Zwickau: Polizei korrigiert Angaben zu Schwertangreifer

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Ein E zu viel oder zu wenig macht in diesem Fall einen riesigen Unterschied. Die Polizeidirektion Zwickau hat am Dienstag ihre Angaben zu dem unbekannten Angreifer korrigiert, der am Wochenende mit einem Schwert auf eine Gruppe Zwickauer eingeschlagen hatte und weiter flüchtig ist. In der ursprünglichen Meldung hatte die Polizei davon gesprochen, dass der Täter ein "schwarzes Cape" getragen habe, also einen schwarzen Umhang. Es drängte sich das Bild auf von jemandem, der vielleicht als Rollenspieler Umgang mit Schwertern pflegt. Dem ist aber nicht so. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, trug der Mann kein Cape, sondern ein schwarzes Cap - eine Baseball-Kappe auf dem Kopf.

Zudem haben die weiteren Befragungen der Beteiligten mehr Details zum weiterhin unbekannten Angreifer zutage gefördert. Demnach soll der Täter auffällig große Augenbrauen haben. Er habe zudem so gewirkt, als sei er körperlich durchtrainiert. Sein schwarzes T-Shirt und sein schwarzes Base-Cap waren außerdem mit weißen Aufschriften versehen. Ferner wiederholt die Polizei die Angaben, wonach er zu seinen schwarzen Sneakers eine kurze graue Hose trug, etwa 30 Jahre alt, zwischen 1,70 und 1,80 Metern groß sei und einen mitteleuropäischen Teint aufweise. Der Mann hatte in der Nacht zum Sonntag auf der Marchlewskistraße in Neuplanitz eine Personengruppe mit einem Katanaschwert angegriffen, einer Waffe, wie sie von Samurais benutzt wird. Der Täter soll polnisch gesprochen haben. Sein Motiv liegt bisher im Dunkeln. Ein 34-Jähriger trug eine tiefe Schnittwunde davon. (ael)

Zeugentelefon 0375 4284480

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