Anklage gegen Exhibitionist erhoben

Zudem soll der Mann in Chemnitz ein elfjähriges Mädchen genötigt haben.

Chemnitz/Aue-Bad Schlema.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat gegen einen 35-Jährigen Anklage wegen Nötigung sowie exhibitionistischen Handlungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erhoben.

Die jüngsten Taten ereigneten sich laut Staatsanwaltschaft im Frühjahr in Chemnitz. Am Nachmittag des 24. April fuhren ein elfjähriges Mädchen und ihre Freundin in einem Boot auf einem Teich im Stadtteil Adelsberg. Der Tatverdächtige soll die Elfjährige gewaltsam aus dem Boot bis zu einem Holzschauer gezogen haben. Nachdem das Mädchen um Hilfe rief, ließ der Mann von ihr ab.

Gegen 19.30 Uhr begab soll sich der Angeschuldigte nackt zu einem Grundstück an der Augustusburger Straße begeben haben. Dort traf er ein Ehepaar und begann, sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Die Eheleute informierten die Polizei. Als die Beamten kurze Zeit später eintrafen, ergriff der Angeschuldigte zunächst die Flucht. Anschließend widersetzte sich der Festnahme, indem er die Beamten mehrfach trat.

Der Beschuldigte steht derzeit unter Bewährung. Gegen ihn ist bereits eine weitere Anklage wegen exhibitionistischer Handlungen in drei Fällen beim Jugendschutzgericht des Amtsgerichts Aue-Bad Schlema anhängig. So soll er am 21. Juni 2019 gegen 16.45 Uhr am Stadtrand von Schwarzenberg sein Geschlechtsteil entblößt und daran manipuliert zu haben. Dabei wurde er von Jugendlichen beobachtet.

Beide Anklagen werden voraussichtlich am 23. März 2021 am Amtsgericht Aue-Bad Schlema verhandelt. (sane)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.