Wohnprojekt "Kompott" und "Schalom" angegriffen

Chemnitz.

Unbekannte haben in der Nacht zu Sonntag das alternative Wohnprojekt "Kompott" und das jüdische Restaurant "Schalom" mit Eiern beworfen. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zeugen 1.15 Uhr auf der Heinrich-Zille-Straße einen mit vier Personen besetzten dunkelblauen Opel, der am jüdischen Restaurant hielt. Die Unbekannten warfen aus dem Wagen Eier auf die Fassade des Gebäudes. Anschließend fuhr das Auto in Richtung Georgstraße. Etwa 30 Minuten später beobachtete ein Fußgänger in der Reichsstraße ebenfalls einen dunkelblauen Opel, der an der Kreuzung Leipziger Straße/
Limbacher Straße hielt. Erneut wurden aus dem Wagen Eier auf das dortige Eckhaus des alternativen Wohnprojekts geworfen. Entsprechende Spuren konnten auf dem Gehweg vor dem Haus festgestellt werden. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Täter politisch motiviert handelten. Konkrete Schadensangaben liegen nicht vor. (fp)

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10Kommentare
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  • 4
    6
    BlackSheep
    04.12.2017

    @AFK, wenn Sie sich von allen gewaltsamen Aktionen distanzieren, warum nicht vom Stalking der Familie Höcke? https://www.welt.de/kultur/article170855276/Hoecke-soll-auf-die-Knie-gehen-Ist-das-Kunst.html

  • 6
    5
    AntifaschistischerKrautsalat
    04.12.2017

    @1953866 & @Hinterfragt. 1. Einfach mal die Zahlen zu Brandanschlägen mit den angeführten "Molotow-Cocktails" googeln. ;) Wieviele wurden da in Unterkünfte für AsylbewerberInnen geworfen ? Um ihrem pauschalisierenden Weltbild zu widersprechen Herr wahllose Zahlenkombination "1953866" - Ich distanziere mich ausdrücklich von gewaltsamen Aktionen gegen andere Menschen und deren Eigentum. Dass man die gewaltbereiten Anteile in der linken Szene nicht gut findet, die durchdachten, klar positionierten - jedoch friedlichen antifaschistischen Bemühungen jedoch sehr wohl - mag Ihnen komplex vorkommen, dennoch ist es der Fall. ;) Aber Sie machten wenigstens einen guten Vorschlag - die rechten Eierköpfe sollten sich wirklich mal bei kreativen antifaschistischen Aktivisten/Aktivistinnen beraten lassen - denn dann kann man evtl. Aktionsformen lernen, welche ohne Gewalt, Prügel und Eier auskommen. ;) Primitives Eierwerfen mit der Stelenaktion des ZPS zu vergleichen ist schon ziemlich hanebüchen. Aber die Wenigsten haben begriffen, wieso Björn Bernd Bianka Höcke diese Stelen ins Nachbargrundstück gestellt bekam. Und erschreckenderweise weiß die große Masse viel zu wenig über Flossenbürg, Buchenwald, Sachsenhausen, Auschwitz... Dass dadurch die Bedeutung der Gedenkstätte in Berlin verkannt wird und ein hetzender Agitator wie Höcke zu Wort kommen darf, erklärt sich eben durch mangelnde Bildung, denke ich. Was nichts daran ändert, dass AfD Leute die Reifen der ZPS Autos zerstachen und somit ihr "Niveau" zeigten.

  • 3
    5
    Hinterfragt
    04.12.2017

    Evtl. handelt es sich bei den Eierwerfern ja auch um Künstler a la ZPS. Die mit "künstlerischer Freiheit" die Fassade hervorheben wollten ... Beim "alternativen Wohnprojekt " fallen die Eier an der "versi..." Fassade ja noch nicht mal auf, der Gehweg hingegen war wohl sauber: "...Entsprechende Spuren konnten auf dem Gehweg vor dem Haus festgestellt werden..."

  • 4
    5
    1953866
    04.12.2017

    @AntifaschistischerKrautsalat: "Kannste dir nicht ausdenken" Kann ich verstehen. Normalerweise wirft man Steine, Flaschen oder Molotow-Cocktails. Da sollten die Eierköpfe sich mal von antifaschistischen Aktivisten beraten lassen.

  • 6
    4
    Hinterfragt
    04.12.2017

    P.S. "...mit vier Personen besetzten dunkelblauen Opel..." Also wenn man in dunkler Nacht die Farbe und Besatzung erkennen konnte, ist das Kennzeichen ja sicherlich bekannt -- warten wir also mit den Schuldzuweisungen einfach mal die Ermittlungsergebnisse ab!

  • 3
    5
    Hinterfragt
    04.12.2017

    "...denn diese Linken wissen ja nicht, wo sie wohnen!..." Warum nicht? http://www.gegenfrage.com/false-flag/ https://de.wikipedia.org/wiki/Falsche_Flagge Aussedem: https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Auftakt-zum-Chemnitzer-Weihnachtsmarkt-artikel10067946.php#kommentare 04.12.2017 06:17 Uhr Blackadder

  • 4
    4
    Blackadder
    04.12.2017

    "Dort steht UNBEKANNTE, das könnten z.B. dann auch Moslems oder gar Linke, bzw. einfach nur bekl... gewesen sein." Ja genau deshalb haben sie auch noch ihr eigenes Wohnprojekt mit Eiern beworfen - also das Nachbarhaus, denn diese Linken wissen ja nicht, wo sie wohnen!

  • 3
    4
    Blackadder
    04.12.2017

    Wurde nicht erst vor einem Monat hier von einigen Kommentatoren argumentiert, dass die Angriffe auf jüdische Einrichtungen nicht aus der rechten Ecke kämen? Und wenn jetzt gleichzeitig ein linkes Wohnprojekt angegriffen wird, aus welcher Ecke kommen sie denn dann? Zur Erinnerung die Kommentare: https://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Juedische-Gemeinde-Es-gibt-keine-Hemmschwellen-mehr-artikel10049363.php#

  • 3
    5
    Hinterfragt
    04.12.2017

    Also im Artikel steht nichts von Rechten Herr Linker Krautsalat! Dort steht UNBEKANNTE, das könnten z.B. dann auch Moslems oder gar Linke, bzw. einfach nur bekl... gewesen sein.

  • 5
    8
    AntifaschistischerKrautsalat
    03.12.2017

    Rechte Eierköpfe werfen mit Eiern. Kannste dir nicht ausdenken.



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