Verdacht auf Brandstiftung: Zwei Personen nach Feuer in Hainichen im Krankenhaus

Hainichen. Bei einem Großeinsatz der Feuerwehr in Hainichen an der Gellertstraße ist in der Nacht zu Sonntag ein Schuppen niedergebrannt. Die rund 40 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr - darunter auch aus den Ortsteilen Cunnersdorf, Schlegel und Eulendorf - konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern. Die Bewohner hatten das Haus bei Eintreffen der Wehr bereits verlassen, zahlreiche Schaulustige verfolgten den Einsatz. Zwei Männer (18 und 46 Jahre) sind laut Polizei mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

Das Feuer war gegen 22 Uhr ausgebrochen. Auch unter Einsatz der Drehleiter konnte der Brand etwa bis 2 Uhr gelöscht werden, danach waren noch Glutnester zu löschen. Den Sachschaden schätzt die Polizei, die wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung ermittelt, auf mehrere zehntausend Euro. Erst im Februar hatte es im Jugendclub Berthelsdorf gebrannt, auch in dem Fall besteht der Verdacht auf Brandstiftung.

Zeugen könnten sich bei der Polizei unter Ruf 03727 980 0 melden. Der Hainichener Wehrleiter Sandro Weiß hofft auch angesichts der Vielzahl an Schaulustigen, dass sich künftig mehr Leute für den Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr melden, statt nur als Zuschauer zu agieren. (jl)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
 Artikel versenden
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...