Demokratiebündnis lädt Pegida-Unterstützerin Vera Lengsfeld aus

18Kommentare

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  • 7
    1
    f1234
    13.04.2015

    Ich habe einige Veröffentlichungen von Frau Lengsfeld bezüglich PEGIDA gelesen. Nirgendwo las ich, dass sie mit deren Ideen. Was sie aber heftig tat, war, den Umgang der Politik und der Medien mit diesem Phänomen zu kritisieren. Und das völlig zu recht.

    Warum wurde Frau Lengsfeld ausgeladen? Weil ein obskurer Verein namens Grass Lifter, der demokratisch völlig unlegitimiert ist und von Leuten betrieben wird, deren Beruf wahrscheinlich ausschließlich im Initiieren von genau solchen Kampagnen und dem Abgreifen von öffentlichen Geldern besteht, völlig unbewiesene Vorwürfe gegen Frau Lengsfeld aufgestellt hat und dieses angebliche Forum für Demokratie und Toleranz aufgefordert hat, Frau Lengsfeld auszuladen. Und dieser Verein, ebenfalls subventioniert mit öffentlichen Geldern, hat sich vor Angst in die Hosen gemacht und zwei Tage später Vollzug gemeldet.

    Es ist mittlerweile kaum noch fassbar, welche Hysterie hier in diesem Land aufkommt, wenn die vermeintlich offizielle Meinung zu Themen wie Ausländerproblematik oder Meinungsfreiheit auch nur um ein Jota verlassen wird. Und noch schlimmer im konkreten Fall ist, dass hier mit öffentlichen Geldern eine Intoleranz gegenüber einem demokratischen Meinungsstreit vorgeführt wird. Und dies auch noch unter dem Name "Tage der Demokratie und Toleranz". Unfassbar, wo dieses Land schon hingekommen ist.

  • 0
    4
    Freigeist14
    12.04.2015

    Viel wichtiger ist doch die Frage,wer kam auf die Idee ,diese Person überhaupt einzuladen,Und nun der peinliche Rückzieher.Als ehemalige Bürgerrechtlerin will ich ihr ihre Reputation als mutige und verfolgte Frau nicht absprechen.Aber ihr Verhalten nach der Einheit,ihr theatralischer Austritt bei Bündnis90 mit Angelika Barbe,ihr Hohelied auf den DDR-Hass und ihr totales Schweigen auf die Versäumnisse und Nachteile für die ehem.DDR-Bürger taugt sie schwer als Befürworterin von Toleranz und Gerechtigkeit.Dafür hat sie zu viel Schaum vor dem Mund.Klar,für unsere Neocons hier im Forum will man der"mutigen"Frau nur das Wort verbieten.Je polarisierender,desto besser!

  • 5
    2
    Attila
    12.04.2015

    @saftpresse: Ich habe nur gelesen, daß Fest seine Kinder vor einem in Chaos und religiöser Gewalt zerfallenden Deutschland bewahren will. Und auf dem Weg dorthin befinden wir uns. Was da heraufzieht, sind ja gerade brutale Verhältnissen, die den Nationalsozialismus noch weit übertreffen werden. Da liegen Sie sicher nicht falsch. Davor bewahren kann Deutschland nur ein Bekenntnis seiner Bürger zum eigenen Land, zu seiner Kultur und der eigenen Identität, auch Patriotismus genannt. Ohne den geht jedes Volk zugrunde.
    Wenn Sie unter »rechts« "reform-europäisch, christianisierter hintergrund, total säkular" verstehen und auch nicht vergessen, daß »recht/richtig« drinsteckt, ist die JF gerne rechts. Das adelt sie in diesem Lande sogar. Am wichtigsten ist aber, daß sie nicht zur Lügenpresse gehört, denn dort werden ja Leute mit Charakter wie Fest herausgemobbt.

  • 1
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    gelöschter Nutzer
    11.04.2015

    @Attila: Im letzten Abschnitt des Artikels in dieser rechten Zeitschrift heißt es: " Seinen Kindern habe er geraten, ihre Zukunft nicht in Deutschland zu planen. Durch die vielen Flüchtlinge, die keine Beziehung zu diesem Land, seiner Geschichte, seiner Kultur haben, werde sich die Bundesrepublik in den nächsten 30 Jahren dramatisch verändern."

    Möchte er seine Kinder gar vor einen neu heraufziehenden Natinalsozialismus retten und bewahren?

  • 9
    1
    Ampelfrau
    11.04.2015

    Und wer ist selbstverständlich auch Mitglied in diesem "Bündnis für Demokratie und Toleranz"? Die mehrmals umbenannte SED! Und die laden nun Frau Lengsfeld aus. Eine Schande sondergleichen. Soweit ist es in unserem Land (wieder) gekommen.

  • 9
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    Attila
    11.04.2015

    Das selbsternannte »Bündnis für Demokratie und Toleranz« verträgt also keine Meinung, die von der verordneten abweicht. Das nennt man doch mal tolerant.
    Wie es inzwischen um die Meinungsfreiheit und Toleranz in Deutschland tatsächlich bestellt ist, sieht man außer an Vera Lengsfeld besonders schön am Beispiel des gemobbten stellvertretenden Chefredakteurs der Bild am Sonntag, Nicolaus Fest. Der nahm wohl den hauseigenen Slogan »BILD dir eine Meinung« zu wörtlich und bildete sich eine eigene Meinung, die er aber nicht für sich behielt, sondern sie auch noch veröffentlichte. Die operative Zersetzung folgte ganz Stasi-like auf dem Fuße. Das ganze Interview in der aktuellen Ausgabe der JF, ein kurzer Abriß ist hier zu finden: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/ex-bild-journalist-fest-erneuert-islam-kritik/
    So gesehen ist es kein Wunder, daß die »Demokratie« in Deutschland in den letzten Zügen liegt und ihre Reste beginnen, sich offen gegen die Gesellschaft und ihre Bürger zu richten. Die Konsequenzen für Deutschland hat Nicolaus Fest beschrieben: »Deutschland wird sich in den nächsten dreißig Jahren dramatisch verändern … dann haben wir libanesische Verhältnisse, also ein Land zerrissen vom Gift der Religionen und Ethnien, ohne verbindende Idee, unfähig zur Bewahrung der staatlichen Einheit«.
    Also genau das, wofür die linksgrüne Fraktion steht - mit dem sog. Bündnis für Demokratie und Toleranz als willfährige Vollstrecker.

  • 19
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    gelöschter Nutzer
    10.04.2015

    @Dejavu39: Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden. Das sollten solche selbsternannten Demokraten wie bei diesem Bündnis nicht vergessen. Wer scheinheilig mit Begriffen wie Toleranz und Demokratieverständnis hausieren geht und jeden mit einer anderen Sichtweise (meist realistischer) anprangert und diffamiert, sollte den Ball mal ganz flach halten. Zur Zeit werden die Begriffe Fremdenhass und Rassismus inflationär oft missbraucht, wenn reale Missstände beim Namen genannt oder kritisiert werden. Beobachten und denken Sie doch mal selber, anstatt eifrig nur vorgegebenes wiederzugeben. Wenn Sie dann immer noch bei ihrer Meinung bleiben, bitte. Aber unterstellen Sie nicht pauschal allen Andersdenkenden mangelnde Toleranz und Demokratiefeindlichkeit.

  • 18
    1
    gelöschter Nutzer
    10.04.2015

    das ist ein Brüller, ein Bündnis für Demokratie und Toleranz lädt eine Bürgerrechtlerin aus, weil sie wagt, anderer Meinung als die Linksverbohrten zu sein. Selbst Orwell wäre das nicht eingefallen....was erhält dieses sogenannte Bündnis an staatlicher Unterstützung, d.h. wieviel unserer Steuergelder werden dort verbraten?

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    Pixelghost
    10.04.2015

    So ist das in D, mit den Andersdenkenden.

  • 17
    1
    Hanomag
    10.04.2015

    Ich frage mich nur, wenn man dieses "Kasperletheater" dieser ach so kompetenten "Demokraten" sieht, wer zieht hier im Hintergrund die Fäden ? Thetaer spielthier nur das "Fußvolk" , die "Auftraggeber" bleiben im "Dunkeln". Das wäre doch mal ein Thema für die "unabhängige Presse". Aber leiser wie immer, "Political Correctness", schade. Der aufmerksame Bürger lässt sich aber nicht täuschen.

  • 16
    1
    10.04.2015

    Wie kommt FP eigentlich zur Aussage, dass Frau Lengsfeld eine Pegida-Unterstützerin ist? Wer Kritik am Umgang mit PEGIDA übt, ist noch lange kein PEGIDA-Unterstützer, sondern fordert nur eigentlich selbstverständliche, demokratische Spielregeln ein. Also die Bitte an FP die Unterstützung zu belegen. Danke.

  • 18
    1
    Nikodemus
    10.04.2015

    @Dejavu39:
    Machen Sie mal ein bissl langsam! Kraftausrücke wie "Fremdenfeindlichkeit" und "Hass auf Andersartige" sind zu Kampfbegriffen geworden, die jede abweichende Meinung wegwischen sollen.
    Viele Dinge in der Masseneinwanderung laufen derzeit völlig aus dem Ruder. Dass Leute, die an diesen Mißständen Kritik üben, beleidigt und diffamiert werden, ist demokratieunwürdig!

    Es ist genauso wie in der DDR - wenn da einer kritisiert hat, dass Abwässer ungeklärt in die Flüsse geleitet werden und dadurch die Kinder erkranken, hieß es sofort "Staatsfeindliche Hetze"!

    Hören Sie doch bitte endlich auf, andere Meinungen zu diffamieren!

  • 5
    5
    Interessierte
    10.04.2015

    Da sollte man mal das bewegte Leben lesen , erst war sie mit der Kirche verheirate , dann mit einem Stasimann und dann war ihr Vater Stasispitzel und dann war sie in der Opposition

  • 18
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    Hübnererich
    10.04.2015

    Das erinnert fatal an den Umgang der DDR mit kritischen, wahrhaften Antifaschisten wie Walter Janka, Wolf Biermann oder Robert Havemann. Unfassbar,dass sich so etwas wiederholt. Hinter jeden Baum einen Nazi vermuten, aber selbst nichts aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt.

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    f1234
    10.04.2015

    @Dejavu39: Toleranz ja, aber nur für die richtige Meinung. Und was fremdenfeindlich ist und wo "Hass gegen Andersartige" beginnt, bestimmen Leute wie Sie und die anderen selbsternannten "Demokraten" unseres links-Grünen Mainstreams (besser wäre wohl das Wort Gesinnungswächter) zweckmäßigerweise gleich selbst.

    Das war bei den Kommunisten und den Nazis nicht anders.

  • 17
    1
    gelöschter Nutzer
    10.04.2015

    @Dejavu39: Kommt auf den Standpunkt an. Intolerant sollte man sein, wenn es um Feindlichkeit gegen die eigenen Bürger, den einfachen Polizisten und Hass gegen Andersdenkende geht. Und die Linksgrünen haben leider in dieser Beziehung bislang kein Blatt vor den Mund genommen sondern Gewalt toleriert oder gar inszeniert?

  • 4
    21
    Dejavu39
    10.04.2015

    Ich finde es absolut in Ordnung, dass Frau Lengsfeld wieder ausgeladen wurde. Sie als Bürgerrechtlerin in der Wendezeit sollte wissen, was Demokratie und Toleranz bedeutet. Intolerant sollte man sein, wenn es um Fremdenfeindlichkeit und Hass gegen Andersartige geht. Und Pegida hat leider in dieser Beziehung bislang kein Blatt vor den Mund genommen. Wenn man bedenkt, dass sie einen CDU-Mann nach antisemitischen Äußerungen in Schutz genommen hat und sich hierbei auch noch auf Redefreiheit berief, scheint mit der guten Frau ja irgendetwas nicht zu stimmen. Ich finde die Ausladung daher richtig

  • 18
    2
    Nikodemus
    10.04.2015

    Erschreckend! Von "Demokratie und Toleranz" sollte dieses Bündnis nicht mehr reden, denn diese sind offenbar am Ende....



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