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Nato rüstet sich mit neuen Hauptquartieren gegen Russland

Brüssel (dpa) - Rund drei Jahrzehnte nach Ende des Kalten Krieges verstärkt die Nato erstmals wieder ihre Kommandostrukturen. Die Verteidigungsminister der Bündnisstaaten berieten in Brüssel über die ...

erschienen am 08.11.2017

23
Kommentare
23
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 14.11.2017
    21:21 Uhr

    1953866: @Freigeist14,Entschuldigung, aber Ihr Post vom 14.11. um 13:51 Uhr, lässt für mich keine andere Interpretation zu. Was die Gegenwart, bzw. neuere Vergangenheit betrifft: Seit 2004 erfolgt, nach diversen Luftraumverletzungen durch Russland, die Luftraumüberwachung des Baltikum das über keinerlei Luftwaffe verfügt, durch die NATO. Ab 2007/08 wurden in Litauen (Siauliai) acht Maschinen stationiert, mittlerweile sind es im gesamten Baltikum 16 Maschinen. Dazu kommen aktuell insgesamt 4000 NATO-Soldaten im Baltikum und Polen, also 1000/Land, wobei die baltischen Staaten über kein nennenswertes Militär verfügen. Ja, das ist schon eine mächtige Bedrohung für Russland. Und man sollte schon zwischen Reden und Handeln von Putin unterscheiden. Mein Schlüsselerlebnis war, als Putin 2007 Anspruch auf den Nordpol erhob, Begründung: die gleiche eurasischen Landmasse:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Politischer_Status_der_Arktis
    Da können wir nur froh sein, dass bisher keines der Alpenländer Gebietsansprüche auf das gesamte Alpengebirge stellt.
    Das heißt aber anderseits nicht, dass ich alle Entscheidungen von EU/NATO zu Russland befürworte.

    2 1
     
  • 14.11.2017
    17:55 Uhr

    Freigeist14: Schade,wenn "Mann" in der Geschichte nur Schwarz oder Weiß akzeptieren kann. Zur Vergangenheit gehört auch,daß Polen ,wie die baltischen Staaten,vor 1939 Diktaturen waren. Als im März 1939 Deutschland das Protektorat Böhmen und Mähren installierte war sich Polen nicht zu schade,auch etwas vom tschechoslowakischen Kuchen zu nehmen. (Mährisch-Ostrau). Man hoffte auf eine Partnerschaft mit Deutschland gegen die Sowjetunion ohne sich im Klaren zu sein,daß Hitler nur auf eine Vernichtung Polens zielte.Der phatologische Anti-Russismus des Pilsudski-Regimes und deren Nachfolger verhinderte die Annäherung an die Sowjetunion.Auch blieb das "Verschwinden" einer russischen Division vor Warschau 1920 ungeklärt.......

    1 2
     
  • 14.11.2017
    17:16 Uhr

    Freigeist14: 19..@ was für eine seltsame Logik und Unterstellungen auf meine Erwähnungen.Steht da was von Rechtfertigungen der Baltikum-Besetzung oder der Gulags ?
    Wie sehr diese Diktatur deformiert war sieht man ja an den Säuberungen ,den Denunziationen ,den Morden an geflüchteten deutschen Kommunisten und nicht zuletzt an der Ignoranz mit einer Handbewegung Stalins gegenüber Richard Sorge,der den genauen Überfallzeitpunkt meldete. Die panische Angst Stalins ,Hitler zu provozieren,ging sogar soweit,das zuständige Kommandeure am 22/.23.Juni 1941 es nicht wagten,den Fliegerhorsten Start und Angriff zu befehlen.So wurden hunderte sowjetische Flugzeuge von deutschen Stukas schon am Boden zerstört.
    Nach dem Exkurs in die Geschichte kommen wir zurück in die Gegenwart.Der Westen unterstellt Russland,zu provozieren und keine Partnerschaft zu wollen. Wer die Rede Putins im Bundestag kennt und die unbeholfenen Reaktionen darauf,erkennt,das der WESTEN keine Partnerschaft auf Augenhöhe will,stets nur fordert und selber nicht bereit ist,auf legitime Sicherheitsinteressen Russlands einzugehen. Also setzt man auf die bewährte Abschreckung wie vor 1990. Man hat sich ja nichts vorzuwerfen.

    1 2
     
  • 14.11.2017
    16:57 Uhr

    acals: @19...: Bei manchen bedeutet eben "differenzierte Geschichtsbetrachtung" ein gewisses Ausblenden; nach dem Motto = es kann nicht sein was nicht sein darf.
    Unsere polnischen Nachbarn haben sicherlich ihre eigene Meinung zu "den Rosinen der Geschichte" ...

    Wenn aber dazu kommt, dass Mann nicht mal Titelseiten lesen kann - erübrigen sich ohnehin bereits alle Kommentare.

    Aber gut, das nochmal erwähnt zu haben.

    2 3
     
  • 14.11.2017
    16:34 Uhr

    1953866: @Freigeist14, schon klar, Stalin, die Gulags, Holdomor, alles Erfindungen des bösen Imperialismus. Allen Sowjetmenschen, besonders Juden, oder auch aus Deutschland vor der Verfolgung durch die Nazis geflohenen Kommunisten ging es in der UdSSR super. Und die Ursachen zum Ausbruch des ersten Weltkriegs werden mittlerweile etwas differenzierter gesehen, als nur und automatisch allein Deutschland dafür verantwortlich zu machen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Erster_Weltkrieg
    Was ist so schwer, zu akzeptieren, dass auch Führer im Namen der "Guten Sache", sprich des Kommunismus, Verbrechen begangen? Dazu gehören auch Pol-Pot, oder Mao Ts Tung. Und gerade im Baltikum, dazu schrieb ich ja schon, wird die Besetzung durch Stalin genauso verurteilt, wie die spätere Einnahme durch Hitler. Diese beiden Gestalten waren sich in ihrer Denkweise sehr ähnlich. Polen wurde bekanntlich nicht nur von Deutschland besetzt, Stalin hat da ja auch ?sein? Stück davon abbekommen. Das ändert auch nichts an den Blutzoll, den die Bürger der SU geleistet haben. Dass auch die Selbstherrlichkeit Stalins der Überfall Hitlers auf die SU möglich, zumindest aber begünstigt wurde, (Stalin hat sämtliche Hinweise auf den bevorstehenden Angriff, z. B. Richard Sorge, nicht ernst genommen) sollte hinreichend bekannt sein.

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