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Wilkau-Haßlauer Bahnhof: Ein Stück Geschichte der Eisenbahn kommt zurück

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14.000 Euro werden in alten Bahnhof von Wilkau-Haßlau investiert.

Wilkau-Haßlau.

Die Gepächaufbewahrung im Empfangsgebäude des Wilkau-Haßlauer Bahnhofes wurde wieder eingebaut - nach dem historischen Vorbild und mit der bisherigen Technik.

Der alte Bahnhof in Wilkau-Haßlau, dessen Sanierung und Umbau vor dem Abschluss steht, bekommt Teile seiner ursprünglichen Ausstattung zurück und damit sozusagen auch ein Stück Eisenbahngeschichte. Neben dem bereits verlegten Gleis auf dem Freigelände, das an die Geschichte der Schmalspurbahn erinnert, wurde mit der hölzernen Durchreiche der ehemaligen Gepäckaufbewahrung ein originales Stück in der früheren Empfangshalle am Originalplatz wieder eingebaut.

Entgegen den ursprünglichen Planungen funktioniert auch das Seilzug- und Rollensystem wieder, mit dem das große Schiebefenster nach oben oder unten bewegt werden kann. "Das Teil wurde aufgearbeitet, marode Teile wurden ersetzt und fehlende Teile ergänzt", sagt Bauamtsleiter Thomas Bigl. Geöffnet gibt die Durchreiche später von der ehemaligen Empfangshalle, die für Veranstaltungen genutzt werden soll, den Blick auf die geplante Ausstellung zur Eisenbahngeschichte der Stadt frei. Rechts neben der Fahrkartenausgabe wurden bis zur Schließung des Bahnhofes Koffer und Reisetaschen auf dem etwas niedriger angeordneten Tresen abgestellt - und entweder abgegeben oder abgeholt.

Das große Fenster war normalerweise verschlossen und wurde nur bei Bedarf von innen geöffnet. Im künftigen Museum wurden zudem Bodenplatten aus der ehemaligen Empfangshalle verlegt. "Auch damit wird ein kleines Stück Geschichte des Bauwerkes erhalten", sagt Bigl.

In die historischen Teile und deren Wiedereinbau wurden etwa 14.000 Euro investiert. (nkd)

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