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Foto: Friso Gentsch/dpa

Wohnprojekt "Kompott" und "Schalom" angegriffen

erschienen am 03.12.2017

Chemnitz. Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag das alternative Wohnprojekt "Kompott" und das jüdische Restaurant "Schalom" mit Eiern beworfen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zeugen 1.15 Uhr auf der Heinrich-Zille-Straße einen mit vier Personen besetzten dunkelblauen Opel, der am jüdischen Restaurant hielt. Die Unbekannten warfen aus dem Wagen Eier auf die Fassade des Gebäudes. Anschließend fuhr das Auto in Richtung Georgstraße. Etwa 30 Minuten später beobachtete ein Fußgänger in der Reichsstraße ebenfalls einen dunkelblauen Opel, der an der Kreuzung Leipziger Straße/
Limbacher Straße hielt. Erneut wurden aus dem Wagen Eier auf das dortige Eckhaus des alternativen Wohnprojekts geworfen. Entsprechende Spuren konnten auf dem Gehweg vor dem Haus festgestellt werden. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Täter politisch motiviert handelten. Konkrete Schadensangaben liegen nicht vor. (fp)

 
© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG
 
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Kommentare
10
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 04.12.2017
    18:16 Uhr

    BlackSheep: @AFK, wenn Sie sich von allen gewaltsamen Aktionen distanzieren, warum nicht vom Stalking der Familie Höcke?
    https://www.welt.de/kultur/article170855276/Hoecke-soll-auf-die-Knie-gehen-Ist-das-Kunst.html

    6 4
     
  • 04.12.2017
    16:54 Uhr

    AntifaschistischerKrautsalat: @1953866 & @Hinterfragt.

    1. Einfach mal die Zahlen zu Brandanschlägen mit den angeführten "Molotow-Cocktails" googeln. ;) Wieviele wurden da in Unterkünfte für AsylbewerberInnen geworfen ?

    Um ihrem pauschalisierenden Weltbild zu widersprechen Herr wahllose Zahlenkombination "1953866" - Ich distanziere mich ausdrücklich von gewaltsamen Aktionen gegen andere Menschen und deren Eigentum.

    Dass man die gewaltbereiten Anteile in der linken Szene nicht gut findet, die durchdachten, klar positionierten - jedoch friedlichen antifaschistischen Bemühungen jedoch sehr wohl - mag Ihnen komplex vorkommen, dennoch ist es der Fall. ;)

    Aber Sie machten wenigstens einen guten Vorschlag - die rechten Eierköpfe sollten sich wirklich mal bei kreativen antifaschistischen Aktivisten/Aktivistinnen beraten lassen - denn dann kann man evtl. Aktionsformen lernen, welche ohne Gewalt, Prügel und Eier auskommen. ;)

    Primitives Eierwerfen mit der Stelenaktion des ZPS zu vergleichen ist schon ziemlich hanebüchen.

    Aber die Wenigsten haben begriffen, wieso Björn Bernd Bianka Höcke diese Stelen ins Nachbargrundstück gestellt bekam.

    Und erschreckenderweise weiß die große Masse viel zu wenig über Flossenbürg, Buchenwald, Sachsenhausen, Auschwitz...

    Dass dadurch die Bedeutung der Gedenkstätte in Berlin verkannt wird und ein hetzender Agitator wie Höcke zu Wort kommen darf, erklärt sich eben durch mangelnde Bildung, denke ich.

    Was nichts daran ändert, dass AfD Leute die Reifen der ZPS Autos zerstachen und somit ihr "Niveau" zeigten.

    5 6
     
  • 04.12.2017
    15:58 Uhr

    Hinterfragt: Evtl. handelt es sich bei den Eierwerfern ja auch um Künstler a la ZPS.
    Die mit "künstlerischer Freiheit" die Fassade hervorheben wollten ...

    Beim "alternativen Wohnprojekt " fallen die Eier an der "versi..." Fassade ja noch nicht mal auf, der Gehweg hingegen war wohl sauber:
    "...Entsprechende Spuren konnten auf dem Gehweg vor dem Haus festgestellt werden..."

    5 3
     
  • 04.12.2017
    12:32 Uhr

    1953866: @AntifaschistischerKrautsalat: "Kannste dir nicht ausdenken" Kann ich verstehen. Normalerweise wirft man Steine, Flaschen oder Molotow-Cocktails. Da sollten die Eierköpfe sich mal von antifaschistischen Aktivisten beraten lassen.

    5 4
     
  • 04.12.2017
    10:21 Uhr

    Hinterfragt: P.S.
    "...mit vier Personen besetzten dunkelblauen Opel..."
    Also wenn man in dunkler Nacht die Farbe und Besatzung erkennen konnte, ist das Kennzeichen ja sicherlich bekannt -- warten wir also mit den Schuldzuweisungen einfach mal die Ermittlungsergebnisse ab!

    4 6
     
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