Vorn muss der Knoten platzen

In der Handball-Oberliga beginnt die Rückrunde. Das Team aus Glauchau und Meerane steht vor einem wichtigen Spiel.

Glauchau/Meerane.

Die Strafstationen bringen die Spieler des Handball-Oberligisten HC Glauchau/Meerane ins Schwitzen. Immer wieder. Wer den Ball in den Übungseinheiten nicht im Kasten versenkt, muss Liegestütze machen und kurze Sprintstrecken absolvieren. Trainer Felix Kempe, der seit knapp vier Wochen für das Team verantwortlich ist, will einerseits für gute Laune sorgen und andererseits - das ist noch viel wichtiger - die Chancenverwertung verbessern. "Wir trainieren den Abschluss unter hoher Belastung, um ähnliche Situationen wie in den Punktspielen darzustellen", sagt der 27-jährige Übungsleiter.

Der Knoten in der Offensive soll möglichst schon heute Abend platzen. Zum Start der Rückrunde absolviert der HC Glauchau/Meerane gleich ein wichtiges Auswärtsspiel beim HSV Apolda. In der Sporthalle an der Adolf-Aber-Straße kommt es zu einem Kellerduell. Die Gastgeber aus der Glockenstadt nehmen mit 8:18 Punkten den zwölften Rang ein. Die Gäste haben bisher 4:22 Zähler auf dem Konto und die "rote Laterne" in der Kabine hängen. "Wir brauchen zwei Punkte, um den Anschluss herzustellen und Selbstvertrauen zu holen", sagt Kempe. Er war zuletzt bei der 19:25-Niederlage in Freiberg mit der Leistung in der 6:0-Abwehr zufrieden. Allerdings haben seinen Akteuren beim Abschluss die Nerven versagt.

Das Nervenkostüm wird garantiert auch heute im Duell zwischen dem HSV Apolda und dem HC Glauchau/Meerane eine entscheidende Rolle spielen. Der HC verlor das Hinspiel mit 22:25. "Wir treffen auf einen Gegner mit einer robusten und unangenehmen Abwehr", sagt Felix Kempe, der allerdings vom Kontrahenten wenige überraschende Momente erwartet. "Wir wissen, was auf uns zukommt."

Im personellen Bereich können die Gäste fast aus dem Vollen schöpfen. Nur Oliver Pflug fällt mit einer Knieverletzung aus. David Kylisek, der zuletzt eine Handverletzung hatte, konnte wieder voll trainieren. Sebastian Poppitz befindet sich nach einer Knöchelverletzung, die einen Einsatz in Freiberg verhindert hat, auf dem Weg der Besserung. Dadurch gibt es vor allem für die Besetzung der Positionen im Rückraum verschiedene Optionen.

Anwurf: heute um 20 Uhr.

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