Warum Glauchauer am Spielplatz "Garten Eden" ein großes Fragezeichen aufstellen

Glauchau.

Seit Samstag steht auf einer Wiese am Spielplatz "Garten Eden" in Glauchau ein rotes Fragezeichen. Aufgestellt haben es Thomas und Anja Kubbe, Knut und Lydia Kielmann, Cindy Stopp, Andreas Riese und Andreas Wagner. Sie sind seit einigen Jahren befreundet, treffen sich oft in ihrer Freizeit und unternehmen viel zusammen.

"Wir haben uns überlegt, was wir in der jetzigen Corona-Zeit für den Umweltschutz unternehmen können", sagt Andreas Kubbe. Und da sei die Gruppe auf die Idee gekommen, Bäume zu pflanzen. In Absprache mit der Stadtverwaltung Glauchau können sie dafür die Fläche am Spielplatz im Glauchauer Wehrdigt nutzen. Da aber erst im Herbst die richtige Pflanzzeit ist, haben die Glauchauer zunächst mal das Fragezeichen aufgestellt - als Symbol. Die Leute sollen sich fragen, was das soll. Die Glauchauer Freunde haben in der Zwischenzeit Spenden gesammelt, um die Bäume und Sträucher, die im Herbst gepflanzt werden sollen, zu finanzieren. Etwa 1000 Euro seien zusammengekommen. Nach jetzigem Stand sind Obstbäume und Sträucher vorgesehen, die im Herbst auf der Fläche gepflanzt werden sollen. "Wir wollen das aber nicht als Einzel-Aktion verstehen, sondern damit die Glauchauer dazu ermuntern, auch etwas für die Umwelt zu tun", sagt Kubbe. Und da sei das Pflanzen von Bäumen die richtige Methode.

Nach Angaben der Stadt Glauchau gibt es seit etwa drei Jahren  die Aktion "Ein Baum für meine Stadt". In Abstimmung mit dem Rathaus könne man beim Fachhandel einen Baum erwerben und der Stadt Glauchau als Spende anbieten. Danach werde der Baum mit fachlicher Unterstützung des Baubetriebshofes gepflanzt. Jeder Baum trägt während der ersten Jahre eine Plakette mit dem Namen des Spenders. Auf diese Weise sind bereits zahlreiche Bürgerbäume an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet in die Erde gekommen, zum Beispiel. (sto)

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