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Abtreibungsgegner demonstrieren in Annaberg

Annaberg-Buchholz. Laut Polizei haben etwa 650 Abtreibungsgegner haben am Montagabend in Annaberg-Buchholz beim 7. "Marsch für das Leben" gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch demonstriert. Die ...

erschienen am 06.06.2016

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Kommentare
14
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 09.06.2016
    22:06 Uhr

    Freigeist14: Holger Biege 1977:"....Frauen haben sich geschworen,selber zu entscheiden ohne Not."

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  • 09.06.2016
    10:23 Uhr

    schwammefreak: @Verwandlung: Schön, das es nicht zu spät war. Vielleicht haben Sie heute schon die FP gelesen. Da wird in der Kulturbeilage "Zwei Protestanten - eine Seele" auch auf das Thema Fundamentalisten/Extremisten eingegangen. Martin Luther King: "Es mag wohl sein, dass... die ganze Welt schöpferische Extremisten bitter nötig haben." Da wird auch Dietrich Bonhoeffer und Martin Luther genannt. Das sind nur einige weitbekannte. Daneben gibt es durch alle Zeiten viele unbekannte, die unter Einsatz ihres Lebens und aus christlicher Verantwortung gegen Missstände und Fehlentwicklungen vorgingen. Und die Geschichte zeigt, das solche Zustände vermehrt auftreten, je weiter man das Wort Gottes beiseiteschiebt. Als in der Nazizeit die Hakenkreuzfahne vor den Altar gehängt wurde und Juden aus der Kirche gedrängt wurden, war das die Vorstufe des Holocaust. Und da waren jede Menge Theologen und Bischöfe beteiligt. Und auch wenn heute Bischöfe sich für Moscheebauten stark machen aber zur Christenverfolgung weltweit kein Wort finden, die Bibel als Wort Gottes nicht anerkennen oder eben auch zur Missachtung menschlichen Lebens am Anfang und am Ende schweigen, halte ich das als die Ursachen kommender Übel. Überhaupt finde ich den Begriff "Abtreibungsgegner" als nicht ganz zutreffend. Der Verein, der zur Demo eingeladen hatte, heißt Lebensrecht e.V. und das trifft es besser. Es geht um das Recht auf Leben für alle, die keine Lobby haben. Und das sind einmal Ungeborene aber auch Alte, Kranke oder Behinderte.

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  • 08.06.2016
    22:52 Uhr

    Verwandlung: @schwammefreak: 08.06.2016
    19:06 Uhr: Ich stelle nicht in Abrede, dass viele Abtreibungsgegner das ungeborene Leben im Blick haben. Dennoch: Im Zweifelsfall MUSS die betroffene Frau die letzte entscheidung haben. Das gebietet die Forderung nach der Freiheit des Individuums. Sie muss auch mit dieser Entscheidung leben - so oder so. Diese Aussage von Ihnen finde ich falsch: "Doch wenn eine Frau schwanger ist, wird sie oft aus ihrer nächsten Umgebung bedrängt: lass es wegmachen." Das ist nicht wahr. Denn im Erzgebirge wird ihr die Mehrheit vermutlich genau das Gegenteil sagen. Aber ich stimme Ihnen wiederum zu, dass es darum geht, für die Frau jene Probleme zu beseitigen, die ihr die ungewollte Schwangerschaft mit Angst umkleiden und ihr die Möglichkeit zu bereiten, dass aus der ungewollten Schwangerhscaft ein bewusst gewolltes Kind wird. Natürlich klingt das gut und ich bin sehr dafür, wenn das in möglichst vielen Fällen so kommt. Sodann aber muss ich mich wieder gegen diesen Satz von Ihnen wenden: "Durch die Jahrhunderte lebte die Kirche von den entschiedenen Christen, die wussten woran sie glaubten." Durch die Jahrhunderte lebte die Kirche vor allem durch das kalte Prinzip des Willens zur Macht. Und gerade die Christen, die auf dem Scheiterhaufen verbrannten, waren eben nicht DIE KIRCHE, sodern hatten sich meist gegen die Ungerechtigkeiten und machttaktischen Heucheleien der Kirche gestellt. Kirche und Glauben sind nicht zwangsläufig das Gleiche. Wie gesagt, die Rettung des Lebens ist auch mir das Liebste. Aber wenn ich dann wieder sehe, wie einige Evangelikale als Laien "predigen", bekomme ich Angst. Ich habe das mal von einem Herrn Hahdlich gesehen und war restlos entsetzt! So, wie dies einer psychologisch ausgeklügelten Indoktrination gleicht, sehe ich hierin eben Seelenfängerei für eine Glaubensgruppe und nicht die Empathie für die Frau im Gewissenszwiespalt. Das hatte eindeutigen Sektencharakter, wie dieser Mann aufgetreten ist.

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  • 08.06.2016
    19:06 Uhr

    schwammefreak: @Verwandlung: Ich komme zwar etwas spät herein, aber vielleicht geht's noch. Also, bei einer Abtreibung geht es nicht um den Körper der Frau, sondern um das Kind, das in ihr heranwächst. Das wird getötet und das ist ein Menschenleben. Da beißt die Maus keinen Faden ab. Niemand unterstellt Frauen, auf Teufel komm raus abtreiben zu wollen. Doch wenn eine Frau schwanger ist, wird sie oft aus ihrer nächsten Umgebung bedrängt: lass es wegmachen. Auf der Demo hat das eine Hebamme gut erläutert. Und es geht auch nicht unbedingt um Verbote von Schwangerschaftsabbrüchen, sondern um eine Willkommenskultur für Ungeborene. Wenn es Probleme gibt, die einer Geburt entgegen stehen, müssen die Probleme beseitigt werden, nicht das Kind. Und was Fundamentalismus angeht - für Christen ist Jesus Christus das Fundament. Er hat es so gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich." Wer Jesus nicht als den Herrn seines Lebens anerkennt, sollte sich fragen, ob er Christ ist. Durch die Jahrhunderte lebte die Kirche von den entschiedenen Christen, die wussten woran sie glaubten. Oft genug waren es diejenigen, die auf die Scheiterhaufen kamen. Den größten Schaden haben die angerichtet, die nur der Form halber in der Kirche waren.

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  • 07.06.2016
    15:39 Uhr

    Verwandlung: Diese Form eines christlichen Fundamentalismus ist nicht weniger gefährlich als radikale Tendenzen im Islam. Es ist einfach mittelalterlich. Ein wenig scheinen die Fundamentalisten auch paranoide Wahrnehmungen zu haben, wenn sie Kritikern unterstellen, auf Teufel komm raus abtreiben zu wollen. Niemand will das. Aber jede Frau muss über sich und ihren Körper selbst entscheiden.

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