Pegida - oder: Die Welle

Sie nennen sich Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes: Eine zuwanderungskritische Initiative aus der bürgerlichen Mitte Dresdens findet immer mehr Anhänger. Sie hat die Meinungshoheit auf den Straßen erobert und ist dabei, zur bundesweiten Bewegung zu wachsen.

Dresden. Schweigend marschieren sie durch die Straßen. Leuchtende Mobiltelefone sind ihre Fackeln - und zur Schlusskundgebung vor der Semperoper erschallt der Ruf: "Wir sind das Volk!" Am Anfang waren es 200, dann 2000, in dieser Woche bereits 5500. In einer Stadt mit 0,4 Prozent Muslimen, in der es keinen einzigen repräsentativen Moscheebau gibt, wird der Protest gegen eine angeblich drohende Islamisierung immer stärker. So stark wie bislang sonst nirgendwo in Deutschland.

Pegida - Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes: Die Initiative war vor ein paar Wochen aus dem Nichts entstanden. Jetzt hat sie über 25.000 Facebook-Freunde. Am vergangenen Montag füllt Pegida den Skatepark an der St. Petersburger Straße. Wo sich im Sommer Sportler treffen, werden nun Deutschlandfahnen auf einer Massenkundgebung geschwenkt. Erzeugt werden soll eine Stimmung wie im Herbst 1989.

Den Ruf des Volkes von damals haben sie umgedeutet. 25 Jahre nach dem Mauerfall steht Lutz Bachmann am Mikrofon und sagt, man sei heute auf bestem Wege, eine weitere Mauer einzureißen. "Eine Mauer, die viel höher war als die der SED-Schergen - oder wie sie jetzt heißen: der Linken." Bachmann redet von einer Mauer in den Köpfen der Deutschen in Ost und West, die zu bröckeln beginne. Tausendfache Resonanz aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Dresdner Kundgebungen "gegen Glaubenskriege und für freie Meinungsäußerung" zeige: Es geht wieder um "uns Deutsche".

Lutz Bachmann, Anfang 40, ist Inhaber einer Dresdner Foto- und Werbeagentur. Was ihn und seine Mitstreiter persönlich antreibt, wie sich Pegida organisiert und wohin die Bewegung steuert - all das kann man bislang nur aus den öffentlichen Reden deuten. Ein persönliches Gespräch lehnt der Initiator ab. Die Presse berichte nicht objektiv, sagt er. Ständig werde die Nazi-Keule geschwungen. Auch den Demons-tranten schärft Pegida ein: "Keine Interviews - euch wird das Wort im Mund herumgedreht."

Einen Neonazi kann man den Pegida-Gründer nicht nennen. In seinem persönlichen Facebook-Profil war noch gestern öffentlich nachzulesen: Lutz Bachmann mag Helene Fischer, die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft - und einen ganz bestimmten Film: "Die Welle". In dem deutschen Drama aus dem Jahr 2008 führt ein Lehrer seiner Schulklasse vor, wie autoritäre gesellschaftliche Strukturen entstehen. Das Sozialexperiment macht die Schüler zu fanatischen Anhängern einer Bewegung, die eine Eigendynamik entwickelt und schließlich außer Kontrolle gerät.

Im Herbst 2014 soll nun von Dresden aus eine Welle das Land erfassen. Nach dem Vorbild von Pegida gibt es inzwischen Legida in Leipzig, Kagida in Kassel, Bragida in Braunschweig, Bagida in Bayern, Pegida NRW in Nordrhein-Westfalen. Bachmann berichtet auch von Gruppen in der Pfalz, in Baden-Württemberg sowie an der Nord- und an der Ostsee. Sie sind offenbar mit den Dresdnern vernetzt. Im Internet erklärt Pegida, man habe Logo und Erscheinungsbild als Wort- und Bildmarke beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen. Nicht zertifizierte Seiten würden "anwaltlich abgemahnt, um Missbrauch zu vermeiden".

Die neuen Montagsdemonstrationen in Dresden - sie richten sich nicht nur gegen vermeintliche Islamisierung. Es geht vor allem gegen die wachsende Zuwanderung. "Wir sind für Aufnahme von Kriegsflüchtlingen, aber gegen Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen", sagt Lutz Bachmann. Wie dies ohne Ausschaltung der rechtsstaatlichen Verfahren funktionieren soll, erklärt er nicht. Er fordert verschärfte Einreisekontrollen - vor allem an den deutschen Grenzen - und konsequente Abschiebungen. Außerdem müsse jede Minderheit hier "deutsch sprechen, unsere Gesetze und Kultur respektieren".

All das ist eine Kampfansage an Multikulti, an Toleranz, an die liberale Gesellschaft - aber so geschickt verpackt, dass die üblichen Gegenmechanismen ins Leere laufen. Anders als bei Hogesa, den Hooligans gegen Salafisten, herrscht bei Pegida strengste Disziplin. Bei bisher sechs Demonstrationen gab es keinerlei Ausschreitungen. Und die Forderungen finden immer mehr Gehör, weil Städte und Gemeinden vielerorts überfordert sind mit der Aufnahme von immer mehr Flüchtlingen. Öffentliche Informationsveranstaltungen zu neuen Asylbewerberheimen werden für die Vertreter der Kommunen zunehmend zum Spießrutenlauf. An manchen Orten traut man sich nicht mehr, vor die wütenden Bürger zu treten, und richtet zur Problemlösung Internet-Seiten ein. Genau hier setzt Pegida an und befeuert die aufgeheizte Stimmung.

"Fragile Mitte - Feindselige Zustände" - so heißt eine aktuelle Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die Forscher befragten im Sommer 2014 rund 1900 Deutsche. Die wichtigsten Ergebnisse: Rechtsextreme Einstellungen gehen zurück - und verlagern sich "in subtile Formen rechtsextremen und menschenfeindlichen Denkens". Stark verbreitet seien etwa vorurteilsgeleitete Auffassungen gegenüber asylsuchenden Menschen sowie Muslimen, besonders in Ostdeutschland.
Wirft man dem Pegida-Initiator vor, er sei gegen den Islam, kontert er: "Wir sind gegen radikale Islamisten und gegen die Islamisierung unseres Landes." Er habe viele muslimische Freunde und einen muslimischen Trauzeugen, erklärt er den Demonstranten. "Viele meiner türkisch-muslimischen Kunden laufen heute hier mit für unsere Ziele." Zu sehen ist von denen am Montagabend keiner. Gekommen ist dafür der AfD-Politiker Thomas Hartung, der im Internet Behinderte beleidigte und deshalb seine Parteiämter verlor. Oder Arne Schimmer, Ex-Landtagsabgeordneter der NPD.

Die Rechtsextremen schwimmen mit auf der Welle. In Schneeberg, wo die NPD vor einem Jahr "Lichtelläufe" gegen Asylbewerber in der ehemaligen Jägerkaserne anzettelte, war monatelang Ruhe. Nun wird wieder zur Demonstration gegen Flüchtlinge getrommelt. "Gestern Dresden - am Sonnabend Schneeberg!", jubelte der erzgebirgische NPD-Mann Stefan Hartung nach dem jüngsten Pegida-Auftritt. Gegenveranstaltungen sind in Schneeberg nicht angekündigt.

Auch auf den Straßen in Dresden haben die Zuwanderungskritiker die Meinungshoheit erobert. Zuletzt kamen nur noch 400 Menschen zu Gegendemonstrationen. Erste Politiker der etablierten Parteien, darunter Innenminister Markus Ulbig (CDU), äußern bereits Verständnis für die Proteste. Ulbig warnte im Boulevard-Blatt Mopo vor "üblichen Antifa-Reflexen". Man könne nicht pauschal gegen Demonstranten sein, die ihre Meinung sagen.

Kritiker greift Pegida inzwischen offen an. Egal ob die Initiative "Dresden nazifrei" oder der Verein Kulturbüro Sachsen, der Projekte gegen Rechtsextremismus organisiert: Für die Organisatoren der neuen Dresdner Montagsdemos sind das "antidemokratische und linksfaschistische Kräfte". Auf der jüngsten Kundgebung fordert Bachmann, dem Kulturbüro Gemeinnützigkeit und staatliche Förderung zu entziehen - "wegen Aufruf zu Straftaten und Volksverhetzung". Die Nazikeule wird nun gegen die Pegida-Kritiker geschwungen. Selbst Gewerkschaften und Kirchen werden von Pegida zum Feind erklärt. Sie hatten vor Radikalisierung in der Flüchtlingsfrage gewarnt. In einer gemeinsamen Erklärung schrieben sie: "Der Hass gegen den Islam und die Ablehnung der Aufnahme Asylsuchender bestimmen die Positionen der Pegida." Lutz Bachmann ruft seinen Anhängern zu: "Ich bin letzte Woche aus der Kirche ausgetreten." Auch dafür bekommt er viel Applaus.

Wie vergiftet das gesellschaftliche Klima in der sächsischen Landeshauptstadt inzwischen ist, zeigt ein Bericht des MDR: In der Plattenbau-Siedlung Gorbitz bekam eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien vor einigen Tagen einen anonymen Brief mit der Drohung: "Siegheil! Wir wollen Euch hier nicht haben. Macht Euch weg, sonst machen wir es!" Ein Sozialarbeiter riet den Kriegsflüchtlingen: "Sie sollten nicht allein auf die Straße gehen."

Im Umgang mit Pegida und der unerwarteten Protestwelle herrscht derweil Ratlosigkeit - das konstatiert auch der Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt. Er wird in diesen Tagen häufig zu den Problemen der Zuwanderung befragt. "Pegida ist ein Hinweis darauf, dass es ein ernstes Problem in der Gesellschaft gibt", sagt Patzelt. Dies werde von der Linken bis hinein in die politische Mitte nicht aufgegriffen. Die islam- und zuwanderungskritische Initiative, so glaubt Patzelt, hat inzwischen das Potenzial zu einer neuen sozialen Bewegung, sollten sich die Dresdner Demonstrationen tatsächlich in dem Ausmaß auf andere deutsche Städte ausbreiten.

Am Montag wird wieder demonstriert. In Dresden - und zum ersten Mal in Kassel.

 

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46Kommentare
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    berndischulzi
    14.01.2015

    aadvark: Ich glaube, ich sollte für die Plünderungen durch die Treuhand mal ein Dankesschreiben an die Politik los lassen.
    Und Elite oder nicht Elite, das ist ja nun wohl nach den neuesten Untersuchungen auch haltlos. Außerdem haben unsere "Eliten" schon genügend Unsinn verzapft.

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    WilhelmTell
    07.01.2015

    Es gibt in Sachsen sicher mehr öffentlich Bedienstete, die jährlich viel mehr kosten und (siehe Schwarzbuch des Steuerzahlerbunds) mehr volkswirtschaftlichen Schaden anrichten als alle Asylsuchenden und Immigranten in Sachsen zusammen. Diese Bürokraten bereichern die Kultur des christlichen Abendlands ebensowenig, wie sie durch die mehrheitlich friedlich integrationsbereiten Muslime gefährdet wird, denn eine Vielzahl der Verwaltungsakrobaten und Protestierer (nicht Protestanten!) ist "systemfolgebedingt" ungläubig (= konfessionslos)

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    gelöschter Nutzer
    09.12.2014

    @alleswirdgut: Im Gegensatz zu 1989 haben sich damals die Demonstranten aber mit den Herrschenden an einen runden Tisch gesetzt und Veränderungen ausgehandelt. Dafür ist die Pegida bislang zu feige, oder was auch immer. Zumal es 1989 auch eher die intellektuelle und geisteige Elite der DDR war, die auf die Straße ging, Hochschulprofessoren und Künstler. Und heute ... naja, ich sehe da halt große Unterschiede.

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    09.12.2014

    Wenn PEGIDA sich weiter so entwickelt, ist das ein neues 1989. Hoffentlich wird diese Revolution aber mal konsequent durchgezogen, damit die Staatsverbrecher nach dieser Revolution nicht gemütlich weiter ihre Spielchen spielen könne, wie das nach 1989 der Fall war.

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    gelöschter Nutzer
    04.12.2014

    alle gegen einen, wohlweislich hat sich Pegida darauf nicht eingelassen. So war es aber doch auch nett, alle gleicher Meinung und damit im wohligen Gefühl, die einzig richtige Meinung zu haben und auch für alle zu sprechen, außer für paar Nazis halt. Aber mit denen werden die gehätschelten ANTIFA_Sturmtruppen schon fertig.

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    gelöschter Nutzer
    04.12.2014

    Gestern Abend fand in Dresden eine Veranstaltung statt:

    "Wie verteidigen wir das Abendland?"
    Aus aktuellem Anlass ist der Begriff des Abendlandes in die öffentliche Diskussion geraten. Manchen scheint es bedroht. Zu den Vorstellungen vom Abendland, zu deren Geschichte und der aktuellen Auseinandersetzung über den Begriff lädt die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) am 3. Dezember 2014, 19:00 Uhr zur Diskussion ein.

    Es diskutieren:
    Prof. Dr. Werner Patzelt (Inhaber des Lehrstuhls für Politische Systeme und Systemvergleich an der TU Dresden)
    Prof. Dr. Peter Porsch (Vorsitzender der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen)
    Uwe Steimle (sächsischer Schauspieler) und
    ein Vertreter von "PEGIDA" (angefragt)
    Moderation: Frank Richter (Direktor der SLpB)

    Von Seiten der Pegida hat niemand an der Diskussion teilgenommen, wie entlarvend. Vielleicht hatten sie Angst, dass sich Ihre Parolen in Luft auflösen könnten, wenn man sie denn mal hinterfragt.

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    mias
    04.12.2014

    Viel Kommentare, viele ähnliche Meinungen (Mainstream der Ossis), kaum Analysen. Latente Ausländerfeindlichkeit und Xenophobie lassen immer wieder die Frage nach dem Warum in den Hintergrund rücken.
    Es ist dennoch erfreulich, dass einige nicht müde werden dagegen zu halten. Denn die Zahl derer, welche nach Europa, oder speziell nach Deutschland kommen um dem Land zu schaden, es auszunutzen, oder gar zu kontrollieren ist faktisch und mehrfach nachgewiesen verschwindend gering. Wo Menschen sind gibt es Konflikte, erst recht wenn noch unterschiedliche Religionen aufeinander treffen. Das war schon immer so und bleibt immer so. Zumindest so lange Menschen noch diversen Gottheiten und Heiligen huldigen, obwohl die Kirche, die verschiedenen Religionen, bisher den größten Keil zwischen die Menschen der Erde getrieben haben. Doch das will ja auch im gebildeten Deutschland keiner hören, deshalb werden wir von einer christlichen Partei regiert.
    In diesem Sinne- grüßt Gott!...wenn ihr ihn seht!

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    Pixelghost
    03.12.2014

    Ein Einwanderungsgesetz muss her. Und wer die Regelungen des USA nicht als Vorlage nehmen will - weil man die ja hassen muss - kann sich ja die Kanadier ansehen. Die haben auch eins. Aber vielleicht sind die ja auch alle rechts.

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    gelöschter Nutzer
    02.12.2014

    Es wäre auch folgendes zu hinterfragen bzw. zur Kenntnis zu nehmen: Wir haben in Deutschland (zumindest im Osten) Vietnamesen in Größenordnungen, es gibt weiterhin in Deutschland Ungarn, Polen, Griechen, Tschechen, Engländer und viele mehr. Völlig egal, ob nach dem Krieg, vor der Wende oder erst nach der Wiedervereinigung zu uns gekommen. Alle versuchen sich in der Gesellschaft und ihre Kinder in unser Schulsystem zu integrieren. Den meisten gelingt es gut. Sie wollen Deutsch lernen und sie wollen arbeiten. Hört man Skandale von den vietmasischen Mitbürgern oder fallen diese in Größenordnungen negativ auf? Nein. Warum sind es zumeist die nordafrikanischen und die arabischen Einwanderer, die sich nicht integrieren? Ausnahmen gibt es freilich. Und das soll nicht am Islam liegen? Diese muslimischen Einwanderer sind oftmals aggressiv, lehnen oftmals unser Land, unsere Sprache und unsere Kultur ab und wollen dennoch hierher? Warum? Natürlich gibt es auch bei uns in der eigenen Bevölkerung prekäre und problematische Schichten. Aber die sind hier geboren und leben hier; und demzufolge haben wir dieses Problem auch hier in diesem Land zu lösen. Es ist aber nicht einzusehen, dass wir zusätzliche Problemschichten in Massen in unser Land holen. Ich behaupte, dass das Verhältnis von integrierten und nichtintegrierten Ausländern aus muslimischen Ländern (arabische Staaten, Nordafrika) genau umgekehrt ist zu dem Verhältnis von integrierten und nichtintegrierten Ausländern aus allen anderen Ländern. Und ich behaupte auch, dass der Integrationswille und die Integrationsfähigkeit der muslimischen Einwanderer sehr beschränkt ist. Ganz besonders natürlich in Großstädten und Ballungsgebieten, wo sie in Clans und Großfamilien auftreten. Dass die Integrationsmöglichkeiten durch die deutsche Politik noch erschwerend wirken, steht auf einem weiteren Blatt. Vielleicht fehlt auch ein wenig der Zwang zur Integration. Solange man aber vorwiegend junge Männer und/oder Großfamilien verschiedenster Religionen und verschiedenster Ethnien in Asylbewerberheime steckt und wartet, dass sich das Problem von selbst löst, der befindet sich auf einem gefährlichen Holzweg. Die hauen sich allenfalls früher oder später die Köppe ein (siehe Schneeberg oder Chemnitz-Ebersdorf)

    Zwei Sätze von türkischen Einwanderern sollten uns ebenfalls zu denken geben: "Deutsche Frau hat lieber Hund als Kind" und "Wir werden euch aus eurem Land herauszüchten". Beides steht in unmittelbarem Zusammenhang, und beides ist so abwegig nicht!

    Peter Scholl-Latour meint in "Die Welt aus den Fugen" sinngemäß: „Europa ist ein Kap Asiens, ein Anhängsel des riesigen asiatischen Kontinents!“ Wenn dem so ist, dann stellt man sich angstvoll die Frage: „Was erwartet uns in den nächsten Jahrhunderten?“ Denn tatsächlich hat das alte Europa, zumindest das westliche, so wie wir es kennen, seinen Zenit überschritten! Der „Weiße Mann“ dominiert nicht mehr die Länder dieser Erde und das Weltgeschehen. Rassenvermischungen sind im Gange und unausweichlich. In der Tat ist nur noch ein ganz geringer Teil der Weltbevölkerung reiner europäischer Abstammung.

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    0
    gelöschter Nutzer
    01.12.2014

    Dem Tipp mit der Seite Kirche für Demokratie in ich natürlich gefolgt. Ziemlich umfangreich. Aber meiner Meinung nach auch ziemlich einseitig. Was soll ich sagen? Ich nehme es zur Kenntnis, aber bleibe anderer Meinung. Laut ARD Tagesschau von heute gibt es 16 Millionen Einwohner mit ausländischen Wurzeln. 465 000 Zuwanderer 2013. Tendenz zum 3. Mal in Folge steigend. Die Zahlen habe ich hoffentlich korrekt wiedergegeben. Wieso soll man sich da nicht mal fragen dürfen, wie lange das gut geht? Diese Antwort kann ich auf oben genannter Seite auch nicht finden,leider. Allein die Beschäftigung mit solchen Fragen scheint unerwünscht zu sein.

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    7
    PeKa
    01.12.2014

    Thomas Hartung hat den Spanier als "blöd" bezeichnet und das ist keine kritische Fragestellung mehr, sondern eindeutig eine Beleidigung. Unter

    www.bild.de/regional/dresden/alternative-fuer-deutschland/afd-vize-beleidigt-behinderten-36491934.bild.html

    bekommen wir nämlich zu lesen: "Hartung: 'Was sagt uns das: Sei nur blöd genug, reise in der Welt herum, die Dummen wenden sich schon ganz allein dir zu. (...) Wo soll das hinführen, wenn es als normal gezeigt wird???'". Seien Sie doch mal ehrlich, @ruediger1683, würden Sie es als nicht beleidigend werten, wenn Sie jemand als blöd bezeichnen würde? Ich bin überzeugt, Sie würden da ganz schnell Ihren Rechtsanwalt in die Spur schicken.

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    3
    Soundnichtanders
    01.12.2014

    Volle Zustimmung @ruediger1683. Ein schönes Abbild der pseudoliberalen linksdriftenden und immergrünen Gutmenschengesellschaft haben Sie nieder geschrieben. Die Veröffentlichung als Kommentar muss dem prüfenden Redakteur ja einiges an Überwindung gekostet haben.

  • 6
    1
    01.12.2014

    "Die gehen ernsthaft gegen 190 Leutchen auf die Straße!"

    "Wir möchten. dass alle Kinder in einem friedlichem und weltoffenem Deutschland und Europa aufwachsen können!

    Wir sind nicht "politisch korrekt"...!
    Wir beugen uns NICHT dem medialen Mainstream und somit auch nicht den "Gutmenschen"!
    Wir nehmen unser verfassungsgemäßes Recht auf freie Meinungsäußerung wahr.

    JEDER Mensch, gleich welcher Nationalität oder Religion ist uns willkommen !!!

    Wir wollen einfach KEINE GEWALT auf unseren Straßen wie z.B. in Hamburg oder Celle !!!
    Unsere Städte, Dörfer und Gemeinden sind KEINE Orte zum Austragen von Stellvertreter- oder Glaubenskriegen!!!

    Wir akzeptieren KEINE HETZE von irgendwelchen Salafisten gegen "Ungläubige" oder Andersgläubige...
    Wir akzeptieren in Europa keinerlei "Tätigkeiten" von IS, PKK, al Kaida oder wie sie alle heißen!

    Unser freies Denken, unsere freie und offene Lebensweise wollen wir für ALLE in Europa lebenden Menschen erhalten !

    Wir fordern von UNSERER Justiz ein Ausschöpfen ALLER rechtlichen Mittel gegenüber selbsternannten "Gotteskriegern" und Haßpredigern !

    Die Trennung von Staat und Kirche war und ist ein Erfolg in Europa.
    Der "Vater der Türken", Mustafa Kemal Atatürk, führte die Türkei, nach der Trennung von Staat und Religion, mit Erfolg in die Moderne und hat damit bewiesen, dass dazu auch ein muslimisch geprägtes Land in der Lage ist!"

    https://www.facebook.com/pages/PEGIDA/790669100971515?sk=info&tab=page_info

    Was verstehst du daran nicht ?? Es ist recht bedauerlich, dass bei der Gegenseite einfach nichts ankommt...viell. wäre es besser, vorab zu sagen, dass man als quasi Trotzreaktion generell auf Durchzug schaltet...dann kann man sich hier einiges sparen.

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    1
    gelöschter Nutzer
    01.12.2014

    da wird gedeutelt, interpretiert, verleumdet und gehetzt, die Nazikeule immer griffbereit. Nicht begreifend wollend, dass das Maß linker Indoktrination irgendwann auch ins Gegenteil sich verkehren kann. Pegida wirkt bereits, hat doch der Bundesinnenminister erklärt, kriminelle Ausländer verstärkt abschieben zu wollen. Ich meine, mich erinnern zu können, diese Forderung auf ganz bösen rechten, rechtspopulistischen Wahlplakaten gelesen zu haben, entsprechend negativ und abwertend kommentiert von Medien und denselben Politikern, die heute plötzlich das gleiche propagieren. Wir werden in einem Jahr die Zahlen betrachten, und feststellen, dass die ministeriellen Worte nicht anders als zur Beruhigung der Aufmüpfigen gemeint waren. So eine Unsäglichkeit aber auch, das Volk beginnt jenen zu misstrauen, die meinen, für dieses Volk doch denken zu dürfen und zu müssen und sich berufen fühlen, andere Meinungen als nicht zulässig zu erklären und deren Publizisten menschlich und beruflich bestmöglich zu ruinieren, sei es durch die roten SA-Antifa Schlägergruppen. Deren besondere Förderung und Hätschelung übrigens im linken Thüringer Koalitionsvertrag festgeschrieben ist. Vorsorglich wohl.
    Zum Schluss, Thomas Hartung hat nicht gegen Behinderte gehetzt, sondern allein die nicht unbegründete Frage gestellt, ob ein Mensch mit Down Syndrom tatsächlich uneingeschränkt für den Lehrerberuf geeignet sei. Aber differenzierte fachliche Diskussionen dazu erfolgten nicht, Herr Hartung wurde menschlich und beruflich kaltgestellt. Übrigens die übliche Methode des linksgrünen Meinungskartells, bei abweichenden Meinungen wird nicht argumentativ diskutiert, sondern deren Träger soll persönlich diffamiert, beruflich und gesellschaftlich kalt gestellt werden.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    01.12.2014

    Also gut, ich spring dann jetzt mal über meinen Schatten, bevor das hier eskaliert. Den 2.und 3. Satz im 20Uhr Beitrag hätte ich weglassen können, sehr unglücklich formuliert und sicher nicht zutreffend. Ich hoffe, damit können alle leben.

  • 2
    0
    gelöschter Nutzer
    01.12.2014

    Tja, was für ein Aufschrei, wenn man den Spiess mit den Vorurteilen mal umdreht.

  • 2
    10
    gelöschter Nutzer
    01.12.2014

    Heute morgen kam im Radio, dass es in Sachsen 190 Islamisten gibt. Die gehen ernsthaft gegen 190 Leutchen auf die Straße! Da gibt es locker 10mal so viele gewaltbereite Neonazis in Sachsen.

  • 0
    7
    PeKa
    30.11.2014

    Ich teile nicht Ansichten und Feindbilder der Islamisten, sondern ich vertrete die Position der evangelischen Kirche, was mir ja wohl als Christ zusteht!

    www.kirche-fuer-demokratie.de/cms/website.php?id=/de/aktionen/pegida.htm

    Da interessiert es mich auch nicht, ob da so ein Idiot austritt und seinen Austritt öffentlich zu Markte trägt.

  • 0
    4
    gelöschter Nutzer
    30.11.2014

    Bravo, Nack, Sie haben es erkannt. Weil ich die Pegida kritisch sehe, bin ich ein großer Fan des radikalen Islamismus. 100 Punkte im Vorurteils-Bingo! Zu Ihrer Information: ich halten GAR nichts von Religionen, von keiner. Sie sind alle unlogisch und mit ein paar wissenschaftlichen Überlegungen ALLE komplett unplausibel. Ich mag auch keine Hooligans, deshalb bin ich bestimmt auch großer Islamismus-Fan.

  • 8
    0
    gelöschter Nutzer
    30.11.2014

    @ aardvark Die Bartträger, die mir in Bonn den Koran in die Hand gedrückt haben, gaben sich auch krampfhaft alle Mühe, harmlos und freundlich zu erscheinen. Teilen Sie und PeKa deren Ansichten und Feindbilder? Den Eindruck gewinne ich, wenn ich die verschiedenen Beiträge der letzten Tage durchsehe. Im Impressum und auf Facebook bei Pegida habe ich jedenfalls keine Anleitung zur Gewalt gefunden,im Koran schon. Den Versuch von Pegida, sich von rassistischen Beiträgen und Kommentaren zu distanzieren und sie zu löschen, sehe ich eher positiv. Die Zukunft wird es zeigen, ob es Pegida gelingt, sich zu positionieren und glaubwürdig zu bleiben. "Die Geister, die ich rief, die werde ich nicht mehr los", das könnte man im Übrigen umgedreht auch sagen.

  • 10
    0
    30.11.2014

    "das Problem sind ja vielleicht nicht unbedingt die Pegida-Initiatoren, die versuchen ja fast schon krampfhaft so harmlos wie möglich zu scheinen...."

    Das hat nichts mit "krampfhaft" zutun zutun, als vielmehr um Glaubwürdigkeit...den schließlich:

    "..JEDER Mensch, gleich welcher Nationalität oder Religion ist uns willkommen !!!

    Wir wollen einfach KEINE GEWALT auf unseren Straßen wie z.B. in Hamburg oder Celle !!!
    Unsere Städte, Dörfer und Gemeinden sind KEINE Orte zum Austragen von Stellvertreter- oder Glaubenskriegen!!!

    Wir akzeptieren KEINE HETZE von irgendwelchen Salafisten gegen "Ungläubige" oder Andersgläubige...
    Wir akzeptieren in Europa keinerlei "Tätigkeiten" von IS, PKK, al Kaida oder wie sie alle heißen!"

    https://www.facebook.com/pages/PEGIDA/790669100971515?sk=info&tab=page_info


    ...hinzukommt, dass man der Gegenseite keine Steilvorlage liefern möchte...die ja, wie man hier in der Kommentarspalte liest, selbst vor dem Abstrusesten kein halt macht...neuerdings schalten die Linksextremen von der Antifa sogar Fake-FB Seiten der PEGIDA....das zeigt auf welchem Niveau die Gegenseite hier agiert.

    Aber dennoch, man kann auf der Demo bei den Teilnehmern nicht erst einen Gesinnungstest durchführen...von daher ist es wichtig, wie sich die Initiatoren der PEGIDA äußern.

    Eines bleibt recht amüsant bzw. offenbart die Heuchelei der Gegenseite....denn die Maßstäbe die gegenüber der PEGIDA gefahren werden, möchte ich mal auf deren Seite angewendet sehen.

  • 7
    1
    gelöschter Nutzer
    30.11.2014

    @Aponipaws: hätte es nicht besser sagen können, schöner Beitrag.

  • 0
    8
    gelöschter Nutzer
    30.11.2014

    Ach, so abwegig ist das gar nicht, was Peka da schreibt. Vielleicht nicht die Juden, aber irgendein Feindbild würde sich schon finden lassen. das Problem sind ja vielleicht nicht unbedingt die Pegida-Initiatoren, die versuchen ja fast schon krampfhaft so harmlos wie möglich zu scheinen und mit ihren Forerungen den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Das Proble sind vielmehr, die Leute, die sie anzieht. Ganz nach dem Motto "Die Geister, die ich rief". Das sieht man sehr schön auf der FB-Seite der Pegida. Vielmehr sieht man es DORT gerade nicht mehr, weil dort nämlich so viel gelöscht wird (und nicht nur Kommentare von Pegida.Kritikern), dass schon kaum noch was auf der Seite zu finden ist. Der Grund (und den kann man sehr schön bei Pegida-Watch nachlesen): die Kommentare der Mitläufer sind z.T. dermaßen rechts, rassistisch und hetzerisch, dass es einem Angst und Bange werden kann, wer da alles Montags in Dresden auf der Straße ist. Und wenn man das stehen liesse, würde die harmlosen Mitläufer das vielleicht auch merken und nicht merh kommen. Also wird gelöscht, was das Zeug hält, vorsichtshalber.Sicher, jetzt kommt das Argument, dass man sich ja nicht aussuchen könne, wer zu einer Demo mitkommt. Aber wenn man solche Leute anzieht, sollte man sich mal den Kopf machen woran das liegt. Vielleicht sind die eigenen Forderungen ja auf den zweiten Blick doch nicht so harmlos, wie auf den ersten?

  • 7
    0
    30.11.2014

    "Setzen wir mal voraus, Pegida würde es schaffen, die Islamisierung in D. und die wachsende Zuwanderung von Ausländern tatsächlich wirksam und nachhaltig zu stoppen. Was würde danach passieren?"

    Dein Problem ist einfach, dass du dich mit dem Anliegen von Pegida nicht beschäftigst und auf dieser Basis dann solch Zeug:

    "Ich befürchte nämlich, die würden die Juden und den Staat Israel als neue Zielobjekte in Augenschein nehmen...."

    ....von dir gibst. Eigentlich ist jede Einlassung auf dein Geschreibe schon zu viel des guten...ehrlich mal.

  • 7
    0
    30.11.2014

    Sie nehmen Ihr Recht wahr, Ihre Ängste und Besorgnisse hier zu äußern, scheinen aber nicht wahrzunehmen das diese Bürger und Bürgerinnen nicht anderes auch tun! Dieses Recht üben sie aus, nachdem Politik und Regierung ihre Erfahrungen und Besorgniss, ihren Willen schon über Jahrzehnte nicht ernst nehmen und sogar entgegengesetzt handeln. Fakt ist nämlich, es wurden Parallelgesellschaften geschaffen, es wurde sogar eine Rechtssprechung installiert, die sich an diesen orientiert. Es werden Nachrichten und Fakten unterdrückt, von denen man die Befürchtung hat, sie würden den Protest der Bevölkerung unterstützen. Das alles hat weder mit Gleichberechtigung, noch mit Demokratie noch etwas zu tun. Zu Recht sprechen sie den (noch) geringen Anteil an Moslems in der Bevölkerung an - noch geringer sind die Zahlen der radikalen, fanatischen unter ihnen - und genau diese verschwindend geringe Anzahl bringt es jetzt schon fertig, das ihre Interessen - die Interessen einer absoluten Minderheit - unser aller tägliches Leben dominieren und sogar einschränken. Dagegen wehren wir uns, davor müssen auch die Moslems geschützt werden, die eben nicht radikal sind und nicht radikal und eingeschränkt leben wollen. Es ist nicht in Ordnung, das eine absolute Mehrheit nach den Regeln einer absoluten Minderheit leben soll - und das passiert hier und bedroht auch die Toleranz und unsere Lebenskultur, unsere Lebensqualität hier. Es ist bereits so weit, das an Schulen Mädchen unter Druck gesetzt und drangsaliert werden, weil sie kein Kopftuch tragen. Es ist bereits soweit, das Deutsche Beschimpfungen aller Art hinnehmen müssen und diese nicht geahndet werden, während umgekehrt eine andere Rechtsprechung Fakt ist. Schon seit Jahrzehnten gibt es bei uns "Branchenbücher" speziell für andere Nationalitäten, damit diese ausschließlich ihre eigenen Landsleute hier beauftragen können und nicht einmal hier auch nur ein Anreiz besteht unsere Sprache zu erlernen - was viele dann entsprechend auch nach Jahrzehnten immer noch nicht tun und auch keinerlei Kontakte zu Deutschen pflegen, geschweige denn aufnehmen wollen. Entspricht das alles Ihrer Auffassung von "Integration"??? Oder einer Offenheit bzw. gelebter Toleranz von diesen Ausländern??? Das waren jetzt nur ein paar wenige Beispiele, leider ließe sich die Aufzählung noch sehr lange weiterführen .... Abschließend noch: warum Islamunterricht in den Schulen, wenn doch so wenige Moslems nur hier sind - warum Islamunterricht für eine Minderheit, während andere religiöse Minderheiten hier nicht berücksichtigt werden??? Warum lassen wir es zu, das eine Minderheit uns alle hier - inclusive aller anderen Ausländer - so dominiert??!!!! Diese Menschen kommen hierher, entweder weil sie vor etwas flüchten - dann können sie uns irgendwann wieder verlassen, wenn es ihnen hier nicht gefällt oder sie zurückkehren können, in ihre Heimat. Wer aber kommt, weil er hier leben will, der sollte nicht kommen und bleiben, wenn er sich hier nicht an unsere gewachsene Lebenskultur anpassen will, sondern alle anderen hier zwingen möchte sich SEINEN Vorstellungen zu unterwerfen.

  • 0
    14
    PeKa
    29.11.2014

    Setzen wir mal voraus, Pegida würde es schaffen, die Islamisierung in D. und die wachsende Zuwanderung von Ausländern tatsächlich wirksam und nachhaltig zu stoppen. Was würde danach passieren? Würde sich Pegida mit dem Status danach zufrieden geben oder gegen wen würden die sich dann richten? Ich befürchte nämlich, die würden die Juden und den Staat Israel als neue Zielobjekte in Augenschein nehmen, oder die Behinderten oder die Evangelikalen oder die Zeugen Jehovas oder ... oder. Gründe für deren Bekämpfung fänden sich immer. Allein aus diesen Befürchtungen heraus kann ich zu Pegida kein Ja finden.

  • 6
    1
    29.11.2014

    "Es ist aber nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass Pegida die Sorgen und Ängste der Menschen vor islamistischem Terror dazu ausnutzt, menschenverachtende Stimmung gegen Asylbewerber zu schüren."

    Gibt es dafür Beweise, Belege...vertrauenswürdige Quellen etc...wo kommt die "menschenverachtende Stimmung gegen Asylbewerber" explizit zum Ausdruck, wie sieht die überhaupt aus...wo wird sie explizit von den Initiatoren der Pegida geschürt..???

    "Was entscheidet eigentlich darüber, wer guter (Kriegs-) und böser(Wirtschafts-)Flüchtling ist?"

    ....die Regelungen im Asylrecht vielleicht ???

    "Und was dann? Wie wollen Sie verhindern, dass diese Menschen in unser Land kommen?"

    ...Investitionen und Hilfe vor Ort...plus einer ungeschönten Informationspolitik, ähnlich der Australiens, in den Ländern der potentiellen Auswanderer....das bedeutet auf der anderen Seite eben auch, die Regelungen des Asylrechts anzuwenden bzw. endlich ein Zuwanderungsgesetzt...viell. nach dem Vorbild Canadas... zur Steuerung der Arbeits- und Wirtschaftsmigration zu etablieren...wer weiß, das Europa nicht das Schlaraffenland ist und eben bei Ablehnung des Asylantrags bzw. bei entspr. Strafen auch konsequent die Abschiebung erfolgt und ich nur eine Chance habe in Europa, wenn ich gut ausgebildet und integrationsfreudig bin...ja der wird sich viell. zweimal überlegen, ob er in ein Boot übers Mittelmeer steigt.

  • 12
    1
    Chamser
    29.11.2014

    @ KarlChemnitz: Ja das Asylrecht ist ein Grundrecht, da stimme ich Ihnen zu. Aber wenn die Asylprüfung stattgefunden hat und negativ entschieden wurde dann muss der Asylbewerber auch konsequent abgeschoben werden. Das findet aber kaum statt und genau das regt auch viele Menschen völlig zurecht auf!

  • 7
    0
    kartracer
    29.11.2014

    @Nack, von mir gibt es auch die volle Punktzahl, absolut
    realistischer Beitrag!
    Es ist nicht NUR die Brutalität, sondern auch noch die
    unnahbare Diktatur dieses Islamistischen Glaubens.
    Es ist zu hoffen, daß die WELLE des Protestes, die WELLE
    des Islam Zuwachses stoppen kann.

  • 7
    0
    vomdorf
    29.11.2014

    @ Nack: bestens formuliert...

  • 9
    1
    Soundnichtanders
    29.11.2014

    Bezeicnend für die flache Berichterstattung ist der Zusatz "Die Welle". Die FP unterstellt also, dass die Befürworter und Teilnehmer der Pegida-Veranstaltungen wie im gleichnamien Film ohne eigene Meinung nur mitlaufen und, natürlich nur von rechtsextremen und urkonservativen Kräften, beeinflussbar sind. Vielleicht will der Redakteur auch einfach erreichen, dass die Pegida dadurch einen nagativen Eindruck beim Leser erweckt. Neutrale und vor allem fundierte Berichterstattung sieht anders aus.

  • 10
    1
    gelöschter Nutzer
    28.11.2014

    Damit die Befürchtungen vor der angeblich vermeintlichen Islamisierung unserer Gesellschaft nicht eintreten, dürfen sich keine weiteren Parallelgesellschaften bilden, wie ich sie in Berlin, Bonn, Köln, Hamburg etc. erleben konnte. Teilweise sind nur noch die Strassennamen deutsch. Kollegen von mir mussten umziehen, damit ihre Kinder nicht zu dritt oder viert unter 15 bis 20 Fremden sitzen. Natürlich haben immer die das sagen, die in der Überzahl sind, logisch. Dazu sollte es hier gar nicht erst kommen. Mir fällt auch keine andere Religion ein, in deren Namen so viele Greueltaten begangen werden. Die Distanzierung und Ächtung dieser Taten durch die hier lebenden Muslime erfolgt mir zu wiederwillig und halbherzig. Statt dessen wird immer mal wieder irgendwas versucht einzuklagen,( Kopftuch, Moscheebau, Schulessen, getrennter Unterricht im Sport, etc.), um sich die Gesellschaft passend zu machen. Und 20000 Kurden, die wie kürzlich in NRW leichter reizbar als unsereins auf die Strasse gehen, machen mir mehr Kopfzerbrechen, als ein paar hundert Rechte. Eine Religion, die überdurchschnittlich viele ihrer Anhänger zu radikalen gewalttätigen Verhalten bringt, soll ich als harmlos und friedliebend betrachten? Tut mir leid, kann ich nicht. Auch nicht auf Verordnete Glückseligkeit von "oben"hin. Trotz allem bin ich der Meinung, das wir schon differenzieren müssen und denen eine Chance geben, die nicht so sind. Vor allem darf es bei Demos nicht zu einer Eigendynamik kommen, wo nur noch gegen alles und jeden demonstriert wird. Damit würden wir den vielen unauffällig unter uns lebenden und mit uns arbeitenden Ausländern Unrecht tun. Wir müssen schon versuchen, genau zu formulieren, was wir wollen und was nicht.

  • 1
    8
    KarlChemnitz
    28.11.2014

    Es gibt im Leben nicht nur schwarz und weiß. Nicht jeder, der Pegida kritisch sieht, ist ein Linksextremist, genauso wenig, wie nicht jeder, der montags zu diesen Demos geht, ein verkappter NPD-Wähler ist.
    Es ist aber nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass Pegida die Sorgen und Ängste der Menschen vor islamistischem Terror dazu ausnutzt, menschenverachtende Stimmung gegen Asylbewerber zu schüren.
    Was entscheidet eigentlich darüber, wer guter (Kriegs-) und böser(Wirtschafts-)Flüchtling ist? Und was dann? Wie wollen Sie verhindern, dass diese Menschen in unser Land kommen? Wollen Sie den einen Teil im Mittelmeer retten und den anderen ertrinken lassen? Jeder Mensch hat das Recht, einen Antrag auf Asyl zu stellen, und so lange darüber nicht entschieden ist, stehen ihm in unserem Land gewisse Rechte zu. Diese humane und zutiefts demokratische Errungenschaft gilt es zu bewahren und zu verteidigen.
    Die Würde des Menschen ist unantastbar.

  • 8
    0
    28.11.2014

    "Erstens hängen sich die rechten Kräfte nicht in diesen Protest rein, sondern initiieren ihn..."

    Gibt es dafür Beweise, Belege, Quellen...wohlgemerkt, die belegen, dass Pegida von nachweislich Rechtsextremen\Neonazis initiiert wird ? Und nur das wäre verwerflich, denn "rechten Kräfte" kann bei jemand, der selbst am linken Rand steht, relativ schnell jeder sein und das gerade, wenn er sich patriotisch nennt...ich erinnere mich hier nur an die Aussage des user's PeKa.


    "...und zweitens könnte man da sehr wohl etwas dagegen tun, WENN dies von den Initiatoren denn gewollt wäre. Was aber selbstredend nicht möglich ist, wenn man vor "Erstens" ausgeht."

    Viell. solltest du dir das Logo der Pegida mal genauer anschauen, wenn das kein Statement ist...nadann weiß ich auch nicht. Zum anderen meine ich mich zu erinnern, dass die Pegida auf deren FB-Seite klare Worte an die User gerichtet hat.

    Wäre interessant, ob die gleichen Maßstäbe dann auch für die Gegenseite gelten, ich meine...gibt es außer von CDU und AfD Distanzierungen zu Dresden Nazifrei...von dort kommen ja eindeutige Parolen...sowohl scheinbar vor Ort als auch auf deren FB-Seite (per Screenshot bewiesen)...also ganz offiziell von den Initiatoren von Dresden Nazifrei.

  • 10
    0
    TheBeastFromTheEast
    28.11.2014

    Es läßt sich schwer leugnen: Unsere Gesellschaft ist gespalten. Aber nicht in "Ausländerfreunde" und "Ausländerfeinde". Sondern in diejenigen, die im gewohnten Schubladendenken verharren, und die, die versuchen wollen, Probleme aus dem Kopf und nicht aus dem Bauch heraus zu lösen. Der Versuch, die Menschen per Verordnung zu einer vernünftigen, also dem Bauch nicht entsprechenden Geisteshaltung zu zwingen, hat auch in dieser Gesellschaft nicht geklappt. Denn die Menschen haben begriffen, daß die Verordnungsgeber damit keine Inhalte verbunden haben, hinter denen sie selber stehen, sondern bloß politisch korrekt sein wollen. Beispiele ? Der Innenminister spricht von "Rattenfängern" im Zusammenhang mit den "Pegida"-Organisatoren, möchte aber gleichzeitig Intensivstraftäter durch das Zusammentreffen von Strafprozeß - und Ausländerrecht nicht mit einem "Bleiberecht belohnen", und hält dafür die Gründung spezieller Ermittlungsgruppen für notwendig. Daß derartige "Belohnungen" überhaupt in nenneswertem Umfang existierten, daß ein Landes-Innenminister weder die Strafprozeßordnung noch ausländerrechtliche Normen ändern, und schlußendlich auch die Polizei niemandes Abschiebung kann, weiß - offenbar außer dem Innenminister - jeder. Folgerichtig wird die Aussage des Ministers in der Öffentlichkeit als das empfunden, was sie ist: Eine Blubber-Blase. Auch an die Schaffung einer "Willkommenskultur" per ordre Mufti kann niemand glauben: Gestern berichtete die "FP" über eine Diskussion im Zwönitzer Stadtrat, und zitierte einen Ortsvorsteher (CDU):" Wöllten denn Sie mit Asylbewerbern unter einem Dach wohnen ?" Und da merkt jeder Bürger, wenn der Wolf mal wieder Kreide gefressen hat. Eine vernünftige Lösung setzt erst einmal voraus, daß jeder ernsthaft an ihr interessiert ist, lang gehegte, lieb gewordene Vorurteile über Bord wirft, und nicht an einem Thema den ganzen, über Jahre angestauten Frust los werden möchte. Weiter: Daß Politiker, die regelmäßig in Ämter kommen, wie die Jungfrau zum Kind, nicht länger vorgeben, irgend etwas besser zu wissen, als die Bürger. Denn schon im Märchen erkannten die Bürger:" Der Kaiser ist nackt!"

  • 9
    1
    kartracer
    28.11.2014

    @aardvark, bis auf Ihren, sind alle Beiträge total realistisch.
    Merken Sie eigentlich nicht, daß Sie wie ein Blinder ständig
    am realen Leben vorbeilaufen, mit einer Ignoranz zu Allem,
    und Jedem. Setzen Sie mal die Sonnenbrille ab, dann sehen
    Sie auch nicht mehr ALLES braun!

  • 16
    1
    gelöschter Nutzer
    28.11.2014

    Der Mann findet klare und sachlich richtige Worte: "Die Medien berichten nicht objektiv" (das Problem der Gleichstellung aller Medien konnte man schon bei Putin, der Ukraine und der Thüringer Landtagswahl beobachten) und "es wird immer gleich die Nazikeule geschwungen!" Recht hat er!
    Zeigt sich hier nicht, dass unsere Politik am Bürger und dessen willen vorbei geht? Die Menschen dieses Landes wollen nicht mehr zusehen. Dass dabei auch rechte Gruppierungen mit aufspringen ist leider ein ungesunder Nebeneffekt und wohl kaum zu vermeiden. Im Übrigen ist die AfD keine rechtsextreme Partei, auch keine rechtsgerichtete. Sie trifft allenfalls den Nerv der Bürger.
    Wer den Film "Das Ende der Geduld" über die Neuköllner Jugendrichterin Kirsten Heisig gesehen hat (ARD, 19.11.2015) und immer noch glaubt, dass mit unserer Gutmenschen-Ausländerpolitik alles richtig läuft, der wurde hier Besseren belehrt. Unsere Ausländerbehörden, unsere Politiker und unsere Justiz haben jedenfalls keine Lösungen mehr anzubieten - und die Kommunen kapitulieren.

  • 14
    1
    Chamser
    28.11.2014

    "Pegida ist ein Hinweis darauf, dass es ein ernstes Problem in der Gesellschaft gibt" - Genau das ist es! Viele Menschen fühlen sich nicht verstanden geschweige denn ernst genommen. Man hat das Gefühl das man als Bürger und Steuerzahler einfach nur zu arbeiten und zu zahlen hat aber bitte schön auch die Klappe zu halten hat. So wie früher! Da mögen einige über diesen Vergleich lachen aber so denken tatsächlich immer mehr Menschen. Und das sind keine rechten Spinner! Das sind Menschen die fast schon traditionell CDU, SPD ja selbst Linke wählen. Ich kann es doch in meinem Umfeld beobachten das der Unmut über die "da oben" immer größer wird. Und das entlädt sich vor allem auch beim Thema Zuwanderung/Asyl. Weil gerade bei diesem Thema viele Menschen der Meinung sind das es A: eine Einbahnstraßenlogik gibt und B: nur die positiven Seiten erwähnt werden aber eben nicht die andere Seite der Medaille. Diese Probleme unter den Tisch zu kehren, nach dem Motto "es kann nicht sein, was nicht sein darf", erinnert tatsächlich an vergangene Zeiten. Die Politik darf nicht vergessen das es auch immer eine aufnehmende Gesellschaft gibt und Steuerzahler für alles aufkommen müssen. Man kann davon ausgehen das die Sympathie für Pegida noch weitaus größer ist, als die Teilnehmerzahler erscheinen lassen!

  • 16
    0
    Luzifer
    28.11.2014

    Unabhängig derBerichterstattung (egal welcher Coleur) zeigt es deutlich auf das die Politik soweit weg vom Volk ist wie seit dem Krieg nicht mehr und wie zuletzt in der DDR. Wir haben fürher in Geschichte zigfach runter beten müssen was die Entstehung einer revolutionären Situation verursacht. Deswegen wissen wir auch wie es geht! Das Volk ist eben nicht Willens zu akzeptieren was die Politik diktiert. Und das ist Demokratie!

  • 14
    3
    mattgue
    28.11.2014

    Vor 25 Jahre, bei den ersten Demostrationen, waren das für die Führung auch nur "subversive Konterrevolutionäre" die eingesperrt gehörten.
    Sie wurden ignoriert und verschwiegen.
    Heute werden sie erstmal alle als Nazis denunziert.
    Die Systemtreuen sind damals untergegangen, weil aus der Welle eine Flut des Umsturzes wurde.
    Hoffen wir, das es diesmal genauso wird.

  • 16
    3
    28.11.2014

    Warum wird alles sofort als Rechtsextreme Einstellung beschrieben? In Dresden gibt es keine 5.500 Rechte . Diese Idioten sind nur Trittbrettfahrer. " Der Verfassungsschutz ist besorgt über wachsende Salafistenszene " , die Menschen in diesem Land auch !!!! Diese einseitige Berichterstattung erinnert an den Journalismus von 1989 .

  • 14
    3
    Wollsocke
    28.11.2014

    Endlich ein relativ neutraler Bericht über die Pegida. Dass ein NPD-Mann erkannt wurde, konnten sie bei fast 6000 Protestler auch weglassen, Herr Hach. "Ich bin letzte Woche aus der Kirche ausgetreten." - Richtig! Anders kann man als Christ auf die kriecherische Haltung der Kirche nicht reagieren. Kaum dass PEGIDA größer wurde, trommelte die OB zum Protest und auch Kirchenvertreter schlossen sich linksextremen Gruppen wie "Dresden nazifrei" an. Auf youtube kann man deren Geschrei hören: "Nieder mit Volk und Vaterland", "Nie wieder Deutschland" ect. Das darf man rufen - aber Kritik an der Islamisierung in Deutschland versucht man, mit der braunen Keule niederzumachen. Der Politikwissenschaftler Patzelt spricht da die richtigen Worte aus. Und man muss nicht nur über das Einwanderungsproblem reden, sondern auch was verändern. Strenges Einwanderungsrecht nach kanadischen und amerikanischen Vorbild! Sofort!

  • 8
    2
    Frohnau
    28.11.2014

    SCHAUT AUF DIESE STADT !

    Glück auf !

  • 5
    16
    gelöschter Nutzer
    28.11.2014

    Zitat klapp: "Leider hängen sich in diesen Protest rechtsextreme Köpfe hinein. Das ist nicht zu vermeiden. " Nein, dem stimme ich nicht zu. Erstens hängen sich die rechten Kräfte nicht in diesen Protest rein, sondern initiieren ihn und zweitens könnte man da sehr wohl etwas dagegen tun, WENN dies von den Initiatoren denn gewollt wäre. Was aber selbstredend nicht möglich ist, wenn man vor "Erstens" ausgeht.

    "Das war 1989 auch nicht anders." Doch. 1989 sind KEINERLEI rechten Kräfte bei den Montagsdemos dabei gewesen. Die ostdeutsche Bürgerrechtsbewegung kam aus der christlichen Bürgerrechts- und Umweltbewegung, die man heute wohl als links-grün bezeichnen würde. Was ja bei den meisten Pegida-Teilnehmern das große Schreckgespenst wäre.

  • 10
    1
    klapp
    28.11.2014

    Leider hängen sich in diesen Protest rechtsextreme Köpfe hinein. Das ist nicht zu vermeiden. Das war 1989 auch nicht anders. Es wird heute jedoch viel mehr hervorgehoben und thematisiert. Das mag auch richtig sein, denn diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Ich glaube, dass es viel mehr Bürger gibt, die sich den Protesten bald anschliessen werden. Zurecht. Es ist jetzt Sache der Politik, darauf zu reagieren. Sollte man das Phänomen noch länger ignorieren, könnte es schlimm werden. Vielleicht hat man ja aus der Geschichte gelernt und tritt in Dialog bevor es zu spät ist. In welcher Hinsicht auch immer.....

  • 19
    4
    Soundnichtanders
    28.11.2014

    Das ist der FP einen Bericht wert? Das sind doch alles "rechte Spinner" und Nazis. Nein, es ist endlich einmal ein deutliches Zeigen der Bürgermeinung. Keiner will diesen Weg, welcher von bunten Grünenpolitikern vorgebetet wird mitgehen. Die Bewegung wird und muss wachsen.



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