Ende einer Kunstaktion: Feuerwehr holt Skoda aus Schloßteich

Die öffentliche Ausstellung "Gegenwarten" hatte am Sonntag ihren letzten Tag. Damit verschwindet auch der Skoda aus dem Schloßteich.

Der als Kunstinstallation im Schloßteich versenkte Skoda ist von der Feuerwehr am Montag wieder aus dem Wasser geholt worden. Das Fahrzeug war eines von 20 Projekten der Gegenwarten, einer Ausstellung mit Kunst im öffentlichen Raum in Chemnitz. Hinter der Schloßteich-Aktion steht der Schweizer Roman Signer, der sich als Bildhauer, aber auch als Aktionskünstler einen Namen gemacht hat. Da die Ausstellung am Sonntag ihren letzten Tag hatte, wurde das Auto jetzt wieder geborgen.

Von der Feuerwehr erstmals im Schloßteich versenkt wurde der Skoda am 11. August. Danach entbrannte eine heftige Debatte über das Fahrzeug. Mehrfach wurden Einsatzkräfte zum Schloßteich gerufen, da Bürger vermuteten, dass Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug austreten. Entsprechende Tests der Feuerwehr zeigten aber stets ein negatives Ergebnis.

Aufmerksamkeit erregte das Auto auch deshalb, weil es wiederholt zum Opfer von Vandalismus wurde. Schon wenige Tage nach Start der Kunstaktion war das Dach des Autos eingedellt und die Scheiben zerschlagen. Um den Skoda zu reparieren, wurde dieser zwischenzeitlich von der Feuerwehr aus dem Wasser geholt. (luka)

33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Interessierte
    27.10.2020

    Da müssen diese Leute nun in diese Brühe ´nein , wo man zudem kaum stehen kann in diesem Schlamm _ warum macht denn der Schweizer das nicht selber ???

  • 10
    5
    Tauchsieder
    27.10.2020

    Ist dies Kunst, oder kann das weg?
    Es kommt weg, damit ist alles gesagt.

  • 49
    22
    Wasserfass
    26.10.2020

    Gott sei Dank !!!!!!!!!!!!! Ist die komische Kunst weg !!!!