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Caroline Dittrich hat für ihr Team bis zum Schlusspfiff gekämpft.

Foto: Andreas Kretschel

Für HC-Männer wird es eng

Nach der Niederlage in Aschersleben warten jetzt richtig schwierige Gegner auf die Oberliga-Handballer aus Glauchau und Meerane.

erschienen am 01.11.2017

Oberliga: HC Aschersleben gegen HC Glauchau/Meerane 23:20 (10:11). Für den HC Glauchau/Meerane wird es immer enger. Ein Spiel, in dem bis zur Schlussminute alles möglich war, hat die Mannschaft "hintenraus vergeigt", sagte Trainer Robert Flämmich. Beispielsweise wurde kurz vor Schluss noch ein Siebenmeter vergeben. Der Gegner aus Aschersleben sei auf keinen Fall mega-überlegen gewesen. Dabei waren die Glauchau/Meeraner allein schon wegen ihrer personellen Situation skeptisch nach Sachsen-Anhalt gefahren. Schon beim Warmspielen zeichnete sich dann ab, dass auch noch Rostislav Bruna ausfallen wird. Für Stabilität hat auf jeden Fall Ludek Kylisek im Tor der Westsachsen gesorgt. Er hat "megamäßig überragend" gespielt, auch wenn er am Ende gegen die Niederlage nichts machen konnte, sagte Flämmich. Da er einschätzt, dass trotz der Situation ein Sieg in Aschersleben machbar war, schiebt er die Niederlage auf das psychologische Moment, auf den Druck, im Kampf gegen den Abstieg besonders auf einen Erfolg getrimmt zu sein. Einfacher wird es nun aber für den Oberligisten nicht mehr. Am Samstag erwarten die aktuell Tabellenletzten den Drittplatzierten aus Halle. "Jetzt wird es richtig schwer", sagte Flämmich und hat doch ein Fünkchen Hoffnung. Schließlich erwartet da keiner etwas, und das wiederum könne zum Erfolg führen.

HC Glauchau/Meerane: L. Kylisek, Poppitz (6), Elschker (4), Schmidt (2), Staude, Heinrich, Pflug, Götze (3), lindner (3), Pfeil (1), Blauhut, Bruna, D. Kylisek (1), Kropp. Strafwürfe: Glauchau/Meerane 3/4, Aschersleben 5/5. Strafminuten: Glauchau/Meerane 6, Aschersleben 4.

Verbandsliga: HC Glauchau/ Meerane II gegen SG Chemnitz 23:22 (12:14). Besonders in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Die Chemnitzer haben das gut in Tore ummünzen können. Die Gastgeber liefen ständig einem Rückstand hinterher und haben sich schwer mit der Chemnitzer Abwehr getan. Doch letztlich gelang es immer wieder, den an diesem Tag besten Werfer bei Glauchau/ Meeran, Daniel Berkmann, in Position zu bringen - er erzielte zehn Tore.

Nach der Pause stellten die Westsachsen die Deckung um. Das brachte auch den gewünschten Erfolg. Zwar wurde Berkmann nun vorn auf Mann gedeckt, doch die restlichen Rückraumspieler nutzten den sich ergebenden Platz und erzielten im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer Tore. Fünf Minuten vor Abpfiff wurde noch einmal der Torwart ausgewechselt - Stefan Schwinger kam. Er ließ kein Tor mehr zu. Mit großer Kraftanstrengung konnte der Sieg noch eingefahren werden. Sachsenliga, Damen: HC Glauchau/Meerane gegen HV Chemnitz II 17:18 (11:10). Während sich die Frauen aus Glauchau und Meerane bis zur Halbzeit eine knappe Führung erarbeitet hatten, gelang ihnen das zum Ende nicht noch einmal. Dabei spielte das Team über die gesamte Spielzeit eine super Abwehr, sagte HC-Trainer Björn Fröhlich. Besonders Caroline Dittrich habe der Mannschaft mit ihrem Einsatz großen Halt gegeben. Im Angriff waren die Gastgeberinnen allerdings zu statisch und nutzten zahlreiche Tormöglichkeiten nicht. Nach der Pause fand der HC zunächst nicht ins Spiel, sodass die Mannschaft schnell in einen 11:14-Rückstand geriet. Diesem liefen die Gastgeberinnen im Prinzip bis zum Ende hinterher. (ja)

 
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