die Reste mittels Radlader aus der Halle zu räumen. Nur noch wenig Rauch steigt auf.

Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde überprüfen das Wasser des Schneidenbachs und der Göltzsch auf Giftstoffe. Zudem werden Proben vom Löschwasser und Boden entnommen. Mitarbeiter des Veterinäramtes entnehmen zudem von angrenzenden, landwirtschaftlichen Flächen Futterproben. Die Brandermittler der Polizei werden mit ihrer Arbeit beginnen. (lk)

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